Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Arne H.: Warum ich nicht mehr blogge - und warum das egal ist!

verfasst von DS unplugged, 22.08.2011, 14:08

Bei Veröffentlichungen in medizinisch-pharmazeutischen Fachzeitschriften ist es üblich, dass der Autor bekannt gibt, ob von seiner Seite finanzielle Abhängigkeiten bestehen.
Wer z.B. Fördergelder eines Unternehmens bekommt, wird sich schwer tun, Produkte dieses Unternehmens schlecht zu beurteilen.

Herr Hoffmann ist nicht nur ein fleißiger Blogger, sondern auch ein Autor, der aus dem Verkauf seiner Bücher Erträge generieren möchte, was ja nichts Verwerfliches ist. Wenn ich mich nun frage, welche Klientel es ist, welche der Autor Hoffmann bedient, so würde ich die im linksliberalen Milieu verorten. Auch dagegen ist nichts zu sagen. Nur hat eben jedes Milieu seine Aua-Ecken, seine No-Go-Gebiete, seine Pfui-Zonen. ("Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieber, bleib doch in der Oberstadt, machs wie deine Brüder")

Klar ist Herrn Hoffmann das wgvdl.com-Forum peinlich.

Vielleicht sehe ich das falsch, aber für mich war dieses Forum immer der Ort der Therapie. Hier kann man sein Leid in die Welt hinaus schreien. Hier kann man auch mal herum pöbeln, nicht politisch korrekt argumentieren. (Gewußt, ich nenne Afro-Europäer immer noch Neger, halte sie für rassisch nicht minderwertig, so wie ich keinen Menschen für minderwertig halte, auch Zigeuner (upps, schon wieder nicht korrekt) nicht. Dennoch würde ich weder einem Neger noch einem Zigeuner noch einem Araber, noch einem Türken eine Wohnung vermieten, einfach weil ich die Sorge habe, dass die kulturellen Besonderheiten dieser Gruppen meine Interessen negativ tangieren. Es gibt schon genügend Proll-Deutsche, da muss ich mir nicht zusätzliche Risiken einhandeln. Wir hatten in unserer Firma schon einigen Afro-Afrikaner beschäftigt. Sehr nette Leute, sehr sympathisch, sehr unfähig. Und was die Sinti und Roma betrifft. Mein Vater war Leiter eines Sozialamtes. Der kann da einige putzige Geschichten dazu erzählen. Nicht staatstragend, wenig gesetzestreu, in Stammesdenken verhaftet, so könnte man diese Volksgruppe etwa beschreiben, aber malerisch, unheimlich malerisch, jedenfalls in der Fantasie der Linken.

Klar dass sich Herr Hoffmann mit Herrn Sarrazin schwer tut. Man muss dessen Buch ja nicht als Basis der Weltanschauung nehmen. Aber eine gute Provokation ist es allemal und über viele der im Buch genannten Argumente lohnt es sich nach zu denken.

Ach übrigens, auch ich mag Musels nicht. Mir sind überhaupt alle Frommen in gewisser Weise suspekt. Mehr als 10% Fromme verträgt kein Land, ohne dass es zu Ärger kommt. Mit Glauben als Folklore komme ich zurecht. Aber wer den Unfug so richtig ernst nimmt, der ist gefährlich.

Also gut, man sieht, ich bin ein schräger Typ und fühle mich in diesem Forum sauwohl. Ich pöble und werde angepöbelt, das ist doch prima.

Es ist wie beim Steine brechen: es ist laut, es ist schmutzig, es ist effektiv.

Wer die Hitze nicht verträgt, soll die Küche nicht betreten.

Ob Herr Hoffmann bloggt oder nicht ist so egal, als ob Herr Hoffmann scheißt oder nicht. Wer will das denn wissen. Die Männerrechtsbewegung braucht keine Säulenheiligen.

Und was die Politik betrifft, von der ist keine Hilfe zu erwarten. Die Staaten haben im 20. Jahrhundert kalt lächelnd Millionen junger Männer in den Tod geschickt. Männer sind der Gesellschaft scheiß egal. Also müssen wir selbst auf uns aufpassen. Und wir müssen selber für Gerechtigkeit sorgen. Und wir müssen darauf achten, nicht in Gefahr zu kommen.

Das heißt für einen jungen Mann: Nicht heiraten. Keine Kinder zeugen. Guten Beruf lernen. Ein schönes Leben führen. Geld fürs Alter zurücklegen. Rechtzeitig aus dem Hamsterrad aussteigen. Sich weder von Frauen noch von anderen Parasiten abhängig machen. Frei und glücklich sein. Gute Freundschaften mit anderen Männern pflegen. Bei Druck auf der Samenblase hochwertige Nutten konsultieren.

Niemand von uns ist Deutschland! Jeder sei sich selbst der Nächste!

Unsere Politiker sind Schleimscheißer ohne Rückgrat, Mollusken, beige Mollusken. Es ist ein vergebliches Bemühen die Interessen von Männern auf politischem Weg voran zu bringen. Also braucht man auch auf die Politik keine Rücksicht zu nehmen. Wer sich in diesen Kreisen Akzeptanz erhofft, wie Herr Hoffmann, der muss eben auf die Besonderheiten dieser Kreise Rücksicht nehmen.

Wenn das Gelbe Forum beige wird, höre ich auf hier zu posten.

DschinDschin

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