Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Die Frau, das Haustier (Allgemein)

Peter, Samstag, 22.11.2014, 12:29 (vor 1093 Tagen)

Ich sah neulich eine Sendung über Scheidung in Japan. Einige sollten die Scheidung genauso so feiern wie die Hochzeit. Am Ende des Festes bekommt der Mann eine Torte ins Gesicht. Dabei dachte ich mir: Genau Du Versager, gut so. Jetzt noch ein Messer nehmen und dann… Du weißt schon. Du musst sterben wie ein Samurai, der versagt hat. - Für mich machten sie den Eindruck eines Lila Pudels.
Sofern ja auch mal eine Frau eine Torte ins Gesicht bekäme, würde ich ja nichts sagen. Was weiß ich schon, wie es in der Ehe ablief. So sehr interessieren mich Einzelschicksäle sowieso nicht. Aber hier wird die Schuld mal wieder geschlechtsspezifisch betrachtet. Und man höre und staune, es ist mal wieder der Mann. Wieso eigentlich?

Bei meiner Scheidung fiel mir genauso so auf, dass ich der einzige im Raum war, der unter Kritik stand. Das schluckte ich allerdings nicht runter, sondern stellte die Frage dazu in den Raum. –Es folgte Stille für einige Sekunden, keine Antwort natürlich, und dann, ich war natürlich so was von überrascht (Nicht wirklich), ging es genauso weiter. Es kam mir nicht vor, als würde ich mich nur von meiner Frau scheiden. Sondern zusätzlich von der Jugendbeamtin, Sachgutachterin, Familienrichterin und den Rechtsanwältinnen. Denn alle erzählten irgendein wirres Zeug, das man nur in den partnerschaftlichen Streit mit Frauen kennt.

Ich war ständig dabei aus einem Ordner irgendein Papier auszukramen, das belegte, dass das so nie der Fall war. Sprich, ich konnte dank weibliche Protokolle belegen, dass irgendeine Frau was behauptete, was so nicht der Fall war. Sprich, ich bewies ihre vor dem Gericht geäußerte Lügen mit ihren eigenen Protokollen. Irgendwann war das mir natürlich auch zu blöd, worauf ich böse wie ich bin folgendes erläuterte: „Seid ihr eigentlich alle verblödetet? Um was geht es hier eigentlich? Hier sitzen nur zwei Menschen, die getrennte Wege gehen wollen und werden. Was soll dieser Quatsch?“

Innerlich begann bei mir allerdings eine andere Frage auf: War die Gleichberechtigung wirklich so eine tolle Idee? So wie die Damen sich verhielten, war der (Hühner-)Gerichtsprozess ein schönes Beispiel, wie es im Gericht nicht zugehen sollte. Aber nicht nur wegen den oben genannten Gründen, sondern was ich so alles hätte falsch gemacht habe sollen. Auch das interessierte mich eigentlich einen Scheiß, da wir nicht bei einer Beziehungsberatung vorfanden, sondern nur vor dem Urteil, dass wir uns endgültig loswerden. Was ich ebenfalls vor Gericht äußerte: „Hallo? Getrennte Wege sind unsere Zukunft? Schnallt ihr das nicht? Dementsprechend ist es doch scheiß egal, was war… Das spielt gar keine Rolle mehr.“

Ziemlich lange brauchte ich, um eigentlich diese Verwirrungen zu kapieren. Ehrlich gesagt, hätte ich das nie. Vor allem, wenn man an eine Vollmündigkeit der Frau als Prämisse verinnerlicht hätte. Dank Dino schnall ich das ganze endlich.

Hier die Antwort, warum im Gericht der Mann Schuld ist:
http://www.das-maennermagazin.com/blog/anwalt-dr-rupert-manhart-bregenz-scheidung-in-bregenz-oesterreich

Weil eben bei der Frau sich nicht wirklich um einen Partner auf Augenhöhe handelt, sondern um ein Haustier, dass Artgerecht zu behandeln ist. Erreicht der Mann die artgerechte Behandlung nicht, dann hat er versagt.

Ich weiß, dass es viele nicht aufgefallen ist, deswegen schreibe ich am Ende noch mal deutlich auf: Nur ich konnte im Gericht kritisiert werden, weil ich die einzige vollmündige Person im Gerichtssaal war, den man zur Verantwortung ziehen konnte. Eben wie ein Tierhalter oder ein Elternteil, der die Haftung des Kindes trägt. Btw. In der Regel trägt der Vater, auch wenn es sich um ein Kind einer AE-Mutter sich handelt, die Haftung. Des ist halt so, weil das süße Haustier nicht schuldig sein kann.

Genialer Beitrag von Dino, denn genau soist es. Interessant ist natürlich, dass der Mann, der diese Tatsache äußert nur mal wieder ein Frauenhasser sein kann. Wie kann er auch Frauen vorzeigen, dass sie selbst keineswegs interessiert sind Verantwortung auf gleicher Augenhöhe zu tragen.

Weitere Beweise? Siehe geschlechtsspezfische Berufe.

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