Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Buchempfehlung: "Frauenquote" von Hadmut Danisch (Feminismus)

verfasst von Cpt.Chilli(R), 28.07.2012, 21:51

Der Feminismus, besser eigentlich Gynostalinismus, ist ein geistiger Dörrzustand, der, je länger er andauert, umso starrer wird. Kennzeichnend sind die völlige Unwissenschaftlichkeit, völlige Beliebigkeit der Aussagen, ständiges auf den eigenen Vorteil bedachtes Wechseln der Positionen, vollständiges Fehlen irgendeiner geistigen Schöpfung, keine Belege, keine Beweise, ein geschlossenes Zitierkartell, so genannte Netzwerkerei, organisiertes Parasitentum (Danisch), und so weiter. Der Rest ist sattsam bekannt.

Schrupp wähnt vermutlich aus der Inanspruchnahme des Biologischen derzeit mehr Honig saugen zu können, also bedient sie sich dieser Facette. Wenn's morgen besser passt, imaginiert sie sich als dekolorierte und verschleppte African Queen, und was übermorgen ist, wird man sehen.

Brillant zeigt das Hadmut Danisch in seiner Fortsetzung von "Adele und die Fledermaus", seinem neuesten Werk: "Frauenquote". Aufgehängt an seinem konkreten Fall, zeigt er die Korruption im Wissenschaftsbetrieb auf, die maßgeblich unter feministischer Ägide steht. Zudem ist es dem Gynostalinismus gelungen, eine Patin in Karlsruhe zu installieren, die beim endgültigen Scheitern seiner Promotion eine nicht unerhebliche Rolle spielte, die sich aber seit langem an den Fleischtöpfen der öffentlichen Gelder labt, dabei labert und wissenschaftlich praktisch nicht in Erscheinung getreten ist; trotz Promotion und Habilitation.

In die Schilderung seiner Promotionserlebnisse bindet er eine präzise Darstellung des Wirkens dieser Superexpertin und ihres universitären Werdegangs ein. Weiter entwickelt er eine bemerkenswerte Synopsis des Schänder-Mittelstrahl-Eskapismus, der primär irrationale und esoterische Züge trägt; er weist hin auf dessen Wurzeln im mentalen Derangement i.V.m. dem McCarthismus' der 1950er Jahre in den USA. Das Ganze auf echtem wissenschaftlichen Niveau, wobei besonders die Auseinandersetzung mit der gynostalinistischen Vulgärstatistik zu gefallen weiß. Ein besonderes Zuckerl ist die Exegese des "Simpson-Paradoxons" (S. 323 ff).

Alles in allem ein hervorragendes Buch, das Anfängern wie Erfahrenen enorme Mengen an Fakten als auch an wissenschaftlicher Herangehensweise zur Verfügung stellt. Unbedingt lesenswert. Dagegen sind die hier bezogene Skribentin und ihre Mental-Kosupplikantinnen allenfalls kalter Kaffe, wäre da nicht die Wirklichkeit, die ganz anders aussieht und umso unfasslicher erscheint, nachdem man sich Danisch's Analyse zu Gemüte geführt hat.

ISBN: 978-1478213314

P.S.: Wer sich an dem Vornamen 'Hadmut' stößt, dem sei gesagt, dass dieser auf einem Irrtum seines Vaters beruht, der diesen fälschlicherweise für einen männlichen Vornamen hielt, tatsächlich ist er weiblich (Fußnote S. 294). Netter Zufall.

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