Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Die Leiden des Arne H. - oder eine Runde Mitleid.

verfasst von DschinDschin(R), 22.08.2011, 20:11

Hallo Movemen,

ich finde Deinen Post klasse.

Arne Hoffmann hat seine Verdienste um die Sache der Männer, das sei anerkannt.

Trotzdem wird nicht jeder all seine Positionen teilen.

Links oder rechts, was soll das sein?

Wir sind nicht in der Position, von gleich zu gleich, wie bei Tarifverhandlungen mit den Feministen Vereinbarungen zu treffen.

Wir sind in der Lage der Bauern des 14. Jahrhunderts, die gegen den etablierten Adel für ihre Rechte streiten mussten (und im Übrigen unterlegen sind).

Darum auch die Radikalisierung.

Das Erste was Männer begreifen müssen ist, dass Frauen stets erwarten, für Sex bezahlt zu werden. Frauen sind Nutten, alle Frauen.

Wer das begriffen hat, hat schon viel begriffen. Und danach müssen Männer ihre Lebensplanung ausrichten. Das Problem bei der Ehe ist, dass der Mann gar nicht gesagt bekommt, was für einen Scheißvertrag er da abschließt. Wenn er Kinder zeugt, dann begreift er nicht, welches Risiko er da eingeht.

Wenn wir es fertig brächten, alle Männer entsprechend zu informieren. Wenn allen Männern das Problem klar wäre, dann wäre schon viel gewonnen.

Anders als Hr. Hoffmann beabsichtigt, kann es kein Zugehen von Mann und Frau aufeinander geben, so lange die Diskriminierung von Männern fortbesteht. Deshalb gibt es weder einen Gebär- noch einen Zeugungsstreik, sondern Männer und Frauen finden einfach nicht mehr zueinander.

Männer verleugnen die Schwäche ihrer Position, überschätzen ihre eigen Stärke und gehen Risiken ein, die sie eigentlich nicht tragen können.

Wenn ich über einen Soldatenfriedhof gehe, und da stehen auf den Kreuzen gleich viel weibliche wie männliche Vornamen, erst dann glaube ich an Emanzipation. Erst wenn 50% der Gefängnisinsassen, 50% der Obdachlosen, 50% der Selbstmörder Frauen sind, glaube ich an Emanzipation. Erst wenn auch Frauen bereit sind, für Sex zu bezahlen, glaube ich an Emanzipation.

Und so lange, kann es zum Feminismus und zu den Frauen als Klasse kein entspanntes Verhältnis geben. Denn Frauen sind Ausbeuter und Parasiten, die sich am Leib und der Gesundheit von Männern nähren.

DschinDschin

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Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

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