Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Wers glaubt wird selig

verfasst von Gehirnzellenbesitzer, 21.01.2012, 17:53

Backnang Ein 25-Jähriger steht wegen Drogenhandels und Misshandlung eines Kleinkinds vor Gericht. Von Annette Clauß

Es sind schwerwiegende Vorwürfe, die eine 22-Jährige gegen ihren ehemaligen Lebensgefährten erhebt und die den 25-Jährigen nun vor das Amtsgericht in Backnang gebracht haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann aufgrund der Aussagen seiner Exfreundin zum einen vor, seit Mitte 2008 einen schwunghaften Handel mit Marihuana betrieben und die Droge teilweise an Minderjährige abgegeben zu haben.

Außerdem wird der Industriemechaniker beschuldigt, das Baby seiner früheren Freundin, bei dem es sich möglicherweise um seine Tochter handelt, misshandelt zu haben. Bei dem Kind hatten Ärzte im Alter von sechs Wochen und ein weiteres Mal mit drei Monaten mehrere Blutergüsse festgestellt. Auch seine Freundin soll er gewürgt, getreten und geschlagen haben.

Der Angeklagte schilderte die Beziehung zu der 22-Jährigen als eine schwierige Partnerschaft mit vielen Streits und Eifersüchteleien. Mal sei man zusammen gewesen, dann habe man wieder Schluss gemacht. Ob er der Vater des Kindes sei, wisse er bis heute nicht. Seine Exfreundin habe ihm anfangs gesagt, sie sei nicht von ihm schwanger, später aber habe sie behauptet, er sei der Vater. Den von ihm geforderten Vaterschaftstest habe ihm die junge Mutter bis heute verwehrt.

Die Vorwürfe bestreitet der nicht vorbestrafte Angeklagte. Er habe zwar gelegentlich Marihuana konsumiert, es aber nicht verkauft. Dass die Polizei nach der Anzeige seiner Exfreundin bei einer Durchsuchung in seinem Keller Druckverschlusstütchen fand, die oft zum Verpacken von Drogen benutzt werden, bezeichnete der 25-Jährige als einen möglichen Racheakt seiner Freundin, mit der er zuvor endgültig Schluss gemacht habe.

Sie hatte ihren Exfreund wenig später in dem Internetforum Facebook beschimpft und Drohungen gegen ihn ausgestoßen. In seiner Wohnung entdeckten die Beamten keine Beweise für einen Handel mit Drogen. Seit der Durchsuchung konsumiere er gar nichts mehr, gab der Angeklagte an. Die Behauptung konnte er mit den Ergebnissen mehrerer Labortests untermauern.

Der Industriemechaniker weist auch den Vorwurf der Misshandlung des kleinen Mädchens von sich. Bei dem ersten Vorfall im November 2010 habe er nach der Rückkehr von der Arbeit einen Blutfleck an seiner Tochter entdeckt und sei dann zusammen mit der Mutter ins Krankenhaus gefahren. Dort sei von den Ärzten angesichts der Blutergüsse im Gesicht der Verdacht der Misshandlung ausgesprochen worden, was er aber der Mutter des Kindes nicht zugetraut habe. Als Ursache für die Hämatome hätten sie beide den Anhänger einer Kette, der einer Murmel gleiche, vermutet, welchen die Frau stets um den Hals trage.

Letztere blieb nach einer mehrstündigen Befragung vor Gericht bei ihren Behauptungen, auf denen die Anklage beruht. Sie nannte die Namen von angeblichen Drogenkunden und gab an, sie habe zwar nicht gesehen, dass er das Kind misshandelt habe, nehme aber an, dass er es gewesen sei. Der Polizei war sie bereits bekannt. Sie hatte sich zuvor als Opfer einer Vergewaltigung ausgegeben, die nie stattgefunden hatte. Als Grund dafür gab sie Angst vor ihrem heutigen Exfreund an.

Das Gericht hat weitere Zeugen geladen.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.die-exfreundin-erhebt-schwere-vorwuerfe.b6a23953-2fbb-43e9-910d-48021e677d99.html

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