Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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... und hier ...

verfasst von Rainer(R) Homepage, 20.02.2011, 15:14

Hier der Artikel aus der FAZ vom 20.02.11

Der grausige Krieg der Daniela M.
Eine frühere Bundeswehrsoldatin hat ein Buch über ihren Auslandseinsatz geschrieben. Sie behauptet, deutsche Soldaten hätten tatenlos dem Mord an Kindern zugesehen und aus Hunger Hundefleisch gegessen. Die Medien feiern die Autorin. Ob ihre Behauptungen stimmen, wird nicht gefragt. Fakten? Bitte nicht stören.
Von Michael Martens

Die Show ist vorbei, und sie ist total toll gelaufen. Es waren ganz besondere Gäste da. Zwei Schauspielerinnen, zwei Journalisten, ein Nachrichtenvorleser, ein Kabarettist und eine Buchautorin. Lauter Individualisten, die gegen den Strom schwimmen und sich dabei nicht stören lassen von den wenigen Entgegenkommenden. Bei der After-Show-Party in den Räumen des Westdeutschen Rundfunks zu Köln plaudert die Moderatorin Bettina Böttinger jetzt bei öffentlich-rechtlichen Häppchen und Getränken noch ein wenig mit den Menschen, die sie zuvor in ihrer Talkshow "Kölner Treff" befragt hat. Das besondere Interesse des Abends gilt einer Frau, die in der Sendung zuletzt an der Reihe war, als dramaturgischer Höhepunkt: Daniela Matijevic, früher Bundeswehrsoldatin, jetzt Autorin. Sie hat im vergangenen Jahr ein Buch veröffentlicht, mit dem sie seit Monaten durch deutsche Talkshows und Redaktionen tingelt. "Mit der Hölle hätte ich leben können" lautet der Titel. Es ist ein Buch voller schrecklicher Details und grausamer Szenen, "die die Grenzen unserer Vorstellungskraft sprengen", so heißt es im Klappentext.
Im "Kölner Treff" wird die Verfasserin angekündigt als eine Frau, die 88 Tage im Krieg war "und dabei Dinge erlebt hat, die keiner von uns erlebt hat". Daniela Matijevic war als Rettungssanitäterin und Dolmetscherin im Kosovo. Weil ihre Eltern aus Bosnien nach Deutschland kamen, spricht sie fließend jene Sprache, die einst Serbokroatisch hieß. Was sie über ihren Einsatz berichtet, ist schockierend. So sei es schon in der Vorbereitungsphase im Ausbildungslager der Bundeswehr in Hammelburg durch "water boarding" zur Anwendung von Folter gekommen.
Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der "Zeit" und an diesem Abend Gast der Sendung, fragt erstaunt nach: Ob "water boarding" an ihr selbst verübt worden sei? Matijevic bestätigt das. Dann geht es um eine besonders entsetzliche Episode ihres Buches, die in fast jedem Interview erwähnt wird: Eines Tages habe sie den Befehl bekommen, in ein Dorf zu fahren, in dem 21 serbische Kinder von anderen Dörflern sexuell missbraucht worden waren. Zwei Wochen lang, so heißt es in dem Buch, befragten Matijevic und ihre Kameraden die Einwohner nach dem Fall. Besonders den kleinen Ivica schlossen sie ins Herz: "Ivica war ein schmächtiger Junge von etwa sieben Jahren . . . Der kleine Kerl war von ein und demselben Mann unzählige Male missbraucht worden. Daher lag es nahe, eine Gegenüberstellung zu initiieren, bei der Ivica seinen Peiniger identifizieren sollte." Doch der Versuch endet tragisch: "Wir gingen zum Dorfplatz, wo die Militärpolizei in der Zwischenzeit den beschuldigten Mann zusammen mit vier weiteren, unschuldigen Männern aufgestellt hatte . . . Doch in derselben Sekunde, in der Ivica mit seinen spindeldürren Ärmchen auf den Mann zeigte, griff dieser nach hinten und zog aus seinem Hosenbund einen kleinen Revolver. Er zielte auf den Jungen und drückte ab. Ein Schuss. Das Gesicht des kleinen Ivica explodierte." Wie es weiterging, erfährt der Leser nicht. Matijevic behauptet, sie habe einen Zusammenbruch erlitten und könne sich an nichts mehr erinnern.
Nicht an den Namen des Dorfes, nicht an Kameraden, die dabei waren. Das Publikum in Köln ist dennoch beeindruckt von der Geschichte, und Frau Böttinger fragt Frau Matijevic, ob sie sich vor ihrem Einsatz im Kosovo habe vorstellen können, "was Krieg eigentlich bedeutet". Antwort: "Als westlich orientierter, zivilisierter Mensch, der die Demokratie kennt und sie zu lieben gelernt hat, war es einfach so, dass ich Krieg nur aus ,Platoon' kannte."
Den Krieg am eigenen Leib zu erleben, das habe ihre Vorstellungskraft gesprengt. "Ich habe mich zehn Jahre gefragt, wofür ich das überlebt habe", sagt die Veteranin, und irgendwann fällt dann der Satz, den sie fast in jedem Interview sagt: "Sie können einem Zivilisten nicht erklären, was Krieg ist." Daniela Matijevic ist der Star des Abends. Donnernder Applaus, Abspann.

Nur leider Quatsch mit Soße.

Das beginnt damit, dass Matijevic das Kosovo beschreibt, als sei es Afghanistan. Ein mordsgefährliches Terrain, in dem der Tag mit einer Schusswunde beginnt. Immer wieder spricht Matijevic von dem "Krieg", in den sie geraten sei. Die Bilder, die ihr Text bei den Lesern hervorrufen soll, sind eindeutig: Frontlinie, Massaker, Tod. "Wir haben die Hölle erlebt, wir standen knietief in Leichen", erzählt die Autorin. Sogar beim Gang auf die Toilette sei man beschossen worden, sagt sie in einem Interview. "Soldaten mit Schusswunden", heißt es im Buch, gaben sich im Feldlazarett "die Klinke in die Hand". In Wirklichkeit findet der Krieg der Daniela M. nur in ihrer Phantasie statt. Die Nato-Truppen, die 1999 nach dem Abzug der jugoslawischen Kräfte in das Kosovo einmarschierten, wurden als Befreier empfangen. Von der albanischen Mehrheitsbevölkerung wurden sie gefeiert. Noch Monate später standen Einheimische jubelnd an den Straßenrändern, wenn die Soldaten auf Patrouille fuhren. Bei der Bundeswehr staunt man über Matijevics Märchenstunde - denn seit 1995 bis heute ist bei den Einsätzen auf dem Balkan, in Bosnien und im Kosovo, kein einziger deutscher Soldat bei einer Gefechtshandlung ums Leben gekommen.
Doch in Matijevics Kosovo geht es anders zu. Eher wie vor Stalingrad im Winter 1942. Womöglich davon inspiriert, beschreibt Matijevic in ihrem Buch, wie sie mit Kameraden einen frisch gefangenen Hund verschlang: "Vor meiner Zeit im Kosovo hätte ich sicher gedacht: Igitt, wie kann man nur Hund essen? Aber damals wusste ich noch nicht, wie schlimm Hunger sein kann." Ehemalige oder aktive Soldaten, die damals ebenfalls im Kosovo waren, schütteln den Kopf angesichts solcher Schilderungen. "Die Behauptung, dass Bundeswehrsoldaten vor Hunger einen Hund gegessen haben, ist blanker Unsinn. Schon wenige Stunden nach dem Einmarsch im Juni 1999 funktionierten die ersten Feldküchen, außerdem war jeder Soldat mit Einmannrationen versorgt und konnte stets neue Rationen bekommen. Sicher war die Versorgung zu Beginn nicht abwechslungsreich, denn es mussten auch Tausende kosovarische Flüchtlinge mitversorgt werden. Hunger musste aber kein Soldat leiden." Das sagt Dietrich Jensch, im Sommer 1999 als Führer eines Vorauskommandos einer der ersten deutschen Soldaten beim friedlichen Einmarsch in das Kosovo. Für noch absurder hält Jensch die Darstellung des Kindermordes: "Hätte sich ein solcher Vorfall ereignet, hätte sich das im Lager garantiert herumgesprochen. Die beteiligten Feldjäger hätten, wenn sie nicht direkt eingegriffen hätten, zumindest eine entsprechende Meldung gemacht." Weder unter aktiven Soldaten noch unter Veteranen hat sich bisher jemand finden lassen, der Matijevics makabre Kindermordgeschichte auch nur für wahrscheinlich hält. Oder ist das ein Kartell des Schweigens, eine Massenverschwörung alter Kameraden, die wie ein Mann zusammenstehen, um Frau Matijevic als Hochstaplerin dastehen zu lassen?
Agron Bajrami, Chefredakteur der Tageszeitung "Koha Ditore" in Prishtina, hielt Matijevics Schilderungen ebenfalls für Erfindungen, doch er wollte es genau wissen. Er schickte einen seiner besten Reporter los, um den angeblichen Kindesmord unter Aufsicht der Bundeswehr zu untersuchen. Der Reporter befragte nicht nur die Pressestelle der internationalen Kosovo-Truppen (Kfor) und die kosovarische Polizei, sondern auch Journalisten und Menschenrechtler im Gebiet von Prizren, wo sich seit 1999 das Feldlager der Bundeswehr befindet. Er kam mit der Erkenntnis zurück, dass es sich bei den Schauergeschichten um Erfindungen handeln müsse. Zahlreiche glaubwürdige Zeugen hatten ihm das bestätigt. Ein Kosovare, seit 1999 als Übersetzer in Diensten der Kfor, hatte dem Reporter gesagt: "Damals herrschte bei den deutschen Soldaten höchste Wachsamkeit. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Es ist völlig unwahrscheinlich, dass Männer vor einer Gegenüberstellung nicht genauestens auf Waffen durchsucht wurden."

Nexhmi Krasniqi, Polizeidirektor von Prizren, kann sich noch an die wöchentlichen Lagebesprechungen mit deutschen Offizieren erinnern, die schon wenige Tage nach dem Einmarsch begannen. "Dabei wurde alles Mögliche besprochen. Eine Massenvergewaltigung von Kindern und die Tötung eines Jungen vor den Augen der Deutschen kam nie zur Sprache. Ich halte das für erfunden." Der Lokaljournalist Refki Alia hat ebenfalls nie von dem Fall gehört: "Wäre diese Geschichte wahr, hätten wir Journalisten auf die eine oder andere Weise davon erfahren. Eine solche Tragödie bliebe nicht unbemerkt."

Auch der in Prizren ansässige Menschenrechtler Bashkim Kajdomçaj gibt an, dass seine Organisation einen solchen Fall nie registriert habe, und vermutete, es sei kein Zufall, dass Matijevic an den entscheidenden Stellen ihres Buches weder Orte noch Namen nennt: "Diese Geschichte ist eine Lüge." Die Recherche seines Reporters bestätigte die Vermutung von Agron Bajrami: "Eine Massenvergewaltigung von Kindern und die Ermordung eines Jungen vor den Augen ausländischer Truppen hätte sich herumgesprochen. Es ist völlig unmöglich, dass so etwas zehn Jahre lang geheim bleibt und niemand etwas davon erfährt." So ist es mit mehreren Anekdoten in Matijevics Buch. Zeugen konnten trotz ernsthafter Suche nicht aufgetrieben werden.
Rotkäppchen lässt sich nicht beweisen. Man muss daran glauben, dass der Wolf die Großmutter gefressen hat - oder man lässt es bleiben.

Eine schriftliche Bitte, die Namen von Zeugen zu nennen, die ihre haarsträubenden Geschichten bestätigen könnten, ließ Daniela Matijevic unbeantwortet. Abgesehen von einer SMS, in der sie den Verfasser beschuldigt, er gehe "für eine gute Story über Leichen". Indirekt und ungewollt hat sie aber eine Antwort gegeben, im Internet. Dort stößt man auf das Bild einer Mythomanin mit ernsthaften psychischen Schwierigkeiten. Wer im Netz nach Daniela Matijevic sucht, gelangt zu einem Diskussionsforum, in dem Veteranen und Freaks über Militaria aller Art chatten. Auch Matijevics Buch wird dort diskutiert und vor allem heftig kritisiert. Kritische Nachfragen aber kann Matijevic nicht ertragen. Als in dem Forum im vergangenen Herbst über unglaubwürdige Details ihres Buches diskutiert wurde, klinkte sich die Autorin wutentbrannt ein. Zweifel an ihrer Darstellung fasste sie als Affront auf: "Ich werde mich nicht rechtfertigen oder beweisen für Dinge, die mir nachweislich geschehen sind. Mir ist genug Mist passiert, um mich nicht noch von Hardlinern mit Dreck beschmeißen zu lassen."

Gekränkt durch die Unverfrorenheit, dass an ihren Behauptungen gezweifelt wurde, verstieg Matijevic sich im Forum zu immer abstruseren Aussagen. Schließlich behauptete sie sogar, sie sei mit Verteidigungsminister zu Guttenberg in Kontakt und werde mit ihm bald "nochmals über konkrete Zusammenarbeit verhandeln". Überhaupt sei sie sehr gefragt: "Mir wurden zwei Direktmandate für den Bundestag angeboten, und an diversen Universitäten Deutschlands werde ich als Gastdozentin zu dem Thema referieren." Dass Direktmandate nicht en gros feilgeboten werden und Frau Matijevic nie mit dem deutschen Verteidigungsminister über eine Zusammenarbeit verhandelt hat, versteht sich von selbst.
Im Interview mit dieser Zeitung sagte Daniela Matijevic, die von staatlicher Hilfe lebt und angibt, unter einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu leiden, zunächst habe sie einen Roman schreiben wollen: "Aber irgendwann war klar, gerade auch im Gespräch mit dem Leiter des Sachbuchressorts bei Heyne, dass es so nicht geht. Das musste raus aus mir." Klar: Ein reißerisches "Sachbuch" über die Bundeswehr hat bessere Verkaufsaussichten als ein Roman. Doch hat Heyne Daniela Matijevic wirklich zum Genrewechsel angestiftet? Klaus Fricke, Leiter der Sachbuchsparte des Verlags: "Die Darstellung von Frau Matijevic ist korrekt: Über ihre Erfahrungen im Kosovo hatte Daniela Matijevic zunächst in einer fiktionalisierten Form zu schreiben begonnen." Allerdings wehrt er sich gegen die Darstellung, man habe ihr einen Roman ausgeredet und ein Sachbuch eingeredet: "Bei der Entscheidung für ein Sachbuch ging es vielmehr um das Anliegen von Frau Matijevic, insbesondere die Situation von PTBS-Opfern publik und auch emotional nachvollziehbar zu machen, und das ist anhand ihrer authentischen Erfahrungen sehr viel besser möglich als mit einem fiktiven Text." Stimmt. Wenn die Erfahrungen authentisch sind.

Doch der eigentliche Skandal in diesem Fall ist nicht das Buch, sondern das Versagen des deutschen Journalismus im Umgang damit. Es geht nicht um einzelne sachliche Fehler, die jedem Journalisten unterlaufen. Aber selbst wer sich nicht für den Balkan interessiert, hätte in wenigen Minuten Recherche in Erfahrung bringen können, dass im Kosovo, als Daniela Matijevic dort eingesetzt war, überhaupt kein Krieg mehr herrschte. Stattdessen wird der Autorin in beschämend naiven Texten bescheinigt, "eine mutige Frau" zu sein, die endlich die Wahrheit sagt. Das geschieht in namhaften Medien: Die "Welt", das "Hamburger Abendblatt", "Spiegel online", der Hessische, Bayerische und der Norddeutsche Rundfunk berichteten über Daniela Matijevic. Oft wirkt es so, als habe die Recherche nur daraus bestanden, dass der Klappentext des Buches gelesen wurde. Kritische Nachfragen: null. Das mag damit zusammenhängen, dass Daniela Matijevic nicht nur eine Frau mit Migrationshintergrund ist, die in der Bundeswehr war, sondern auch eine bekennende Lesbe. Bei so viel Randgruppe in einer Person scheint in der Brust des anständigen deutschen Journalisten der Beschützerinstinkt über die Sorgfaltspflicht des Berichterstatters zu obsiegen. Es herrscht Randgruppenphilie. Wer behauptet, Außenseiter und Opfer zu sein, von wem oder was auch immer, darf alles. Deshalb braucht Daniela Matijevic auch die Bundeswehr nicht mehr. Sie hat jetzt eine viel mächtigere Truppe hinter sich: die deutschen Wohlfühljournalisten. Sie haben Frau Matijevic mit offenen Armen aufgenommen, weil ihr Buch perfekt zur derzeitigen Mode passt, die Bundeswehr als verrohte Deppentruppe darzustellen. Eine Truppe, die ihre eigenen Leute foltert, sie nicht ernähren kann und für den Tod von Kindern verantwortlich ist - die Geschichte ist einfach zu verlockend, um sie durch die Überprüfung ihres Wahrheitsgehaltes zu versauen.

Außerdem hat Frau Matijevic zumindest einen Gewährsmann auf ihrer Seite: Karl-Heinz Biesold, leitender Arzt der Abteilung Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie am Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg. Er gilt als PTBS-Fachmann und war selbst in Auslandseinsätzen, auch im Kosovo. "Nach unserer langen Unterhaltung war ich selbst erschüttert von dem, was diese junge Frau erlebt hatte, und gleichzeitig voller Respekt für ihre Tapferkeit, all dies ausgehalten zu haben", sülzt Biesold in seinem Nachwort zu Matijevics Buch. Dass Erlebtes und Erinnertes nicht dasselbe sind, weiß er natürlich auch, aber in seinem Text deutet er das nicht einmal an.
Hat er sich nie gefragt, ob Daniela Matijevic dem Anliegen der Soldaten, die aus echten Kriegsgebieten mit echten Horrorerlebnissen im Kopf zurückkommen, schaden könnte? Man wüsste es gern, aber man weiß es nicht, denn eine schriftliche Anfrage dieser Zeitung hat Biesold zunächst ignoriert. Sein Büro teilte telefonisch mit, der Doktor wolle sich dazu nicht mehr äußern. Erst als ihm der seine Rolle betreffende Abschnitt dieses Artikels mit der Frage zugemailt wurde, ob er nicht doch dazu Stellung nehmen wolle, reagierte Biesold - und teilte unter Berufung auf seine ärztliche Schweigepflicht mit, dass er keine Einzelheiten zu der von ihm durchgeführten psychotherapeutischen Behandlung mitteilen könne.
Statt Dr. Biesold äußert sich Elke Hoff, die sicherheitspolitische Sprecherin der FDP, die sich besonders für traumatisierte Soldaten einsetzt: "Es wäre bedauerlich, wenn an PTBS leidende Veteranen durch unseriöse Personen oder Publikationen in Misskredit gerieten. Das schadet all jenen Männern und Frauen, die aus Krisengebieten zurückkehren und wirklich unsere Hilfe benötigen."
Doch der Siegeszug von Daniela M. durch das Brabbeluniversum hält an. Die Fakten sprechen gegen sie - aber wen kümmern Fakten, wenn die Story stimmt?

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