Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Das ist noch so ein Nebenkriegsschauplatz. :-( (Bildung)

verfasst von Robert(R) Homepage, München, 21.06.2012, 17:50

ähnlich wie "rechte" vs. "linke Männerrechtler" ...

Der Kampf gegen das Wort "Gleichberechtigung" (weil das ein marxistischer Kampfbegriff sein soll) ist doch sinnlos. "Gleichberechtigung" wird in der Bevölkerung positiv und als wünschenswert verstanden, und zwar in etwa in der Bedeutung: "der Staat soll mich nicht deswegen behindern, weil ich dem 'falschen' Geschlecht angehöre". Ich bin zwar nicht davon überzeugt, daß eine Begriffsbildung "wahre Gleichberechtigung" so zielführend ist, aber für sinnvoll halte ich den Versuch, die "Gleichberechtigung" für "unsere" Seite zu reklamieren.

Und für die, die auf die "Aussenwirkung sch...": der Wurm muss nicht dem Angler schmecken, und wir wollen (denke ich mal) den "Normalmann" von der Strasse erreichen. Und dazu muss er uns erstmal zuhören, statt nach dem ersten Wort erschreckt flüchten.

Wem nützt es, wenn hier Leute, die alle gegen Feminismus und dessen Auswirkungen auf das Leben jeden einzelnen von uns sind, gegeneinander aufgehetzt werden bzw. gegeneinander kämpfen, nur weil der eine ein "Linker", der andere ein "Rechter", der dritte ein "Gleichberechtigungsbefürworter" und der vierte ein "traditioneller Hierarchist", der fünfte gläubig und der sechste Atheist ist.

PS: Amen. Ende meiner Predikt.

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

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