Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Bericht aus dem Tollhaus (Gesellschaft)

adler, Kurpfalz, Mittwoch, 13.06.2018, 21:58 (vor 12 Tagen)

Irrer Bericht von Spei-Gel aus der freilaufenden Klapsmühle. Ich knall das mal kommentarlos in Auszügen hier rein. Anna Calvi, *1980

Als ich eines Morgens aufwachte und ein Mann war: Anna Calvi
http://www.spiegel.de/kultur/musik/anna-calvi-in-berlin-kafka-im-geschlechterkrieg-a-1212055.html

Anna Calvi hat sich einen Laufsteg mit ins Berghain mitgebracht, er führt von der Bühne in die Mitte des hohen Saals. Sie paradiert und posiert darauf, sie reckt die Faust in den Himmel und fällt wie aus dem Nichts zu Boden. So wälzt sie sich im sorgsam auf sie gerichteten Spotlight mit ihrer elektrischen Gitarre auf dem Kunststoffsteg, den Leib durchfahren krampfhafte Zuckungen. Ist da irgendwas in ihrem Körper, was raus will?

Calvi hat nicht nur ihren Laufsteg mitgebracht, sondern auch Songs, die zuvor noch kein anderes Publikum gehört hat. In einem seufzt sie, dass sie gerne ein Mann wäre, der seinen Körper öffnet, damit Frauen verstehen, was darin vorgeht. In einem anderen wispert sie, dass es ihr eigentlich doch egal ist, ob sie Mädchen oder Junge ist, Hauptsache ...

Für das Publikum ist der Auftritt in vielerlei Hinsicht eine Zumutung

Jezebel und Eliza, die beiden überlebensgroßen Frauenfiguren ihrer ersten beiden Alben, hat sie daheim gelassen. Stattdessen singt sie nun über eine Reihe von Wesen, die sich geschlechtlich kaum eindeutig zuweisen lassen. Ich, sie, es, ich bin viele

Hintergrund dieses physischen und metaphysischen Kraftakts soll eine längere Auszeit von Anna Calvi in Straßburg gewesen sein. Während ihre Lebensgefährtin dort ihrem Job nachging, zog sie tagsüber in verschiedenen Rollen durch die Stadt,

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Den Drachentöter hat der Feminismus an die Drachin verfüttert!
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