Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

Homepage - Archiv 1 - Archiv 2 -- Hilfe - Regeln für dieses Forum - Kontakt - Impressum

73203 Einträge in 16775 Threads, 277 registrierte Benutzer, 84 Benutzer online (3 registrierte, 81 Gäste)

Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne Macht. Die Macht ist tyrannisch ohne Gerechtigkeit.

   WikiMANNia
   Femokratieblog
FB WGvdL

Arne hoffentlich Mann (Allgemein)

DvB @, Montag, 30.12.2013, 21:38 (vor 1325 Tagen) @ Bellator Eruditus

Maskulismus erfüllt eine gute Funktion als Ausbalancieren eines Ungleichgewichts, das durch feministische Einseitigkeiten und ihre fortgesetzte Institutionalisierung entstanden ist.
Das klingt doch total niedlich, nett, humanistisch und aufgeklärt.

Tchja, was wären denn die linken Asseln, wenn sie nicht diese knuffigen Kosenamen für ihre alltäglichen Massenmördchen hätten...?

Aber was willst Du eigentlich? Ich dachte, Du stehst auf dieses Nivea, nur ja keine schlümmen Wörter zu benützen?!? (Versteh ich sowieso net - Möbius hat doch "Schwachsinn" gesagt, das ist eindeutig ein phöses Wort!) Für fast alle hier ist schon das gänzlich neutrale "Weib" zu schröckelich - ohne Adelstitel für die Hühner geht gar nix. Aber für die Wahrhaftigkeit sind nunmal die richtigen Wörter notwendig.

Es bleibt also die einfache Erkenntnis, dass auch der allerhumanistischste Kuschelmaskulismus immer zwingend den Abbau von Frauenprivilegien bedeutet und dass selbst die allereinfachsten Arbeiterfrauen nicht doof genug sind, um das nicht zu sehen.

Nee, wenn Arne Knoffhoffmann am Ruder maskulieren würde, gäbe es gewiß noch einen ganzen Stapel Mösenprivilegien obendrauf. Aber damit rechnen natürlich auch die Dumpfsttrullen nicht. - Oder müßte es heißen 'aber damit rechnen natürlich noch nichtmal die Dumpfsttrullen'? Na, eh wurscht, es käme dann sowieso auf den Anschein an, falls es denn auf den ankäme - was so leider auch nicht stimmt... denn Geschlitzte wählen sowieso eher das, was schon schon am Ruder ist, nicht das, was erst dran will... ganz zu schweigen davon, daß die Mös_Innen mindestens 1000:1 eher Pippi Langstrumpf als Arne hoff Mann wählen würden: Pippi kennen sie wenigstens; bei Arne, kennten sie ihn, hofften sie, er sei wenigstens ein Mann.

Da ein Maskulismus, der diesen Namen verdient, also zwangsläufig nicht mit der Unterstützung einer nennenswerten Anzahl Frauen rechnen kann (Ausnahmen bestätigen durchaus die Regel), weil diese Erkenntnis nun doch eher trivial ist, frage ich mich immer wieder warum der selbsternannte "linke Flügel der antisexistischen Männerbewegung" es trotzdem wieder und wieder versucht.

Das A..A..Außenwirkungsmantra ist nicht logisch, sondern bei den linken Kakerlaken Selbstzzweck. Ich glaube nicht, daß sie es "hinterfragen" könnten, selbst wenn sie wollten. Und das, obwohl sie anscheinend den lieben langen Tag nix anderes machen, als irgendwelche Sachen zu "hinterfragen".

Ich bin also, gemessen an den Maßstäben der guten, edlen, fortschrittlichen, linken Männerrechtler ein böser, sexistischer, revanchistischer, rechter Chauvinist und selbstverständlich ein Frauenfeind.

Brav. 'Linke Männerrechtler' ist aber ein Pleonasmus.

nach meinen Maßstäben Kollaborateure und damit die wahren Spalter der Männerbewegung.

Es sind lupenreine Feministen. Das gilt ebenfalls für alle "Gleichberechtigung"-Schwafler. Ich würde es für nur logisch einstufen, daß die eben untereinander kollaborieren.

allgemeine, gleiche Wahlrecht (nach Einstein) unausweichlich zur Herrschaft der Dummen führt.

Sollte das stimmen, ist es witzig: In seiner Relativitätsidiotie sind ja sogar alle Betrachter "gleichberechtigt". Aber wie auch immer, für so eine platte Erkenntnis brauchts kein Nullschwein - daß die Doofen in der Mehrheit sind, weiß jeder.

Ich bin also ganz ernsthaft für ein Zensuswahlrecht in dem die Stimmen politisch Interessierter und Gebildeter mehr zählen als die von Käwin und Schantalle. Ich bin für ein Zensuswahlrecht, in dem die Stimmen von Menschen, die netto in die Sozialsysteme einzahlen, mehr zählen als die von Nettotransferempfängern. Ich bin für ein Zensuswahlrecht, in dem die Stimmen von Eltern mehr zählen als die von Kinderlosen.

Das mit dem Nettozahler läuft so nicht. Was ist ein "Nettozahler"? Wenn Du am Ruder bist und zahlst ne Million in die Sozialsysteme von der Milliarde, die Du Dir als "Diät" zugeschustert hast, was ist das dann? (Ich weiß schon, was Du meinst - in Grenzen stimme ich Dir da auch zu, aber so einfach ist das nicht.) Mehr noch: Die Herrschaft des Geldes führt zum Utilitarismus und damit letztlich auch zu einer Variante der Herrschaft der Doofen.

Kurz und gut: Es darf keiner herrschen, der nicht satisfaktionsfähig ist. Im Kaiserreich war das Grundvoraussetzung, müßte Dir also entgegenkommen.

--
[image]

Twitter Facebook


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum