Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Investigativer Journalismus (Lügenpresse)

adler, Kurpfalz, Donnerstag, 07.09.2017, 13:50 (vor 15 Tagen)

Jetzt zeigen sie aber mal, was sie sonst nicht können: Investigativen Journalismus. Und dann gleich von der Art die sich gewaschen hat.

In einem Artikel zur Gauland-Rede zur Özoguz (SPD), die nix von Kultur versteht, verfolgten die investigativen Journalisten von Friede's WELT harmlose Teilnehmer an einer AfD-Veranstaltung in Pforzheim offenbar bis in die Toilettenräume und stellen dort ihre Lauscher:

"Indes scheint die Liebe mancher Parteianhänger zu dieser Stadt etwas gebrochen zu sein. Auf der Herrentoilette jedenfalls sprachen zwei AfD-Unterstützer nicht nur über ihr Engagement an örtlichen Wahlkampfständen, sondern auch darüber, dass „Pforzheim die hässlichste Stadt Baden-Württembergs ist“, wie einer sagte. Der andere bekannte: „Pforzheim ist meine Geburtsstadt, aber wenn ich sehe, wer hier so rumläuft, dann kriege ich so einen Hals.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article168398488/Gauland-und-Steinbach-verfallen-bei-Oezoguz-in-Anatolien-Witzchen.html

Ich habe selbst mal 5 Jahre in Pforzheim gearbeitet und kann sagen, dass das keine hässliche Stadt ist. Zumindest war sie das vor 30 Jahren (noch?) nicht. Wenn ich in dem Artikel aber zuvor gelesen habe, dass in der Goldstadt inzwischen 45 Prozent der Einwohner Migrationshintergrund haben, dann kann ich den zweiten beim Pinkeln abgehörten aber schon ein wenig verstehen.

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Den Drachentöter hat der Feminismus an die Drachin verfüttert!
+ + + Je suis Charlie + + +

Investigativer Journalismus

roser parks ⌂ @, Donnerstag, 07.09.2017, 15:25 (vor 15 Tagen) @ adler

"Indes scheint die Liebe mancher Parteianhänger zu dieser Stadt etwas gebrochen zu sein. Auf der Herrentoilette jedenfalls sprachen zwei AfD-Unterstützer nicht nur über ihr Engagement an örtlichen Wahlkampfständen, sondern auch darüber, dass „Pforzheim die hässlichste Stadt Baden-Württembergs ist“, wie einer sagte. Der andere bekannte: „Pforzheim ist meine Geburtsstadt, aber wenn ich sehe, wer hier so rumläuft, dann kriege ich so einen Hals.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article168398488/Gauland-und-Steinbach-verfallen-bei-Oezoguz-in-Anatolien-Witzchen.html[/z]

Ich habe selbst mal 5 Jahre in Pforzheim gearbeitet und kann sagen, dass das keine hässliche Stadt ist. Zumindest war sie das vor 30 Jahren (noch?) nicht. Wenn ich in dem Artikel aber zuvor gelesen habe, dass in der Goldstadt inzwischen 45 Prozent der Einwohner Migrationshintergrund haben, dann kann ich den zweiten beim Pinkeln abgehörten aber schon ein wenig verstehen.

Dahinter verbirgt sich mit das stärkste Wahlargument der AFD für Mitteldeutschland.

Der ständige Vorwurf der Presse lautet: z.b. Dabei leben bekanntermaßen nur sehr wenige Einwanderer im Osten.
Was der Presse scheinbar nicht bekannt ist, inzwischen gibt es viele Montagefahrer aus Mitteldeutschland. Dies sehen dann genau die beschriebene Zustände Vorort und sagen sich genau das will ich bei mir zu Hause nicht haben.
Wenn das also z.b. im Pforzheim klappen würde, könnte die AFD in Mitteldeutschland nicht solche Gewinne einfahren.

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rp ist ein Mitglied des spirituellen Flügels (Eisenhans) der erkennenden Männerbewegung.
(Die spielen Hase und Igel mit uns!)
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