Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Was ist "Staatsfeminismus"? Diese und andere Fragen. (Allgemein)

verfasst von MannPassAuf, 13.06.2012, 15:02

» http://sciencefiles.org/2012/06/13/patriarchat-iii-wie-und-warum-der-staatsfeminismus-das-patriarchat-inszeniert/

Ständig redet die Autorin vom "Staatsfeminismus". Der Ausdruck ist spezifizierend. Was ist denn dann der eigentliche Feminismus? Ist der Staatsfeminismus nur ein Feminismus, der in einer Herrschaftsform verwirklicht wurde? Dann sollte man vielleicht von "Gynokratie" (oder, gemäß Bachofen [1861], von "Gynaikokratie") sprechen.

"Ergebnisgleichheit": Wird von der Gynokratie bzw. vom Staatsfeminismus angeblich angestrebt. Stimmt aber auch nicht. Denn Ergebnisgleichheit bedeutet u.a., daß Väter den Sorgerechtsprozeß ebenso häufig gewinnen wie Mütter; und daß Frauen nach dem GSG ebenso häufig der Wohnung verwiesen würden wie Männer.

"Patriarchat":

Wenn man diejenigen Indikatoren heranzieht, die normalerweise herangezogen wurden, wenn man ein Patriarchat oder Matriarchat identifizieren wollte, insbesondere Abstammungs- und Erbfolgeregeln sowie rechtliche Ungleichstellung von Frauen und Männern

Das tut die Autorin, obwohl sie anfangs die Bedeutungen begrifflich sauber und recht umfassend dargestellt hat. Natürlich, dann gibt es heute kein Patriarchat. Und dennoch, es gibt eins. Nur eben nach anderen Kriterien. Männer sind entschieden leistungsfähiger, dominieren also im Sport, in der Menge der angemeldeten Patente usw., und bilden insofern ein Patriarchat. Den religiösen Aspekt sollte man auch nicht vergessen.

Die ganze Abhandlung ist auf den "Staatsfeminismus" hin ausgerichtet, der aber nun seinerseits erklärungsbedürftig erscheint.

Dies nur aufgrund erster Eindrücke! Präzisierung vorbehalten.

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