Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Hatten wir hier diesen Fall von Sozialkompetenz schon?

verfasst von Kurti, Wien, 12.01.2012, 10:18

Diese Geschichte birgt viel Stoff für Thriller-Drehbücher, die sich auch mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigen: Dienstagabend gegen 23 Uhr ging bei der Feuerwehr der Notruf ein, dass es in der Sonnleithnergasse 29–31, Top 37, brennt. Nachbarn wären bereits am Löschen, möglicherweise befände sich noch ein Mann in der Wohnung.

Als die Flammen gelöscht waren, fanden die Florianis im Schlafzimmer im verkohlten Bett die Leiche des Mieters Harald K. Die Feuerwehrleute wunderten sich über die Verletzungen an den Beinen des vermeintlichen Brandopfers und verständigten die Kripo. Der Verdacht war richtig – wie die Untersuchungen der Ermittler ergaben: Das Opfer hatte massive Verletzungen, an denen es gestorben sein dürfte. Harald K. wurde totgeprügelt. Die mutmaßliche Täterin, die zu diesem Zeitpunkt auf der Flucht war: seine Ehefrau Sarah die danach versuchte, den Mord auf bestialische Weise zu vertuschen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Täterin hatte nach Feier­tagen Betretungsverbot
Die gebürtige Schwarzafrikanerin aus Ghana ist für die Polizei keine Unbekannte. Schon mehrmals soll die 36-Jährige ihren zucker- und lungenkranken Mann, den sie vor acht Jahren geehelicht hat, geschlagen haben. Auch der Ex-Mitarbeiter der Wiener Linien soll seine Gattin rüde angefasst haben; die meiste Gewalt ging allerdings von der Ghanaerin aus. Zuletzt zu den Weihnachtsfeiertagen – da zeigte Harald K. seine Frau an, weil sie ihn wegen eines Streits um den Postkastenschlüssel verdroschen hatte. Der pensionierte Straßenbahner erwirkte ein Betretungsverbot für seine Gattin, zog aber wenige Tage darauf wieder mit ihr zusammen.

Feuer sollte alle Spuren des Verbrechens vernichten
Um das Verbrechen zu verschleiern, wollte sie zunächst die Leiche verstümmeln und nach und nach wegschaffen. Mit einer Säge wollte sie die Unterschenkel abtrennen, schaffte es aber nicht. Also zündete sie die Matratze an und hoffte, dass die Flammen alle Spuren des Verbrechen inklusive Leiche vernichten.

Ganz bei Sinnen war die Täterin zu diesem Zeitpunkt sicher nicht mehr – denn sie floh nur mit einem Slip bekleidet und der rosa Jogginghose um den Hals auf die Straße hinaus. Dieselbe Rettung, die beim Brand in der Sonnleithnergasse war, griff die Frau zufällig auf und brachte die Afrikanerin ins Franz-Josef-Spital, wo sie von der Kripo abgeholt wurde.

Im ersten Verhör schwieg die Frau. Dafür reden die Nachbarn: Die Afrikanerin sei ihnen schon immer suspekt gewesen. Sie soll ihren Mann komplett abgeschottet haben – Besuche bei Freunden und der Hausgemeinschaft waren verboten.

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Afrikanerin-zersaegte-ihren-Ehemann/52352095

Gruß, Kurti

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