Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Köln im allgemeinen und Frauen bei der Polizei im Besonderen (Gesellschaft)

Christine ⌂ @, Sonntag, 05.04.2015, 10:52 (vor 1417 Tagen) @ Mus Lim

Ein längjähriger Freund von mir wohnt in Köln, hat dort ein Mehrfamilienhaus von seinen Eltern geerbt und will deswegen nicht weg. In letzter Zeit hat er sich allerdings überlegt, ob es nicht doch eine Option darstellt, dass Haus zu verkaufen und sich außerhalb von Köln etwas Neues aufzubauen.

Als ich voriges Jahr im Sommer bei ihm war und wir zum Rhein spazieren gingen, fragte er mich, ob mir etwas auffallen würde. Ich verneinte das und dann meinte er zu meinem erstaunen, dass hier kaum noch Deutsche herum laufen würden. Ich war platt und zwar aus dem Grund, weil er politisch fast alles glaubt, was ihm die Tagesschau täglich um 20 Uhr so rüber bringt. Und weil dem so ist, kann man ihn mit Sicherheit nicht rassistisch nennen.

Die Stadt ist wirklich verdreckt bis zum geht nicht mehr und da ist es egal, in welchem Stadtteil man sich aufhält. Selbst am Rheinufer, wo man früher noch gut spazieren gehen konnte und man hier und da höchstens Zigarettenkippen fand, mag man nicht mehr hin gehen, weil sich dort Plastiktüten, Zeitungen und Essen an verschiedenen Plätzen zu Bergen türmen. Auch die sog. besseren Stadtteile, die es früher mal gab, sind nicht mehr das, was sie mal waren.

Ich weiß nicht, wie die Weihnachtsmärkte in der Innenstadt laufen, aber der am Wiener Platz ist einfach nur erbärmlich. Kaum Menschen und um 17 Uhr schließen die Essbuden. Das die Polizei sich verstärkt in Köln-Mülheim bemühen würde, wie der Bericht suggeriert, kann ich nicht bestätigen. Jedes Mal, wenn ich dort bin, sehe ich kaum Polizei und wenn doch, sitzen sie in ihren Streifenwagen und schauen dem Geschehen zu. Da frage ich mich, trauen sich Polizeibeamte nicht mehr zu Fuß zu gehen? Das würde ich Präsens nennen. Ich vermute mal, das die gar nicht genug Beamte haben, denn wenn es eskaliert, reichen 2 Beamte wahrscheinlich gar nicht. Google-Ergebnisse haben meine Vermutung bestätigt, schon seit Jahren wird um mehr Personal gebettelt, aber bei uns sind ja andere Dinge wichtiger, die es zu bezahlen gilt. http://www.report-k.de/Koeln/Blaulicht/Die-Fallzahlen-der-Koelner-Polizei-zur-Kriminalitaet-Licht-und-Schatten-17752

Vermutlich sind auch in Köln Frauenbeauftragte Gleichstellungsbeauftragte wichtiger als Polizeibeamte und so muss man sich über den Aufruf des Polizeipräsidenten nach mehr Personal nicht wundern.

Bei meiner Suche bin ich auf den Bericht eines Polizeibeamten aus NRW gestoßen (der lieber anonym bleiben will) - nach dem Bericht von Muslim aus verständlichen Gründen - der aus meiner Sicht wirklich lesenswert ist und das nicht nur wegen den Frauen bei der Polizei. Zu Letzteren zitiere ich einen entsprechenden Abschnitt.

[..]Schlecht für die Durchsetzungsfähigkeit einer Polizei finde ich auch den meiner Meinung nach zu hohen Anteil der Frauen. Frauen mögen gute Polizistinnen sein, und ich kenne viele davon, aber sie haben naturgegeben geschlechtsbedingt ihre körperlichen Grenzen. Das zu benennen, hat nichts Diskriminierendes. Und wenn der Frauenanteil zu hoch wird, schwächt das, rein körperlich betrachtet, die Polizei. Ich selbst war jedenfalls bei mancher Schlägerei froh, einen kräftigen männlichen Kollegen neben mir zu haben! Ich habe schon Tage auf mancher Wache erlebt, da liefen dort fast nur Frauen herum. Das ist keine gute Mischung. Frauen müssen bei der Polizei nicht die gleichen sportlichen Leistungen erbringen, wie ihre männlichen Kollegen. Warum eigentlich? Sie müssen doch die gleiche Arbeit tun, wie die Männer. Bei der Feuerwehr ist das anders. Wer da nicht in einer festgelegten Zeit mit Gepäck und Gasmaske die fünf Stockwerke hochrennt, ist draußen. Egal, ob Mann oder Frau. Warum machen wir das nicht genauso?

So leid es mir tut, meine Damen, aber der hohe Anteil an Frauen ist in meinen Augen eine Schwächung der Polizei. Da muß ich gezwungenermaßen mal dem Ex-Rocker „Bad Boy Uli“ Recht geben. Dieser ehemalige Hells Angel war offensichtlich bei einem Amerikatrip von den amerikanischen Cops ziemlich beeindruckt: „An jeder Ecke standen mindestens fünf Bullen, richtige Brocken: groß, breit, kräftig, riesige Kanonen, grimmiger Blick. So müssen Cops aussehen! Nicht so schmalbrüstige, verklemmte Hühnchen mit zahnstocherdicken Ärmchen wie in Deutschland.“ (aus „Höllenritt – ein deutscher Hells Angel packt aus“ von „Bad Boy Uli“ Ulrich Detrois, S.163).[..]

In diesem Lichte gesehen kann man die Empörung des Kölner Polizeipräsidenten über einen Streifenbeamten nicht mehr nachvollziehen und bestätigt genau das, was im letzten verlinkten Bericht steht.

[..]Was habe ich nicht alles für tolle „Polizeireformen“ miterleben müssen, immer mit dem angeblichen Ziel, „mehr Polizisten auf die Straße“ zu bringen und Polizeiarbeit effizienter zu machen. Das Ergebnis war jedesmal genau anders herum! Am Ende gab es immer mehr „Häuptlinge“ und weniger „Indianer“.

Das ist leider nicht nur bei der Polizei so, trotzdem aber bezeichnend.

Die Kollegen auf den Dienststellen, die wirklich nah am Bürger dran sind, die noch auf der Straße arbeiten, zum Beispiel der Wach- und Wechseldienst im 24-Stunden-Betrieb, wurden und werden bis heute eiskalt im Regen stehen gelassen. Sie sind personell bis an die unterste Stufe des Möglichen reduziert und müssen dann auch noch anderen Dienststellen Personal stellen.[..]

Das glaube ich gern.

Neben dem personellen Desaster kommt noch die Degeneration im Denken und im Charakter. Rückendeckung durch Vorgesetzte, durch die eigene Behörde oder gar von der Justiz? Das können die jungen Kollegen heute vergessen. Habe ich noch Vorgesetzte mit einem „breiten Kreuz“ genossen, die den einen oder anderen Fehler, den man im Eifer des Gefechtes schonmal beging, abfederten, so finde ich heute allerorten nur noch Vorgesetzte mit „flexibler Wirbelsäule“, Karrieristen und Duckmäuser. Diese Angst vor dem Druck von obem, das man was falsch machen und Ärger kriegen könnte, und so die nächste Beurteilung schlecht werden könnte, schlägt durch bis ganz unten in den Streifenwagen hinein, sodaß die Unsicherheit der jungen Kollegen beim Einschreiten spürbar ist. Aber die müssen ja auch in einem gesellschaftlichen Klima arbeiten, daß in ihnen die blöden Kaffeeholer der TV-Tatortkommissare sieht und nicht mehr den mit Autorität ausgestatteten Schutzmann.[..]

http://www.deutschekonservative.de/index.php/30-bund/209-innere-sicherheit-jetzt-redet-ein-polizeibeamter

Wie bereits gesagt, ein sehr lesenswerter Bericht.

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohl angepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

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