Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Heute bei der SPD: 'Gleicher Lohn für gleiche Arbeit' (Politik)

Wolfgang A. Gogolin ⌂ @, Hamburg, Mittwoch, 13.03.2013, 23:49 (vor 2169 Tagen)

Ich habe heute eine stadtteilweit plakatierte SPD-Bürgersprechstunde in Hamburg-Wandsbek zum Thema 'Gleicher Lohn für gleiche Arbeit' besucht. Anwesend waren Frau Aydan Özoğuz (MdB) und Ulrike Hanneken-Deckert (MdHB), zudem als Gäste drei Damen im Rentenalter sowie drei ältere Herren (einschließlich meiner Person).

Die beiden Abgeordneten beklagten, dass Frauen bei gleicher Arbeit 20 - 24% weniger Lohn bekämen. Meiner Bemerkung, dass in dieser Studie ausdrücklich auf die Nichtvergleichbarkeit der Jobs (Vollzeit/Teilzeit/unterschiedliche Ausbildungen/Wehrdienst etc.) hingewiesen worden sei, wurde entgegnet, die Zahlen seien nun einmal 'wissenschaftlich erwiesen'.
Auf meine weitere Frage, warum denn angesichts des Leidensdrucks ob der exorbitanten Schlechterstellung keine betroffenen Frauen anwesend seien, verwies man darauf, dass es ja nur 'ein paar Plakate' gegeben habe. Meine Frage, warum denn betroffene Frauen nicht einfach Klage erheben würden, wurde damit beantwortet, dass diese Frauen eben 'verängstigt' seien. Außerdem gebe es durchaus Verfahren. Das Problem sei aber, dass man die Schlechterstellung von Frauen zwar wissenschaftlich, aber leider nicht gerichtsfest beweisen könne. Eine Lohnfeststellungs- oder festsetzungsbehörde wolle man allerdings auch nicht. Man setze sich aber dafür ein, dass Frauen in Vorstandsposten bei börsennotierten Unternehmen quotiert werden, das würde die 'Kultur' insgesamt ändern und irgendwann sicher allen Frauen helfen. Als ich die norwegischen Goldröcke erwähnte, hieß es, derlei 'Märchen' würden immer erzählt, wenn Frauen es ganz nach vorne schafften.

Meine Frage, warum Unternehmer denn nicht die teuren Männer feuern und statt dessen nur billige Frauen einstellen, wurde nicht beantwortet. Man munkelte vom Schwangerschaftsrisiko und davon, dass Frauenjobs massenhaft umbenannt ('Werksschreiberin' statt 'Sekretärin') und finanziell schlechter gestellt werden würden.

Gar kein Verständnis hatten die Abgeordneten für Familienministerin Kristina Schröder, die 'trotz ihrer Jugend gegen die Frauenquote' sei. Sie waren ansonsten der Meinung, Parteimitglieder seien weit überwiegend weiblich und forderten die Frauenquote. Leider habe man Schwierigkeiten, weibliche Kandidaten aufzustellen. Das liege, so die Vermutung, an den Männernetzwerken und daran, dass Männer bei Postenvergabe sofort 'Ja' sagten, während Frauen erst überlegten und an die Familie dächten.

Viele Grüße
Wolfgang

Irre

Newman, Mittwoch, 13.03.2013, 23:58 (vor 2169 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Ich stelle mir ein Buch vor, in dem solche Berichte gesammelt werden: "Deutschland - Chronik aus dem Inneren eines geplanten Wahnsinns" oder so. Wäre für spätere Archäologen sicher wertvoll.

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Irre

WilhelmTell @, Schweiz, Donnerstag, 14.03.2013, 03:07 (vor 2169 Tagen) @ Newman

Soviel Papier wird weltweit in einem Jahr nicht produziert wie es zu einem solchen Buch notwendig wäre. Und Deutschland ist ja nicht alleine auf der Welt. :-|

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Wenn ich so bin, wie ich bin, bin ich ich.

Soviel Papier

Werner ⌂ @, Donnerstag, 14.03.2013, 15:55 (vor 2169 Tagen) @ WilhelmTell

Soviel Papier wird weltweit in einem Jahr nicht produziert wie es zu einem solchen Buch notwendig wäre.

WikiMANNia braucht kein Papier und Speicherplatz ist ausreichend vorhanden:
Spezialdemokraten

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Ich will, dass der Femiwahn aufhört in Deutschland, und zwar Dalli!

Herrlich

Imageberater, Donnerstag, 14.03.2013, 10:24 (vor 2169 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Ich hätte gar nicht gedacht, dass es überhaupt Leute gibt, die sich (angeblich) so intensiv mit einer Sache beschäftigen, dann trotzdem keine blasse Ahnung davon haben und mangels IQ auch gar nicht haben können - und dass solche Leute dann in verantwortungsvollen Positionen zu finden sind.

Tja, das kommt eben bei raus, wenn man eine Frauenquote hat.

Nur noch bauchdenkende Fühlwesen allerorten, die die Klappe aufreißen, dabei ihr Gehirn aber zuletzt in der Grundschule gebraucht haben.

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Herrlich

Wolfgang A. Gogolin ⌂ @, Hamburg, Donnerstag, 14.03.2013, 11:15 (vor 2169 Tagen) @ Imageberater

... bauchdenkende Fühlwesen ...

Ich hatte in der Tat den Eindruck, dass bei den freundlichen Damen weniger Wissen, sondern mehr Ideologie und der vom Gerechtigkeitsgefühl gespeiste Drang, 'man muss doch etwas tun', vorherrschte.
Es wurde immer erst still und dann seeehr allgemein, wenn es darum ging, wie denn nun konkret zu ermitteln sei, wann ein Lohn gerecht ist und wer das auf welche Weise ermitteln soll.
Interessanterweise wurde es auch als Frauenbenachteiligung angesehen, dass die Damen zu zurückhaltend bei Lohnverhandlungen seien. Starke Frauen brauchen offenbar die Mami SPD, die für sie die Löhne festsetzt.

Viele Grüße
Wolfgang

Herrlich

Imageberater, Donnerstag, 14.03.2013, 11:24 (vor 2169 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Ich sehe das so:

Wenn man nichts auf die Reihe kriegt, dann kann man sich das selber ankreiden oder sich einen Sündenbock dafür suchen.

Und die Damen versuchen eben stets Letzteres. Da sich aber langsam keine Argumente mehr finden, die diese Haltung stützen könnten, wird eben irgendwas daher orakelt.

Denn die Alternative (mal Eigenverantwortung übernehmen, selber was auf die Reihe kriegen) ist eben viel zu unangenehm.

Das lässt sich doch bloß noch psychologisch erklären, so dumm kann niemand sein, dass er die auf dem Tisch liegenden Tatsachen nicht erkennt.

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Ich hätte gar nicht gedacht

Werner ⌂ @, Donnerstag, 14.03.2013, 15:58 (vor 2169 Tagen) @ Imageberater

Ich hätte gar nicht gedacht, dass es überhaupt Leute gibt, die sich (angeblich) so intensiv mit einer Sache beschäftigen, dann trotzdem keine blasse Ahnung davon haben ...

Das beweist ja nur einmal mehr, dass es eben nicht um Wissen und Fakten geht, sondern rein um Inszenierung. Da spielen Fakten und Wissen keine Rolle.

In Anlehnung an Wolfgang Gogolins Buch "Der Puppenkasper" könnte man sagen:
Die sozialdemokratischen Sockenpuppen tanzen wieder. :-D

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Ich will, dass der Femiwahn aufhört in Deutschland, und zwar Dalli!

Ich bastle mir die Welt, wie sie mir gefällt

Peter, Donnerstag, 14.03.2013, 10:56 (vor 2169 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin
bearbeitet von Peter, Donnerstag, 14.03.2013, 11:04

'wissenschaftlich erwiesen'.

Das ist doch toll, dass das wissenschaftlich ist. Wie wir alle in der Schulzeit gelernt haben, gilt nur das als wissenschaftlich, was man auch falsifizieren kann oder könnte. Also, die konkreten falsifizierbare Daten bitte.

Ich behaupte, dass da, wo Frauen immer mehr das Sagen haben, es den Bach runtergeht.

Die deutsche Schule war mal sowas wie ein Exportschlager. Das deutsche Zeugnis hatte weltweit einen großen Respekt ausgelöst. Das ist Geschichte. Wir haben einer der schlechtesten Schule einer Industrienation seit wir immer mehr die Männer davon rausgedrängt haben.
Gestern wurden weitere Fakten dargelegt. Man hat im Arbeitsamt auch immer mehr Frauen gefördert und Männer verdrängt. Heute, im Zeitalter der Agentur für Arbeit, ist eine Vermittlung seitens dieser Agentur das schlechteste, was einem Bürger passieren kann. Diese Vermittler sind fast nur noch Frauen. Mit 70% Wahrscheinlichkeit wird der Bürger einer Leiharbeiterfirma vermittelt. Bezahlung für die Gegenwart ist schlecht und mit hoher Wahrscheinlichkeit ist er auch bald wieder arbeitslos. Zukunftsperspektive nicht vorhanden. Übernommen werden lächerliche 8%. Genauso hoch wie als Vater vom FG die Kinder zu bekommen. Die meisten sind sogar nach drei Monaten wieder arbeitslos.

Im Grunde muss man als Bürger alles umgehen, wo viele Frauen zu finden sind. Für seine Existenz, für seine Bildung, für eine präzise und transparente wissenschaftliche Welt und für seine Gesundheit.

So isses

Imageberater, Donnerstag, 14.03.2013, 11:05 (vor 2169 Tagen) @ Peter

Ich behaupte, dass da, wo Frauen immer mehr das Sagen haben, es den Bach runtergeht.

Man schaue sich nur mal die SPD an. Haben die Frauenquote seit einem Vierteljahrhundert.

Man sieht, wie das der SPD bekommen ist. :)

Frauenanteil unter den Mitgliedern immer noch lausig, politisch ist die Partei am Ende, weil sie ihre Kernthemen vernachlässigt hat und stattdessen nur noch Frauenförderung betreibt.

Denn das machen Frauen nunmal, sobald man ihnen Macht gibt:

Frauenförderung
Frauenförderung
Frauenförderung
Frauenförderung
Frauenförderung
Frauenförderung
...

Bis alle Ressourcen verfrühstückt sind. Denn man kann Frauen nun einmal soviel fördern, wie man will, mit Männern ziehen sie in einem fairen Wettbewerb niemals gleich.

Darum wird der ja inzwischen mittels Quote ausgeschaltet.

--
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SPD, Frauenquote

Peter, Donnerstag, 14.03.2013, 11:28 (vor 2169 Tagen) @ Imageberater
bearbeitet von Peter, Donnerstag, 14.03.2013, 11:36

Ich behaupte, dass da, wo Frauen immer mehr das Sagen haben, es den Bach runtergeht.


Man schaue sich nur mal die SPD an. Haben die Frauenquote seit einem Vierteljahrhundert.

Man sieht, wie das der SPD bekommen ist. :)

Frauenanteil unter den Mitgliedern immer noch lausig, politisch ist die Partei am Ende, weil sie ihre Kernthemen vernachlässigt hat und stattdessen nur noch Frauenförderung betreibt.

Galt ja mal als Arbeiterpartei. Aber wenn der Arbeitnehmer diese Partei für seine politische Vertretung wählt hat er sie nicht mehr alle.

Denn das machen Frauen nunmal, sobald man ihnen Macht gibt:

Frauenförderung
Frauenförderung
Frauenförderung
Frauenförderung
Frauenförderung
Frauenförderung
...

Ja! Dass Männer mehr verdienen, weil sie einfach mehr leisten, wird komplett ausgeschaltet. Sicher, ein Politiker denkt sich, blöd daherschwätzen wie ich kann eine Frau auch. Möchte ihm da nicht widersprechen. Dennoch kann ich ihm im Stehgreif zeigen, dass Männer mehr leisten können als Frauen. So bei richtige Arbeit mit richtigen Leistungsdruck. Wenn man Leistung keinen Wert mehr schätzt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn wir Richtung DDR verfallen.

Wie ich immer sage: Wenn bei einem Flugzeugabsturz zwei Gruppen auf zwei Inseln stranden, die eine mit fast nur Frauen, die andere mit fast nur Männer, will ich bei den Männern sein, weil ich nicht verhungern und wieder nach Hause kommen möchte. Da scheiß ich gerne auf meine nassen Träume, wenn es wirklich ernst wird.

Würde ich bei den Frauen landen und wir kämen wieder nach Hause, müsste ich vermutlich für zehn Kinder Unterhalt bezahlen....Schöne aussichten

Bis alle Ressourcen verfrühstückt sind. Denn man kann Frauen nun einmal soviel fördern, wie man will, mit Männern ziehen sie in einem fairen Wettbewerb niemals gleich.

Darum wird der ja inzwischen mittels Quote ausgeschaltet.

Ja! Der Blick auf die Einsatzfähigkeit (Feuerwehr, Polizei etc.) und auf die Leistungsfähigkeit wird ausgeblendet. Tolle Perspektive einer Wirtschaft und somit für die Gesellschaft.

Spätrömische Dekadenz

Joe, Gutmensch, DDR, Donnerstag, 14.03.2013, 13:51 (vor 2169 Tagen) @ Peter

Ich behaupte, dass da, wo Frauen immer mehr das Sagen haben, es den Bach runtergeht.

Die Weiberplage ist allerdings nicht Ursache, sondern Symptom. Zuerst fällt die Institution, dann kommt die Weiberplage, nicht andersherum. Zuerst wird das Obst gammelig, dann kommen die Fruchfliegen.

Die abendländische Gesellschaft befindet sich in der Dekadenz, vergleichbar mit dem Untergang des weströmischen Reiches. Die Ursachen liegen tiefer, vor allem aber sind sie männliches Werk. Das Werk von Kulturmarxisten.

Im Grunde muss man als Bürger alles umgehen, wo viele Frauen zu finden sind. Für seine Existenz, für seine Bildung, für eine präzise und transparente wissenschaftliche Welt und für seine Gesundheit.

Das hilft Dir am Ende nichts, weil sich alles im Zusammenbruch befindet. Die Substanz ist verbraucht. Bildung, Gesundheit, Wissenschaft - das gibt es in Europa bald alles nicht mehr.

Spätrömische Dekadenz - der entscheidende Fakt

Henry @, Donnerstag, 14.03.2013, 15:11 (vor 2169 Tagen) @ Joe

Die abendländische Gesellschaft befindet sich in der Dekadenz, vergleichbar mit dem Untergang des weströmischen Reiches. Die Ursachen liegen tiefer, vor allem aber sind sie männliches Werk. Das Werk von Kulturmarxisten.

Das ist der entscheidende Fakt: Deutschland und ein weiterer Teil Europas sowie des Westens befindet sich im Zustand der Dekadenz. Und solche ideologischen Wahnideen wie Feminismus/Genderismus etc., etc., können wahrscheinlich nur auf solchem Boden gedeihen. Daher lohnt es sich m.E., sich damit zu beschäftigen, um die richtigen Schlüsse als in Deutschland/Europa bzw. im Westen lebender Mann zu ziehen.

Zuerstmal die interessanten Interpretation von Oswald Arnold Gottfried Spengler (* 29. Mai 1880 in Blankenburg, Harz; † 8. Mai 1936 in München, deutscher Geschichtsphilosoph, Kulturhistoriker und antidemokratischer politischer Schriftsteller) bezüglich Dekadenz:

„Macht“ und „Dekadenz“ sind auch Schlüsselbegriffe im Geschichtsdenken Oswald Spenglers. Er beschäftigte sich in seinem kulturpessimistischen rezipierten Untergang des Abendlandes mit dem als unausweichlich betrachteten Verfall von Kulturen.

Dabei griff er auch Vorstellungen von Nietzsche auf und verband sie mit auf die Historie bezogenem biologistischen Denken. Ausgehend von der Lebensphilosophie und dem lebendigen „Natur“-Begriff Goethes, welche Leben als Dynamisches und Schöpferisches der starren Rationalität gegenüber stellt, und mit dem Mittel der morphologischen Analogie arbeitend, betrachtet er acht selbständige Hochkulturen und vergleicht ihre Entwicklung mit der von Organismen, etwa Pflanzen. Nach Spenglers Vorstellung wachsen diese aus dem Formenchaos der Vorzeit aus kulturspezifischen Ursymbolen über verschiedene organische Entwicklungsphasen, bis sie absterben müssen. In dieses Stadium sei das Abendland eingetreten. Die Hochkulturen – Ägypten, Indien, Babylon, „apollinische“ Antike, „magische“ arabische Kultur, China, mexikanische Kultur und „faustisches“ Abendland – seien zwar eigenständig und voneinander getrennt gewesen, hätten jedoch alle einander entsprechende und mit Hilfe der Ästhetik vergleichbare Stufen von der knospenhaften Frühzeit (Dorik, Gotik), über die Blüte und die Reifungskrise bzw. Gegenbewegung (Renaissance) bis zur Welke der (dekadenten) Zivilisation durchlaufen, welch letztere sich aber noch einige Jahrhunderte imperialistisch entfalten könne (Cäsarismus), ehe sie – sämtlich und unausweichlich – absterben müssten. Allerdings verwendet Spengler im Gegensatz zu Nietzsche nicht explizit den Begriff „Dekadenz/dekadent“, sondern belegt z. B. die aktuelle Zivilisation mit anderen negativ empfundenen Begriffen wie „seelenlos“, „mumienhaft erstarrt“, „wurzellos“, oder „schöpferisch unproduktiv“.

Quelle: Wikipedia

Nach meiner Überzeugung treffen die Aussagen zumindest für Deutschland und einen großen Teil des Abendlandes/Westens sehr deutlich zu. Und für zumindest halbwegs entwickelte Menschen (bzw. geistig orientierte Menschen), insbesondere das männliche Geschlecht, ist dies ein traumatisches Geschehen. Was aber kann Man(n) tun, um eine neue Perspektive für sein Leben zu gewinnen? Gegen den Niedergang kämpfen? Das würde einen zum Don Quichote der Neuzeit machen - also schnell abhaken!

Was sonst? Auswandern? Da stellt sich zum einen die Frage wohin und zum anderen ist es auch nicht jedem möglich. Hierbleiben und in einem mehr oder weniger depressiven Zustand alles über sich ergehen lassen? Oder sich querstellen/wehren? Wie soll das (aus)gehen?

Eine weitere Möglichkeit ist die Realisierung von Gemeinschaften, die sich räumlich und auch geistig-ideell von der in Fäulnis befindlichen Masse abgrenzen. Aber (wie lange noch) geht das in zunehmend totalitärer werdenden Strukturen?

Wahrscheinlich bleibt nach reiflichem Überlegen und Abwägen nur noch auszuwandern in gesunde Gefilde. Wer weiß von euch, wo es die gibt?

Spätrömische Dekadenz - der entscheidende Fakt

Peter, Donnerstag, 14.03.2013, 15:35 (vor 2169 Tagen) @ Henry

Wahrscheinlich bleibt nach reiflichem Überlegen und Abwägen nur noch auszuwandern in gesunde Gefilde. Wer weiß von euch, wo es die gibt?

Die Frage ist, was für Dich gesund ist? Abwägen musst du natürlich auch.

Also wirtschaftlich geht es Deutschland sehr gut und ging es auch immer sehr gut. die Jammern nur auf hohem Niveau, woran man sich erst gewöhnen muss. Die führen in unglaublich viele Bereiche. Kein Patentamt der Welt muss soviel neue Patente verarbeiten. China wäre auch ne Alternative.

Liebt man mehr die Politik des Mittelalters wäre der Vatikan eine Empfehlung.

Wenn man soziale Errungenschaften blöd findet, kann man wahlweiße die USA oder Russland wählen. Was einem unsozial besser gefällt.

Wenn Du Nachbarn hasst, gäbe es noch Australien oder Kanada.

Manchmal ist es besser...

Henry @, Donnerstag, 14.03.2013, 15:45 (vor 2169 Tagen) @ Peter

Wahrscheinlich bleibt nach reiflichem Überlegen und Abwägen nur noch auszuwandern in gesunde Gefilde. Wer weiß von euch, wo es die gibt?


Die Frage ist, was für Dich gesund ist? Abwägen musst du natürlich auch.

Also wirtschaftlich geht es Deutschland sehr gut und ging es auch immer sehr gut. die Jammern nur auf hohem Niveau, woran man sich erst gewöhnen muss. Die führen in unglaublich viele Bereiche. Kein Patentamt der Welt muss soviel neue Patente verarbeiten. China wäre auch ne Alternative.

Liebt man mehr die Politik des Mittelalters wäre der Vatikan eine Empfehlung.

Wenn man soziale Errungenschaften blöd findet, kann man wahlweiße die USA oder Russland wählen. Was einem unsozial besser gefällt.

Wenn Du Nachbarn hasst, gäbe es noch Australien oder Kanada.

nichts zu sagen/zu schreiben, anstatt BlödSinn zu verzapfen...

Spätrömische Dekadenz - der entscheidende Fakt

Joe, Gutmensch, DDR, Donnerstag, 14.03.2013, 18:13 (vor 2169 Tagen) @ Henry

Was aber kann Man(n) tun, um eine neue Perspektive für sein Leben zu gewinnen?

Das kann man nur geist(l)ich für sich ganz persönlich lösen. Das ist der Punkt, den die ganzen "Kämpfer" nicht verstehen: Daß es keine weltliche Lösung für untergehende Reiche gibt.

Spätrömische Dekadenz

Peter, Donnerstag, 14.03.2013, 15:14 (vor 2169 Tagen) @ Joe

Das ist ja das schöne. Keine Ideologie ist gescheit, auch nicht die Liberale.

Sofern Leute nachschlagen, wie das mit "spätrom" so war, erkennt man wunderbar, dass man sich besser von der liberalen Politik wegdrehen sollte.

Denn wie war denn das damals? - Es gab Sklaven, die erbärmlich lebten und fast nur mit der Peitsche arbeiteten. Sowas wie Ruhetag kannten die Sklaven gar nicht.

Dann waren die meisten Menschen, selbst wenn sie eigens Land hatten, schlicht arm. Es herrschte die Meinung: "Wer nicht arbeitet, bekommt nichts zu essen."

Das meiste Vermögen wurde nach einer Elite transferiert, denen es gut ging. Wenn also jemand zu gut ging, dann dieser Elite, die das Recht durch eine Blutslinie hatten und nicht nach einer Leistung.

Ergo: Man sollte nicht dafür sorgen, dass der Elite zu geht, sonst verlieren sie den Bezug zu allem und der Staat ist dem Untergang geweiht.

Dass das historisch korrekt ist, kann ich nichts dazu.

Spätrömische Dekadenz

Henry @, Donnerstag, 14.03.2013, 15:26 (vor 2169 Tagen) @ Peter

Das ist ja das schöne. Keine Ideologie ist gescheit, auch nicht die Liberale.

Sofern Leute nachschlagen, wie das mit "spätrom" so war, erkennt man wunderbar, dass man sich besser von der liberalen Politik wegdrehen sollte.

Denn wie war denn das damals? - Es gab Sklaven, die erbärmlich lebten und fast nur mit der Peitsche arbeiteten. Sowas wie Ruhetag kannten die Sklaven gar nicht.

Dann waren die meisten Menschen, selbst wenn sie eigens Land hatten, schlicht arm. Es herrschte die Meinung: "Wer nicht arbeitet, bekommt nichts zu essen."

Das meiste Vermögen wurde nach einer Elite transferiert, denen es gut ging. Wenn also jemand zu gut ging, dann dieser Elite, die das Recht durch eine Blutslinie hatten und nicht nach einer Leistung.

Ergo: Man sollte nicht dafür sorgen, dass der Elite zu geht, sonst verlieren sie den Bezug zu allem und der Staat ist dem Untergang geweiht.

Dass das historisch korrekt ist, kann ich nichts dazu.

So ähnlich hat es auch Arnold Karl Franz Gehlen (deutscher Philosoph, Anthropologe und Soziologe) gesehen:

Wenn die Gaukler, Dilettanten, die leichtfüßigen Intellektuellen sich vordrängen, wenn der Wind allgemeiner Hanswursterei sich erhebt, dann lockern sich auch die uralten Institutionen und strengen professionellen Körperschaften: das Recht wird elastisch, die Kunst nervös, die Religion sentimental. Dann erblickt unter dem Schaum das erfahrene Auge schon das Medusenhaupt, der Mensch wird natürlich und alles wird möglich.“

Quelle: Wikipedia

IW Köln bestätigt wissenschaftlich: LOHNLÜGE

Kalle Wirsch, Donnerstag, 14.03.2013, 16:08 (vor 2169 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Hier mal der Link: http://www.iwkoeln.de/de/presse/pressemitteilungen/beitrag/102500

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