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Chefarzt soll Mitarbeiterin vergewaltigt haben und zum Oralsex gezwungen haben (Falschbeschuldigung)

Marvin, Freitag, 10.11.2017, 19:29 (vor 376 Tagen)

Ein früherer Bamberger Chefarzt soll eine Mitarbeiterin zum Oralverkehr gedrängt haben – deshalb steht er in Bamberg vor Gericht. Er ist einer der ersten, die nach dem neuen Sexualstrafrecht angeklagt wurde. Der Fall sorgt deshalb bundesweit für Aufsehen.

Ganz Deutschland schaut nach Oberfranken: In Bamberg hat am Mittwoch (08.11.17) ein Prozess gegen einen früheren Chefarzt des Klinikums Bamberg begonnen, der eine Mitarbeiterin vergewaltigt haben soll. Es ist der erste Fall, bei dem das neue Sexualstrafrecht angewendet wird. Deshalb hat der Prozess nach Ansicht von Rechtsexperten bundesweit Bedeutung.
Zum Oralverkehr gedrängt

Laut Staatsanwaltschaft soll der 46-jährige Palliativmediziner im Dezember 2016 eine Mitarbeiterin gegen ihren Willen zum Oralverkehr gedrängt haben. Das kann juristisch als Vergewaltigung bewertet werden. Zuvor soll sie mit dem Arzt jedoch einvernehmlich Sexualkontakte gehabt haben – genau wie mehrere weitere Krankenhausmitarbeiterinnen. Allerdings hatte keine der Frauen den Mann angezeigt, auch nicht das mutmaßliche Opfer.
Neues Sexualstrafrecht

Im Sexualstrafrecht war im vergangenen Jahr das Prinzip "Nein heißt Nein" festgeschrieben worden. Demnach macht sich nicht nur strafbar, wer Sex mit Gewalt oder Gewaltandrohung erzwingt. Es reicht vielmehr aus, wenn sich der Täter über den "erkennbaren Willen" des Opfers hinwegsetzt.
Hausverbot für Mediziner

Die Sozialstiftung Bamberg, der Träger des Klinikums Bamberg, hatte den leitenden Mediziner nach Bekanntwerden des Falls freigestellt und ihm ein Hausverbot erteilt. Grund für die Entscheidung sei allein ein arbeitsrechtliches Fehlverhalten, so die Klinikleitung damals.
Selbstmordversuch des Arztes

Der Palliativmediziner hatte ebenfalls Ende Dezember seine Kündigung eingereicht, da er eine neue Stelle in Aussicht hatte. Nachdem der Fall öffentlich wurde, hatte der Mediziner versucht, sich das Leben zu nehmen. Nur kurze Zeit später sei er direkt aus der Intensivstation heraus vorläufig festgenommen worden, sagte Anwalt Dieter Widmann dem Bayerischen Rundfunk.

Der Anwalt kündigte an, das seiner Ansicht nach völlig überzogene Vorgehen der Staatsanwaltschaft im Prozess zu hinterfragen. Im Februar wurde der Untersuchungshaftbefehl außer Vollzug gesetzt. Seitdem befindet sich der Angeklagte auf freiem Fuß.

http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/neues-sexualstrafrecht-chefarzt-in-bamberg-wegen-vergewaltigung-vor-gericht-100.html

Für mich klingt das ganz nach Falschbeschuldigungsverbrechen, Justizopfer Horst Arnold lässt grüßen!

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