Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Gutachterin habe "nahezu 1:1 Textpassagen aus dem Internet kopiert" (Allgemein)

Christine ⌂ @, Samstag, 21.04.2018, 12:30 (vor 182 Tagen)

Ehefrau aus Hass erstochen! Deshalb wurde der Prozess unterbrochen
Prozess um Mord an 34-jähriger Mutter in Kiel erneut verschoben

Kiel - Im Prozess um den heimtückischen Mord an einer 34-jährigen Mutter in Kiel sind die Plädoyers zum dritten Mal verschoben worden.
 
Die Verteidigung hatte zuvor neue Befangenheitsanträge gegen zwei psychiatrische Sachverständige sowie weitere Beweisanträge gestellt.
 
Das Kieler Landgericht unterbrach die Sitzung. Der Vorsitzende Richter Jörg Brommann sagte, das Gericht wolle "sich in Ruhe mit den Anträgen und Erklärungen der Verteidigung auseinandersetzen". Kommenden Dienstag soll der Prozess fortgesetzt werden.
 
Der Angeklagte muss sich wegen heimtückischen Mordes verantworten. Er soll seine Frau im März 2017 auf offener Straße und vor den Augen des fünfjährigen Sohnes bestialisch mit 23 Messerstichen getötet haben. Tatmotiv des 41-Jährigen laut Anklage: Hass. Die Frau hatte kurz zuvor wegen seiner ehelichen Gewalttätigkeiten das Sorgerecht für die drei Kinder erhalten.
 
In ihren Anträgen kritisierte die Verteidigung massiv die psychiatrischen Sachverständigen, die "für den konkreten Fall nicht die notwendige Kompetenz gezeigt" hätten, sagte Verteidiger Bernd Wagner. Der Gutachter für den Angeklagten habe die Möglichkeit eines Affekts als tiefgreifende Bewusstseinsstörung viel zu früh ausgeschlossen. Eine Kollegin habe "Begründungswissen vorgetäuscht, dass sie tatsächlich nicht besaß", sagte Wagner.
 
Stattdessen habe sie "nahezu 1:1 Textpassagen aus dem Internet kopiert". In weiteren Beweisanträgen soll auch nachgewiesen werden, dass der Angeklagte bedroht werde.
https://www.tag24.de/nachrichten/ehefrau-mutter-erstochen-prozess-unterbrochen-kiel-prozess-verschoben-plaedoyers-landgericht-534358#article

Als ich den im Betreff genannten Satz gelesen hatte, habe ich zuallererst an die vielen Väter gedacht, die solche Chancen nicht hatten.

Deshalb geht es mir in diesem Fall weniger um den Mord. Das sich aber ein Rechtsanwalt die Mühe macht, (bei einem ausländischen Täter) die Gutachten anzuprangern, das kommt in der Tat selten vor.

Eigentlich dürfte ja mittlerweile bekannt sein, das Gutachten selten den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, nur prüfen die wenigsten Rechtsanwälte diesen Sachverhalt. Müsste das nicht sogar deren Aufgabe sein, weil sie doch ihre Mandaten bestmöglich vertreten müssen?

Christine

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohl angepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Gutachterin habe "nahezu 1:1 Textpassagen aus dem Internet kopiert"

Frank, Samstag, 21.04.2018, 17:46 (vor 182 Tagen) @ Christine

Als ich den im Betreff genannten Satz gelesen hatte, habe ich zuallererst an die vielen Väter gedacht, die solche Chancen nicht hatten.

Wie wahr und Väter mussten/müssen die GutSchlechtachten auch noch bezahlen.

Frank

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