Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Denn sie wissen nicht, was sie tun (Frauen)

verfasst von adler(R), Kurpfalz, 27.10.2012, 00:38

Frank, es tut mir leid, wenn ich so etwas lesen muss. Auch wenn ich davon nicht direkt betroffen bin macht mich das traurig. Das wird Dir nicht helfen, aber ich kann das nicht einfach nur lesen.

Durch Christine's Anregung habe ich wieder Deine Homepage gesucht. Es gibt seit Jahren keine Einträge mehr und das ist wahrscheinlich auch besser so gewesen. Sich mit Dingen beschäftigen, die man nicht ändern kann, die einem aus der Hand gerissen wurden, das kostet nur unendlich viel Kraft.

Aber nun wurden auf so eine zynische Art alte Wunden wieder aufgerissen. Es wäre vermessen, wenn ich Ratschläge geben wollte, dafür sind selbst betroffene Väter geeigneter. Ich kenne weder Dich persönlich, noch weiß ich näheres, was in diesen 10 Jahren geschehen ist.

Alles, was ich sagen kann ist, lass Dich nicht vom Hass gefangen nehmen, so verständlich das auch wäre. Der verbindet nämlich auch und macht das eigene Leben schwer, macht einen selber unfrei, die Seele richtet sich ein im Groll und erstickt letztendlich selbst daran.

Es ist Deine Tochter, sie ist erst 18 und hat noch den allergrößten Teil ihres Lebens vor sich. Alles was sie bis jetzt weiß, kennt sie von der Mutter. Aber sie wird mehr und mehr ihr eigenes Leben leben und sich damit auch freier werden von ihrer Mutter. Sie wird lernen, mit eigenen Augen zu sehen.

Ich wünsche Dir, dass ihr dann miteinander reden könnt. Aber Du musst ihr Zeit geben. Mach es jetzt nicht kaputt. Sie kennt Dich nur über ihre Mutter, sie selbst kann deshalb nichts dafür. Ich glaube nicht, dass sie so glücklich sein kann. Irgendwann wird sie Dich suchen müssen, wenn sie wirklich leben will. Ich wünsche es Euch von ganzem Herzen.

Du hast sicher schon daran gedacht, aber manchmal ist man auch wie vernagelt: Du hast jetzt ihre Adresse. Also ist sie wohl bei ihrer Mutter ausgezogen? Das klingt zunächst mal nach neuen Möglichkeiten. Kontaktversuche können jetzt nicht mehr von der Mutter zensiert und geleugnet werden. Schreib ihr einen Brief, teile ihr die HP mit, die Du für sie eingerichtet hattest (Du hast sicher schon daran gedacht, aber manchmal...). Aber schreib ihr freundlich, ohne sie anzuklagen. Gib Dir, gib Euch eine Chance.

Und wenn die Alte nun auch finanziell was beisteuern müsste, Sigmundus hat sowas angedeutet, dann fände ich das schon mal nicht schlecht. Ich nehme an, dass sie natürlich auch dahinter steckt. Und dann wäre zumindest dieser Schuss mal nach hinten los gegangen.

Für alle, die die HP für sein geraubtes Kind nicht kennen:
http://twilightquixote.beepworld.de/

Gruß
adler

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