Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Zeitlosigkeit durch’s Fenster (Familie)

Kaliyuga, Tirol, Freitag, 13.07.2018, 03:14 (vor 6 Tagen)

Man schreibt nun also das Jahr 2018, mithin ist es spät und dabei, auf zunächst seltsame Weise doch: wie immer. Die Natur, auch die menschliche regiert. Noch ist sie von Geist begabt.

Was ist geschehen?

Der Garten ist vom Licht eines Julitags spätnachmittäglich durchflutet, Apfelbaum und Holunder bereiten ihre Frucht vor, die Tanne des Nachbarn reckt ihre Äste in dutzenden von Metern in azurblauen Himmel hinauf. Erhebende Szenerie. Das Bürofenster ist gekippt, es dringt herein: das Gegacker von neun Hühnern, plappernde und zuweilen aufweinende Kinder, dazu verheiratete und verwitwete Frauen, drei Generationen überspannend, von der Mutter bis zur Uroma. Ein alter, schon gehschwacher Hund wacht. Sonst kein Mann in Sicht. Die sind alle draußen, bei der Arbeit. Zähne bohren und sonstige Geschäfte besorgen.

Unfreiwillig hört man manches durchs Fenster Hereindringende mit. Der Nachmittag kulminiert heute nicht über zum Papier gebrachten Widersatz zwischen Evolution und Revolution, sondern unvermutet in zwei urweiblichen Verlautbarungen. Die Uroma sagt nämlich zur Tochter über deren Enkel: „Mei, woant dea, soichane Tränen, mei soichane Tränen!“ Die Oma dagegen wird zu ihrer sehr holden Tochter später sanft sagen: „Woaßt, i hob‘ d’Windel gnomma, Latzal war grod koans do.“

Jedem Mann kommt ein verstohlener Lacher aus.

Die Ehen sind stabil.

Ja, stimmt das alles? Ist das wahr? Gibt’s das noch?

„Wohll stimmt das!“, wie man hier recht bestimmt sagt. Die Natur ändert sich nicht, die Familien- und Geschlechterpolitik und was sonst diese kranke Zeit hervorzubringen bestrebt ist, mag sich bis in ihre Mitochondrien pervertieren. Wichtig ist es, dagegen einen Burggraben zu ziehen.

Gruß dem Carlos, dem Flint, dem Maesi, dem Max, dem Nick, dem Nihilator! Und anderen Wahrheit suchenden Mitstreitern.

Kaliyuga

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