Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Und noch einer...

verfasst von Presseschau, 26.11.2011, 15:31

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/rottal/regionales/17-Jaehrige-taeuscht-Ueberfall-vor;art1171,77820

Jede Menge Ärger am Hals hat nun eine 17-Jährige aus dem Landkreis Rottal-Inn, nachdem sie bei der Polizei vortäuschte, am Dienstag, 15. November, gegen 19 Uhr von einem Unbekannten überfallen worden zu sein.

Gegen die junge Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat und falscher Verdächtigung in die Wege geleitet. Den Beamten der Polizeiinspektion Simbach a. Inn gegenüber schilderte das angebliche Opfer einen zunächst glaubhaften, später jedoch zum Teil dubios klingenden Tatablauf.

Ein kräftiger, ca. 180 cm großer Mann mit hochdeutsch sprechendem Dialekt sei es gewesen, der sich ihr von hinten näherte und sie angeblich in ein Waldstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite gezerrt haben soll, wo sich danach der Unbekannte an ihr zu schaffen machte. Nach einer Weile ließ der „Täter“ von ihr ab und flüchtete unerkannt in unbekannte Richtung, so die junge Frau.

Die Kripo Passau hat die Bearbeitung des Falles übernommen. Die 17-Jährige wurde nach anfänglicher, eingehender Belehrung umfangreich von den Ermittlern vernommen. Auf diverse Vorhalte räumte sie kleinlaut ein, die Geschichte erfunden bzw. vorgetäuscht zu haben. Als Motiv nannte sie Probleme im familiären Bereich.

Eine derartige Vorgehensweise kann für den "Erfinder" äußerst unangenehme Nachwirkungen haben. Die Straftatbestände Vortäuschen einer Straftat, sowie Falsche Verdächtigung sind bei weitem keine Kavaliersdelikte. Die Strafandrohungen reichen bei beiden Delikten jeweils von Geldstrafe bis hin zu einer 5-jährigen Freiheitsstrafe.

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