Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Mohamed Ali, Schwarze sollen Schwarze bleiben und Weiße, Weiße! (Bildung)

Rainer ⌂ @, ai spieg nod inglisch, Samstag, 09.06.2018, 09:43 (vor 188 Tagen) @ Alfonso

https://www.youtube.com/watch?v=u2x2ejCd5Kg

Mohamed Ali: Wir sagen also Integration, darunter fallen auch Mischehen, richtig? Ich bin mir sicher, keine intelligente, weiße Person, kein intelligenter, weißer Mann, mit einem klaren Verstand, will, dass schwarze Jungs, oder schwarze Mädchen, deren weißen Söhne und Töchter heiraten, um dann halbbraune, schwarze Enkel mit verdrehten Haaren zu machen.

Interviewer: Dagegen hätte ich nichts einzuwenden.

Mohamed Ali: Sie haben nichts dagegen einzuwenden aber viele andere schon. Sie sagen nur, dass sie nichts dagegen einzuwenden haben, weil wir hier auf Sendung sind.

Interviewer: Das ist nicht wahr

Mohamed Ali: Warum haben sie nichts dagegen einzuwenden?

Interviewer: Weil ich keinen Unterschied zwischen uns beiden sehe.

Mohamed Ali: Oh wir sind sehr unterschiedlich!

Interviewer: Die Gesellschaft konstruiert diese Unterschiede

Mohamed Ali: Nicht die Gesellschaft, Gott schuf uns unterschiedlich.

Interviewer: Wir sind alle nur Menschen

Mohamed Ali: Hören Sie zu: Sperlinge fliegen mit Sperlingen, Nandus wollen bei anderen Nandus sein, Tauben wollen mit Tauben zusammen sein. Liege ich falsch?

Interviewer: Wir haben Intelligenz

Mohamed Ali: Die Vögel haben keine Intelligenz? Aber dennoch bleiben sie zusammen, Wir sollten mehr Intelligenz haben als sie, richtig?
Bussarde sind unter Bussarden, Sperlinge sind unter Sperlingen. Es sind alles Vögel, aber sie haben unterschiedliche Kulturen. Die Adler sind gern in den Bergen, die Bushalte fliegen gern in der Wüste herum, der Sperling fliegt gern bei Bäumen und Wiesen herum

Interviewer: Das Problem ist das balzen zwischen Bussard und Spatz, oder?

Mohamed Ali: Damit haben wir Menschen auch Probleme. Ich sehe keine schwarz-weißen Paare die mit Stolz ihre gemischten Kinder zeigen.

Interviewer: Das ist ein Fehler der Gesellschaft. Wir müssen die Menschen dazu erziehen.

Mohamed Ali: Das Leben ist zu kurz, um deshalb verteufelt zu werden. Ich gehe lieber meinen eigenen Weg, habe eine schöne Tochter, eine schöne Frau. Sie sehen wir ähnlich. Wir sind glücklich und wir haben keine Probleme. Ich kann gar nicht so sehr in eine Frau verliebt sein, um durch diese Hölle zu gehen. Keine Frau kann so gut sein. Verstehen Sie?

Interviewer: Ja ich verstehe, aber ich finde das traurig.

Mohamed Ali: Es ist traurig, weil ich will, dass meine Kinder so aussehen wie ich? Jede intelligente Person will, dass die Kinder einem ähnlich sind. Ich bin traurig, weil ich meine Rasse nicht auslöschen und meine schöne Identität nicht verlieren möchte? Chinesen lieben Chinesen, sie lieben ihre schlitzäugigen, braunhäutigen Babys. Pakistani lieben ihre Kultur. Juden lieben ihre Kultur. Viele Katholiken wollen Katholiken heiraten. Sie wollen, dass die Religion gleich ist. Wer will sich hinstellen und seine eigene Rasse töten? Du hasst deine eigenen Leute, wenn du nicht der sein willst, der du bist. Du schämst dich dafür, was Gott aus dir gemacht hat? Er macht keine Fehler. Er macht uns zu dem, was wir sind.

Interviewer: Ich halte das für eine Philosophie der Verzweiflung.

Mohamed Ali: Verzweiflung? Das ist keine Verzweiflung. Keine Frau auf der ganzen Welt, nicht einmal eine schwarze Frau aus muslimischen Ländern kann mich so erfreuen, so für mich kochen und mich so gut verstehen, wie meine amerikanische schwarze Frau. Keine Frau, und schon gar keine weise Frau, kann sich so mit mir und meinen Gefühlen identifizieren und der Art wie ich mich verhalte. Derart wie ich rede. Und Sie können keinem chinesischen Mann eine puertorikanische Frau geben die dann hinausschreien, wie verliebt sie sind, emotional und körperlich aber in Wahrheit sind sie nicht glücklich denn sie hört puertorikanische Musik, er hört chinesische Musik und sie werden jedes mal aufeinanderprallen. Das ist die Natur. Du kannst machen, was du willst, aber es ist natürlich, unter seinesgleichen zu sein. Ich will unter meinesgleichen sein. Ich liebe mein Land. Das ist alles.

Rainer

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