Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Beichte ohne Reue - erneutes Umgangsverbot (Recht)

lichttblick, Sonntag, 02.08.2015, 07:44 (vor 842 Tagen) @ Bolle aus Berlin
bearbeitet von lichttblick, Sonntag, 02.08.2015, 08:34

Hi,

mein Beileid, sozusagen.

Du hast bereits beschlossen, den "Kampf, der mitsamt der kultigen und mütterideologischen, rechtbrechenden Leistungen der deutschen Familiengerichtsbarkeit" weiter zu führen. Nur dafür benötigst du Unterstützung von hier.
Na, dann tu' das halt!

Dazu kann ich aber aus prozess-ökonomischen und auch Gründen der eigenen seelischen Gesundheit nicht raten.
Du bist "Nichtmediziner". Ich schon. Weiß also bescheid um seelische Gesundheit, Kindeswohl, Gutachten und deren Mißbrauch. Forensik und Rechtsbeugung. Gerichtsbarkeit und Zeitgeist.
Für mich ist das Urteil schlüssig und sauber begründet. Der Tenor, ein 13-jähriges Mädchen hat das Recht auf eigenen Willen, auch wenn dieser fremd beeinflusst ist (wird ja ausdrücklich eingeräumt!), ist nicht rechtsmißbräuchlich. Eher das Erzwingen des Umgangs gegen den Willen des Kindes.
Habe mir den Absatz ab:
"Allerdings kann auch ein fremd beeinflusster Wille schützenswert sein, wenn darin echte Bindungen zum Ausdruck kommen und sich der Wille derart in dem Kind verfestigt hat, dass er als eigener Wille anzusehen ist."
mal in den eigenen Fundus genommen. Die Belohnung der Umgangsverweigerung hatte ich so noch nicht.

Ich habe das alles selbst erlebt. Und seinerzeit alle PAS-Literatur + Urteile gelesen.
Wie du sicher weißt, wurde von GARDNER die sofortige Herausnahme des Kindes vom "Programmierer" empfohlen. M.W. in den USA niemals praktiziert; hier in D sowieso wg. Mütterkultur undenkbar.
Schon damals im pappa-com Forum die ellenlange Diskussion über das "Loslassen" unter Hinweis auf das Salomon/ Kreidekreis-Gleichnis.
Ergebnis war, daß es nur über die Brücke zur Mutter (JOPT) geht.

Natürlich ist das alles hoch-emotionell. Und ich kann dich sehr gut verstehen!
Entscheidende Frage sollte aber sein: was ist vernünftig? Also die Frage nach Aufwand/ Gewinnchancen.
Denn: dem Kind geht es gut, ihm mangelt es an nichts! Sagt der Staat. Und es ja selbst! Nur eben: es lebt halt bei der Mutter (Lt. Dino). Und kommt ohne dich aus. Was du offenbar nicht ertragen kannst.
Ohne Frage liegt hier objektiv seelischer Kindesmißbrauch vor. Nur: subjektiv wird das von allen Beteiligten - außer dir - vehement bestritten. Wobei der Staat am längeren Hebel ist.

Wenn du die Sache (die real längst verloren ist) zu deinem Lebensinhalt machen willst, dann mach' halt weiter.
Horst PETRI empfiehlt: zum Geburtstag einen Gruß + kleines Geschenk, bis sich das Kind von selbst meldet.

Alles Gute!

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