Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Altes Thema, alter Aspekt

verfasst von Conny(R), NRW, 23.11.2006, 00:15

» Moin Ekki,
»
» ich zitiere aus Houellebecqs Ausweitung der Kampfzone:
»
» Wir kommen hingegen weiter, (gemeint ist bei der Erklärung des
» modernen Lebens, Zeitgenosse) wenn wir berücksichtigen, dass wir nicht
» nur in einer Marktwirtschaft, sondern allgemein gesagt in einer
» Marktgesellschaft leben; das heißt in einem Kulturraum, in dem
» sämtliche zwischenmenschliche Beziehungen und auch sämtliche Beziehungen
» des Menschen zu seiner Umwelt über ein Zahlenkalkül vermittelt werden, bei
» dem die Attraktivität, die Neuheit und das Preis-Leistungs-Verhältnis zum
» Tragen kommt. Bei diese Logik, die sowohl die Erotik, das Liebes- und
» Berufsleben als auch das eigentliche Kaufverhalten überschattet, geht es
» darum, die Herstellung solcher Beziehungen zu erleichtern, die sich zügig
» erneuern lassen ..., folglich eine konsumorientierte Durchlässigkeit
» fördern ...

Wenn ich das lese, komme ich nicht drum herum, wieder mal festzustellen, daß dieses durch Unterhaltszahlungen doch immer noch am alten zu kleben dringen weg muß. Darunter leiden nicht nur die Männer sondern auch die Frauen, die ab einem gewissen alter nur noch ausgeplünderte, nervlich fertige und nicht mehr so recht im Leben stehende Männer finden. Das bedingungslose Grundeinkommen, auch wenn es hier Gegner davon gibt, wäre ein Anfang.

Freundliche Grüße
Conny

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