Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

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Mus Lim

23.06.2009, 04:01
 

Genderismus - Gabriele Kuby

Thread schreibgesperrt

Ich habe es zwar nicht mit dem Katholizismus, aber bei Relativismus und Genderismus ist es nicht verkehrt, mit tranzendenten Argumenten zu antworten.
Denn letztendlich sehe ich nur die Möglichkeit, Werte mit Macht durchzusetzen oder tranzendent zu begründen. Mal sehen, wie das mit dem Genderismus weiter geht.


Die heimliche Revolution zur Schaffung des neuen Menschen
von Gabriele Kuby

Meine Damen und Herren, liebe Brüder und Schwestern in Christus.

[…]

Ich fühle mich aufgerufen über die Bedrängnisse unserer Zeit zu sprechen, weil […] sehr viele Menschen die Zeichen der Zeit nicht wirklich erkennen, selbst wir Christen nicht. Wir müssen sie erkennen, um als Christen richtig handeln zu können. Mein Thema heißt

„Gender Mainstreaming – Die heimliche Revolution zur Schaffung des neuen Menschen“

1:20

Ein Gespenst geht um in der Welt und dieses Gespenst heißt „Gender“. Kaum jemand kennt seinen Namen, obwohl es überaus mächtig ist und sein Gespinst über alles geworfen hat, was von den internationalen und staatlichen Institutionen beeinflusst wird.

Dieses Gespenst ist im Begriff einen neuen Menschen zu schaffen, zu dessen Freiheit es gehören soll, sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung [frei] zu wählen, das heißt, willkürlich zu entscheiden, ob er oder sie Mann oder Frau sein will, heterosexuell, schwul, lesbisch, bisexuell oder transsexuell (GLBT). Diese Auffassung von Freiheit und Sexualität soll nach dem Willen der Europäischen Union und der Bundesregierung den Kindern vom Kindergarten an vermittelt werden.

2:20

Einige Beispiele aus jüngster Zeit

In Brasilien wurde 2008 „Sexual diversity“ offiziell als Schulfach in den öffentlichen Schulen für die Klassen 1 bis 9 eingeführt. Der sozialistische Präsident Luiz Lula da Silva nennt Homophobie – ein neuer Begriff für die Ablehnung der Homosexualität – Zitat: „Die perverseste Krankheit, die den menschlichen Geist je befallen hat.“ Er will diese so genannte Krankheit kriminalisieren.

In Olso erklärt die Leiterin eines Kindergartens unter Berufung auf Kinderpsychologen, dass Kindergarten- und Vorschulkinder ermutigt werden sollen, ihre Sexualität in Sexspielen, nackten Tanzen und Masturbationen frei auszudrücken. Einzige Grenze: Die Kinder dürfen kein anderes Kind dazu zwingen etwas zu tun, was es nicht tun will. Ähnliches läuft in deutschen Kindergärten.

In Kaufbeuren, im Allgäu, bildet das Projekt „Auf Los gehts los“ vorzugsweise Arbeitslose zu Gender-Netzwerkern aus, finanziert durch das Bundesfamilienministerium. Aufgefallen ist mir diese Initiative als einige junge Mitglieder dieses Projekts einen Vortrag von mir in einem Allgäuer Dorf störten.

In Wien gibt es die Kinderbetreuungs GmbH Fun & Care, die bei Kleinkindern „geschlechtssensible Pädagogik“ betreibt und sie zu einem „geschlechtergerechten Sprachgebrauch“ erzieht. Buben bekommen einen Kosmetikkorb und ein Prinzessinnenkleider, während Mädchen dazu angehalten werden, sich mit Schreien und körperlicher Gewalt gegen Buben durchzusetzen.

[…]

In Deutschland hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bis vor Kurzem hundertausendfach Broschüren kostenlos verschickt, in denen die Eltern zur sexuellen Stimulation ihrer Kleinkinder aufgefordert wurden. Die Familienministerin musste sie vor einem Jahr zurückziehen, nachdem durch meine Veröffentlichungen medialer Druck entstanden war.

4:40

Dass das nicht in Ordnung ist, dass Eltern kleine Kinder sexuell stimulieren, verstehen noch die meisten. Aber der ganze Angriff bezieht sich ja nicht nur darauf, und wenn es weiter geht gibt sehr wenig Solidarität.

Dieser Rückzug ist kein Grund zur Beruhigung: In allen Sexualaufklärungsschriften der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – die wie Sie wissen dem Familienministerium untersteht – werden die Kinder mit Wort und Bild zur Frühsexualität verführt. Immer wird Homosexualität als gleichwertige Alternative zur Heterosexualität positiv dargestellt.

In der Schrift „Wie gehts, wie stehts“ für „Wissenswertes für Jungen und Männer“ wird den Jugendlichen […] der After als Sexualorgan angepriesen und Methoden der Stimulierung beschrieben. Sie können die Schrift wie hundert andere mit der gleichen Botschaft über die Homepage der BZgA kostenlos bestellen, von Steuergeldern bezahlt.

Übrigens betätigt sich die scheinkatholische Organisation „Donum vitae“ zunehmend als Sexualaufklärer für Jugendliche. In den Beratungssstellen von Donum vitae liegt das gesamte Sortiment der Schriften der BZgA aus.

Das sind nur einige wenige Beispiele für die Früchte des so genannten Gender Mainstreaming, welches die internationalen Organisationen UN und EU global betreiben und die Nationalstaaten in gesellschaftliche Realität verwandeln.

6:20

UNO- und EU-Politik nach der UN-Weltfrauenkonferenz in Peking 1995

Gender Mainstreaming ist seit 1999 „Leitprinzip und Querschnittaufgabe“ der deutschen Politik. Auf der Homepage des Wissenschaftsministeriums heißt es, Zitat: „Die deutsche Bundesregierung hat Gleichstellungspolitik mittels der politischen Strategie des Gender Mainstreaming als durchgängiges Leitprinzip und Querschnittsaufgabe festgelegt. Damit reiht sich die Bundesregierung in die weltweiten Aktivitäten zur wirkungsvolleren Durchsetzung von Gleichstellungspolitik ein.“

Die Fassade dieser neuen Ideologie heißt „Gleichstellung“ von Männern und Frauen. Dahinter verbirgt sich der Generalangriff auf die moralischen Normen, denen wir die abendländische Kultur verdanken. Ohne sie kann weder die Familie noch das Christentum bestehen.

Mit staunenswerter strategischer Weitsicht wurde auf der UN-Weltfrauenkonferenz in Peking 1995 erfolgreich dafür gekämpft, den Begriff Sex durch den Begriff Gender in den amtlichen Dokumenten zu ersetzen. Die Akteure wissen, dass gesellschaftliche Veränderung nicht ohne Veränderung der Sprache zu erreichen ist. Deswegen war ein neuer Begriff nötig: „Gender“.
Er ist ursprünglich ein grammatikalischer Begriff zur Unterscheidung des Genus eines Wortes. Nicht mehr zwei Geschlechter soll es geben, sondern soviele wie es unterschiedliche sexuelle Präferenzen gibt. Das ist gemeint, wenn von „Geschlechtervielfalt“ – Sexual diversity – die Rede ist. Sie soll zum globalen „Mainstream“ werden, zum nicht hinterfragten selbstverständlichen Zeitgeist.

8:10

Seitdem hat die Ideologie des Gender Mainstreaming ein globalen Siegeszug ohne Gleichen angetreten. Der Prozess der Demontage der über jahrtausende gewachsenen Werteordnung ging und geht von der UNO aus.

Sie veranstaltete in den 90er Jahren Weltkonferenzen, wie diese Weltfrauenkonferenz, um nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem angeblichen Ende aller Ideologien, eine neue Weltvision zu erarbeiten und die Werteordnung zu verändern. Alles Böse wurde mit vergangenen Diktaturen identifiziert. Frieden, Freiheit, Konsens, Aussöhung, Toleranz, Dialog, Menschenrechte sind die scheinbar ideologiefreien Worthülsen der neuen Zeit, die den Menschen die neue globale Wertordnung schmackhaft machen sollen.

Durch die internationalen Konferenzen, ausgestattet mit der Autorität der UNO und globaler medialer Aufmerksamkeit, wurden informelle Standards gesetzt, welche dann durch Verträge der EU und der Nationalstaaten sukzessive in verbindliche Rechte vergewandet und, durch so genanntes „Gender Budgeting“, mit riesigen Finanzmitteln ausgestattet wurden. Gender wurde zu einem boomenden Markt. An den deutschen Universitäten gibt es 29 Gender Studies-Institute, außerdem ungezählte vom Staat oder der EU finanzierte Beratungsinstitutionen, die im Begriff sind, Organisationen aller Art – Behörden, Firmen, Universitäten, Lehrer- und Erzieherausbildung – zu [… (Tondokument abgeschnitten)]

10:00

Die Gender-Perspektive leugnet wesenhafte Unterschiede zwischen Mann und Frau

Die „Gender-Perspektive“ erkennt keinerlei wesenhafte oder angeborene Unterschiede zwischen Mann und Frau an, obwohl jede einzelne Körperzelle männlich oder weiblich ist. Die Gender-Ideologen ignorieren und unterdrücken die Forschungsergebnisse der Hirnforschung, der Medizin, Psychologie und Soziologie, welche die unterschiedliche Identität von Mann und Frau in der Gehirnstruktur, im Hormonhaushalt, in der psychologischen Struktur und im sozialen Verhalten nachweisen.

Es drängt sich die Frage auf: Wie ist es möglich, dass eine neue Ideologie Fuß fasst, die doch von jedem Menschen durchschaut werden kann? Wir wissen, dass wir entweder als Mann oder als Frau existieren und empfinden das andere Geschlecht als wesenhaft anders. Liebe ist der Schlüssel zum fremden Land des anderen Geschlechts.

Wie ist es möglich, dass homosexuelles Verhalten – das von allen Religionen abgelehnt wird und bis vor wenigen Jahrzehnten in westlichen Gesellschaften strafbar war – den Kindern in der Schule beigebracht wird? Gibt es Eltern, die sich freuen, wenn ihre Kinder homosexuell sind? Sind wir Menschen denn wirklich grenzenlos manipulierbar?

Wie konnte es dazu kommen?

11:30

Der Relativismus als philosophischer Hintergrund für Gender Mainstreaming

Der philosophische Hintergrund ist der Relativismus. Der Angriff auf die Geschlechtsidentität von Mann und Frau hat als philosophischen Hintergrund den Relativismus. Gender Mainstreaming ist heutige Front des uralten Kampfes zwischen zwei unversöhnbaren Positionen: Gibt es eine objektive Realität, aus der sich absolute Maßstäbe für Richtig und Falsch, für Gut und Böse ableiten lassen? Oder ist die Realität eine je subjektive, die nach Belieben konstruiert und dekonstruiert werden kann?

Nach Ansicht der Relativisten gibt es keine Wahrheit, weil die Wirklichkeit erst durch die subjektive Wahrnehmung entstehe. Die klassische Philosophie hingegen vertritt die Position, der vernunftbegabte Mensch ist zur Erkenntnis fähig. Zur Erkenntnis der Natur der Dinge und der Natur des Menschen und der Hierarchie der Wahrheiten. Weil die Natur des Menschen – sein Wesenskern – unwandelbar ist, kann der Mensch daraus unveränderbare Maßstäbe für Richtig und Falsch, für Gut und Böse ableiten. Der Mensch ist also fähig, die Wahrheit über sich selbst zu erkennen.

Für den Christen hat die Wahrheit ein Gesicht und einen Namen: Jesus Christus. Er sagt, „wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.“ (Joh. 14,15)

13:00

Der Relativismus führt zur Wertediktatur

Wenn es keine Möglichkeit gibt, Wahrheit zu erkennen und daraus ein Urteil über Gut und Böse abzuleiten, dann ist die in Mode gekommene Beschwörung von Werten sinnleer und hinfällig. Wer von Werten redet, will damit sagen, er strebe nach dem Guten und unterstellt, es bestünde ein Konsens über das, was Gut ist.

Das ist aber nicht der Fall, weil es keinen Konsens über die Natur und des Wesen des Menschen mehr gibt. Würden wirklich alle so genannten Werte gleiche Legitimität und Gültigkeit besitzen, so würde das eine Gesellschaft ins Chaos stürzen. Es müssen Werte ausgewählt und durchgesetzt werden. Aber mit Hilfe welcher Werte werden Werte als gültig beurteilt?

Wenn die Ableitung von absoluten Werten aus der Erkenntnis der Vernunft, dem Naturrecht und der göttlichen Offenbarung als verwerflich gilt, dann kann das, was in einer Gesellschaft gilt, nur durch Macht durchgesetzt werden. Der Relativismus muss also mit Notwendigkeit zur Wertediktatur führen.

In der Predigt zur Eröffnung des Konklaves am 18. April 2005 sagte […] Kardinal Ratzinger: „Es bildet sich eine Diktatur des Relativismus heraus, in der nichts als endgültig anerkannt wird, und die als letzten Maßstab nur das eigene Ich und dessen Wünsche zulässt.“

14:30

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Jesus niemals von Werten spricht, an die wir uns halten sollen, sondern von Geboten? Wer traut sich heute noch von Geboten zu sprechen?

Mit der Negierung der Möglichkeit, Wahrheit zu erkennen und daraus einen Maßstab für Gut und Böse abzuleiten, ist der Ideologie Tür und Tor geöffnet. Marx und Engels formulierten die Utopie einer klassenlosen Gesellschaft, welche die Gleichheit aller Menschen anstrebt. Sie musste zur Diktatur führen, denn sie ist nicht wahr. Die Menschen sind nicht [gleich … (Tondokument abgeschnitten)]

Wurzel des Gender Mainstreaming

Um den von Marx und Engels postulierten Klassengegensatz zwischen Mann und Frau abzuschaffen, genügte es der einflussreichsten Feministin des letzten Jahrhunderts, Simone de Beauvoir, nicht, für die notwendige Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen zu kämpfen.
Vielmehr leugnete Beauvoir die Wesensbestimmung von Mann und Frau durch ihr biologisches Geschlecht. Sie formulierte den berühmten Satz: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.“

Die geistigen Väter der Studentenrebellion von 1968, Adorno, Horkheimer, Marcuse und Wilhelm Reich, flankierten diesen Schlachtruf mit der theoretischen Demontage der „Autoritären Familie“ und der Legitimation und praktischen Agitation für die Auflösung der jüdisch-christlichen Sexualmoral im Dienste einer so genannten „sexuellen Befreiung“. Wenn Sie nachher die Zahlen über Pornografie hören, dann stellt sich die Frage, was aus dieser „sexuellen Befreiung“ geworden ist.

Mit Gender Mainstreaming wird die Schraube noch weiter gedreht. Chefideologin ist die Professorin Judith Butler (Gender Trouble, Das Unbehagen der Geschlechter), die an der University of California und der Europäischen Universität für Interdisziplinäre Studien in der Schweiz lehrt. Sie gehört der Führungsspitze der International Gay and Lesbian Human Rights Commision an, einer internationalen Homosexuellenorganisation. Sie formuliert, Zitat „Das biologische Geschlecht ist eine durch Sprechakte erzwungene Materialität, welche das Regime der heterosexuellen Hegemonie aufrecht erhält. Die Bildung des Subjekts verlangt die Identifizierung mit dem normativen Fantasma des Geschlechts.“
Auf deutsch, dass wir uns als Mann und Frau empfinden wurde uns nur eingeredet.

Shulamith Firestone, eine weitere Vordenkerin der Gender-Ideologie, diffamiert die Sexualität zwischen Mann und Frau als „Zwangsheterosexualität“, die der, Zitat „natürlichen polymorph-perversen Sexualiät“ weichen solle.

Dass die Abtreibung eine globale Agenda des Gender Mainstreaming ist, folgt daraus mit Notwendigkeit. Unbeeindruckt vom demographischen Epochenwandel beschloss die Parlamentarische Versammlung des Europarates am 16. April 2008 […], dass es in den 47 Mitgliedsstaaten de jure und de facto ein Recht auf Abtreibung geben solle.

Ist erst einmal die biologische Geschlechtsidentität von Mann und Frau dekonstruiert, so steht der Dekonstruktion der sozialen Rollen und Institutionen nichts mehr im Wege. Weil kein Bereich der Gesellschaft von den Einflüssen der bipolaren Geschlechtlichkeit frei ist, sind alle Bereiche des sozialen Lebens Zielscheibe der Dekonstruktion: Ehe, Familie, Vaterschaft, Mutterschaft, Erziehung, Sprache, Arbeit, Kultur, Religion. Die Bilderstürmer sind am Werk, die Ikonoklasten.
Das nennt sich „Undoing Gender“ (Geschlechtsaufweichung). Die Absolventen der Universitätsinstitute für Gender Studies haben viel zu tun, und sie tun viel.

18:35

Totalitarismus im neuen Gewand

Ideologie – damit meine ich unwahres Denken im Dienst der Interessen einer Minderheit, welches diese Interessen gleichzeitig verschleiert – zerstört gesunde soziale Strukturen und führt in den Totalitarismus.

Während wir Christen uns noch die Augen reiben und allmählich aus dem Traum immerwährenden Wohlstands, Demokratie und religiöser Freiheit erwachen, hat der Feind längst vorgebaut. Durch falsche Etiketten wie Toleranz, Freiheit und Antidiskriminierung wird Akzeptanz erreicht. Durch raffinierte Sprachmanipulationen wird der Widerstand zunächst sozial geächtet und gesetzlich kriminalisiert, bevor er überhaupt ernsthaft auf den Plan getreten ist. – Das ist wie beim Schach, wenn der Gegner fünf Züge voraus ist und man es erst merkt, wenn man keinen Spielraum mehr hat. –

Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. – Die ganze Bewegung läuft immer mit diesem Begriff Menschenrechte und in den Institutionen, die angeblich für Menschenrechte sich einsetzen. – Altbundespräsident Roman Herzog hatte am 8. September 2008 (also gerade vor einer Woche) in der FAZ einen Alarmschrei ausgestoßen. Er warnt vor der Aushöhlung nationaler Souveränität und demokratischer Legitimität durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Der Europäische Gerichtshof ist ein Machtzentrum der Gender-Agenda.

20:05

Bisher gibt es so gut wie keinen Widerstand. Wo immer ich spreche, kennen die meisten Menschen noch nicht einmal den Begriff Gender. Es ist eine heimliche Revolution, die von oben nach unten und von innen nach außen arbeitet. Es gibt Unterstützung, wo man sie nicht erwartet. So erklärten die katholischen Frauenverbände im Februar 2008, dass sie eine Verurteilung der Gender-Theorie als Ideologie [… (Tondokument abgeschnitten)]

Auf Widerstand gegen die Homosexualisierung der Gesellschaft – insbesondere der Homosexualisierung der Jugend in den Schulen – steht Verleumdung, Einflusslosigkeit, berufliche Ausgrenzung – wie ich aus Erfahrung weiß. Der Sturz des designierten Innenkommissars der Europäischen Union, Rocco Buttiglione, im Jahr 2004 war der spektakulärste Fall. Meinungsfreiheit existiert nicht mehr.

Ein neues Schimpfwort wird zu einem juristischen Tatbestand, um den Widerstand zu kriminalisieren: Homophobie. Eine Phobie ist ein krankhafter Angstzustand. Wer also für krank erklärt wird, sind jene, die daran festhalten, dass die Sexualität dann dem Wohl des Einzelnen, der Familie und der Gesellschaft dient, wenn sie Ausdruck der ehelichen Liebesvereinigung von Mann und Frau ist und offen für die Fruchtbarkeit.

Um „Homophobie“ zu kriminalisieren, wird sie in den Dokumenten der Europäischen Union in einem Atemzug genannt mit Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass. Dazu dienen die Antidiskriminierungsgesetze und die „hate laws“, die in einigen Ländern bereits existieren und um deren Durchsetzung weltweit gekämpft wird. Jede Äußerung gegen Homosexualität, und seien es Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung oder biblische Zitate, wird als Hass interpretiert. Mit dieser Lüge wird die emotionale Voraussetzung geschaffen, um den Widerstand gegen die Homosexualisierung zu kriminalisieren. – Sie kennen wahrscheinlich die Vorgänge um das Christival, was Volker Beck da durchgesetzt hat mit der Anfrage im Bundestag, und dass dieser eine Workshop, der da stattfinden sollte über Homosexualität, zurückgezogen werden musste. –

Die Europäische Union hat in der Entschließung B6-0025 aus dem Jahr 2006 angekündigt […], dass sie Homophobie „ausmerzen“ will durch (alles Zitate, die jetzt kommen) „erzieherische Maßnahmen, wie Informationskampagnen in Schulen, Universitäten und den Medien, und über Rechts- und Verwaltungsvorschriften“. „Von Homophobie geprägte Hassreden und Anstiftung zu Diskriminierung sollen äußerst effizient geahndet werden.“ „Die Bekämpfung der Homophobie soll bei der Mittelzuweisung für das Jahr 2007 berücksichtigt werden.“ Der Prozess „soll strikt überwacht werden“ und dem Europäischen Parlament soll „jede Unterlassung eines Mitgliedstaates, diese Maßnahmen durchzuführen, gemeldet werden.“ Hier spricht der Geist des Totalitarismus.

Die Medien, die eigentlich in der Demokratie eine Wächterfunktion haben sollten, sind überwiegend Wegbereiter, Vorkämpfer und Vollstrecker dieser Revolution. Sie können die soziale Existenz eines Menschen ungestraft ernichten, der es wagt sich zu widersetzen. Wegen Rufmord ist noch niemand ins Gefängnis gekommen. Wer mediales Mobbing betreibt, muss nicht fürchten, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, er muss es aber durchaus fürchten, wenn er der GLBT-Bewegung (Gay, Lesbian, Bi und Trans) die Stirn bietet.

24:00

Was heute geschieht ist nichts Neues. Schon Jesaja warnte sein Volk „Wehe denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die das Bittere süß und das Süße bitter machen.“ (Jesaja 5,20f.) Neu ist allerdings sind unglaublich raffinierten und effizienten Methoden der Manipulation durch Wort und Bild, und die Tatsache, dass diese Kulturrevolution ein globales Ausmaß hat.

Vermutlich hoffen sie, dass ich übertreibe und alles halb so schlimm ist. Aber täglich gibt es neue Nachrichten über den grassierenden Genderwahnsinn auf allen Ebenen der Gesellschaft.

Am 3. September 2008, vor 14 Tagen, fasste das Europäische Parlament mit 504 gegen 110 Stimmen eine „Entschließung zu den Auswirkungen von Marketing und Werbung auf die Gleichstellung von Frauen und Männern“ (A6-0199/2008). Das Europäische Parlament will per Gesetz sogenannte „geschlechtssterotype Bilder“ aus der Werbung, aus Lehrbüchern, Video- und Computerspielen und dem Internet beseitigen, „beginnend in den ersten Jahren der Sozialisierung der Kinder“ – also keine Frau am Herd, sondern ein Mann am Herd, kein Mann als Aufsichtsratvorsitzender, sondern eine Frau. – In der Wiener U-Bahn ist da schon was sehr konkret. Da gibt es so kleine Babberl, dass man aufstehen soll für Leute, die den Platz mehr brauchen als man selber, früher war das ein Mutter mit Kind, heute [… (Tondokument abgeschnitten) ist es ein Mann mit Kind.]

25:40

Das Europäische Parlament begründet den Eingriff in die bürgerliche Freiheit der Gesellschaft damit, dass „geschlechtsspezifische Botschaften in der Werbung diskrimiernd und/oder erniedrigend“ seien, weil sie „die ungleiche Machtverteilung zwischen den Geschlechtern widerspiegeln und ein Hindernis für das Entstehen einer modernen und gleichen Gesellschaft darstellen“. Wer dagegen ist, stachelt zum Hass auf und dann greift das Antidiskriminierungsgesetz.

Der neue Totalitarismus agiert, wie ich schon sagte, mit dem alten sozialistischen Köder der Gleichheit, an den die Menschen anbeißen, weil seit Kain der Neid in unseren Adern fließt. Und doch wissen wir, wir sind verschieden, „variatio delectat“ [Abwechslung macht Freude]. Uniformität zerstört das Humanum, dessen Wesenskern die Einzigartigkeit ist.

Das Europäische Parlament fühlt sich berechtigt, den innersten Kern der Kultur zu knacken, nämlich die unterschiedliche Identität von Mann und Frau, die – man darf es nicht mehr sagen – von der Natur vorgegeben und von der Gesellschaft in Varianten ausgelebt wird. Wer daran festhält, dass wir von Gott als Mann und Frau geschaffen sind, gilt als christlicher Fundamentalist, der auszuspeien ist.

Warum merken die Frauen nicht, dass ihnen gnadenlos die Freiheit genommen wird, in dieser Gesellschaft noch Frau und Mutter zu sein? Warum begreifen die Männer nicht, dass hier der Geschlechterkampf tobt, der sie entmachten will und dabei schon erhebliche Erfolge aufzuweisen hat, etwa die handfeste Diskriminierung von Jungen im Bildungssystem? (s. Spiegel online 25. August 2008)

27:30

Man will es nicht wahrhaben, aber die gewählten und nicht gewählten Machteliten dieser Welt sind wirklich im Begriff einen neuen Menschen zu schaffen. Sie wissen wie es geht, haben an den Universitäten gelernt die Wissenschaft zur Manipulation des Menschen einzusetzen: Erst muss die Sprache verändert werden, jetzt die Bilder.

Oben habe ich den Begriff Werte als ideologischen Begriff des Relativismus gekennzeichnet. An diesem Beschluss der EU wird es ganz deutlich. Der Wert, der hier durchgesetzt werden soll ist Gleichheit, bei näherem Hinsehen die Herrschaft der Frau über den Mann. Dieser Wert wird nun mit den gewaltigen Machtmittel der EU durchgesetzt, verbrämt mit Worten wie Würde und Menschenrechte. Von Liberalität und Freiheit keine Spur. Vielmehr bemächtigt sich der Staat der Zivilgesellschaft, regelt per Gesetz Bereiche, die den Staat nichts angehen, aus denen er sich heraushalten muss, wenn demokratische, bürgerliche, wirtschaftliche Freiheit bestehen bleiben soll.

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments hätten mit gleichem strategischen Durchsetzungswillen auch beschließen können, pornographische und gewalttätige Bilder aus dem öffentlichen Raum zu verbannen. Bis 1972 hatten wir dieses Gesetz. Aber daran besteht kein Interesse. Sie haben ja gehört, was in der Broschüre der BZgA für Jungen und Männer steht. Das alles lassen wir geschehen. Wir sind wie gebannt vom Blick der Schlange und fühlen uns ohnmächtig, unsere Kultur vom Giftmüll pornographischer und gewalttätiger Bilder zu reinigen. Sie sind schlimmer als der Müll in Neapel.

In diesen Tagen stört das Buch „Deutschlands sexuelle Tragödie“ von Archeleiter Bernd Siggelkow die Gemüter auf. Darin wird beschrieben, dass Kinder der Unterschicht, aber nicht nur diese, mit Eltern Pornos gucken und mit dreizehn Jahren schon zwanzig Geschlechtspartner hatten. Sogar der Staatssekretär des Bundesfamilienministeriums lässt sich mit der Forderung nach einem strikteren strafrechtlichen Vorgehen gegen jugendgefährende Pornografie vernehmen. Er könnte im eigenen Haus damit beginnen pornografischen Sexunterricht durch Familienkunde zu ersetzen.

30:00

Der BDKJ warnt jetzt anlässlich dieses Buches vor Verallgemeinerungen. Die Kirche müsse Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung ernst nehmen statt mit erhobenem Zeigefinger Moral zu predigen. Ist der erhobene Zeigefinger der Kirche wirklich unser Problem? Wann haben Sie zuletzt in einem Gemeindegottesdienst eine Predigt über katholische Sexualmoral gehört? Tatsache ist, dass die unermütliche Verkündigung Johannes Pauls des Zweiten auf diesem Gebiet so gut wie keine Umsetzung in Katechese, Jugendarbeit und [Ethik erfahren hat … (Tondokument abgeschnitten)]

Im Zusammenhang mit Pornografie ist immer nur von Jugendschutz die Rede. Aber ist es in Ordnung, wenn Erwachsene pornosüchtig sind? Kann eine Gesellschaft gesunden, die angeblich Kinder vor einem Sumpf schützen will, in dem die Erwachsenen bis zum Hals stecken? Im neuen Buch von Thomas Schirrmacher, „Internet-Pornographie“, finden sich diese Zahlen: Es gibt derzeit 420 Millionen Pornoseiten im Internet, 35% aller Downloads sind Pornografie, 44% der Arbeitnehmer schauen Porno am Arbeitsplatz, Porno-Umsatz weltweit pro Jahr 57 Milliarden Dollar. Das ist der Sumpf, auf dem die Gender-Ideologie ihre Blüten treibt. Das ist der Grund, warum es fast keinen Widerstand gibt.

31:45

Die Opfer der Gender-Ideologie

Ideologien fordern Opfer. Das letzte Jahrhundert hat gelehrt, dass der revolutionäre Versuch, einen „neuen Menschen“ zu schaffen, menschenvernichtende Diktaturen hervorbringt. Welche Opfer fordert die Gender-Ideologie?

Die Gender-Ideologie

richtet sich gegen die Vernunft, weil sie die biologische, psychische, soziale Differenz von Mann und Frau leugnet.

richtet sich gegen die Frau, weil sie das feministische, am Mann orientierte Frauenbild, durchsetzt und die Mutter materiell und ideell entwertet.

richtet sich gegen den Mann, weil sie Mädchen und Frauen systematisch bevorzugt und dem Mann Autorität und Einfluss nimmt, indem sie ihn verweiblicht.

richtet sich gegen die Einheit von Mann und Frau in der Ehe und die notwendige Kooperation von Mann und Frau im Dienst der Zukunft.

richtet sich gegen das ungeborene Kind, weil sie die Abtreibung zum „Menschenrecht“ erklärt.

richtet sich gegen das Kind, weil sie die Familie zerstört, den unersetzbaren Ort der Bildung gesunder Persönlichkeiten und der Weitergabe von Kultur und Glaube.

richtet sich gegen die Familie, weil sie ihr ideologisch, sozial und materiell die Existenzbasis entzieht.

richtet sich gegen, das die Wissenschaft begründende Ideal von Wahrheitspflicht und Rationalität, weil sie die Wissenschaft skrupellos ideologisiert und ihre Ressourcen zur Durchsetzung gesellschaftsverändernder Ziele missbraucht.

richtet sich gegen den freiheitlichen Diskurs in Medien und Wissenschaft, indem sie abweichende Meinungen unterdrückt.

richtet sich gegen die Demokratie, weil sie die Interessen einer kleinen Minderheit mit staatlicher Macht zum Mainstream macht.

richtet sich gegen das Christentum, insbesondere die Katholische Kirche, weil diese in den internationalen Organisationen die einzige Bastion des Widerstandes ist.

Sie ist eine Revolte gegen Gott und seine Schöpfungsordnung, wie sie radikaler nicht sein kann.

Auf der ersten Seite der Bibel heißt es, „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“ (Genesis 1,27)

34:20

Ideologien dienen nicht dem Menschen, sondern wollen ihn neu schaffen, damit der Mensch den Interessen der Ideologen dient. Nur der Schöpfer des Menschen hat das Recht und die Fähigkeit, sein Geschöpf neu zu schaffen: Gott. Abfall von Gott bewährt sich nicht, führt in die menschliche Katastrophe. In dieser befinden wir uns: Die biologische Dezimierung des Bestands der Bevölkerung um ein Drittel innerhalb von wenigen Jahrzehnten. Nirgendwo sehen wir auch nur einen Ansatz zur Lösung des Problems. Es gibt ihn nicht, weil die Ursachen tabuiert sind. Wie in primitiven Gesellschaften werden Tabus mit härtesten Sanktionen geschützt.

Wenn wahr ist, was ich hier gesagt habe, wenn es kein Alptraum ist, aus dem wir erwachen können, sondern Realität, was bedeutet das für uns Christen?

35:20

Der Kampf, den wir noch gar nicht begonnen haben zu kämpfen, erscheint aussichtslos. Wenn wir aber nicht kämpfen, sondern zulassen, dass Religion ins Private abgedrängt wird, wird es diesen privaten Raum bald nicht mehr geben. Die nächste Generation wird zum geschlechtsvariablen Gender-Menschen umgebildet, auch Ihre Kinder und Enkelkinder. In dem Maße, in dem das gelingt, wird die christliche Kultur zerstört. Wann wachen wir auf?

Wir brauchen eine Reinheitsbewegung der Jugend. Der Feind kämpft an der Front der Sexualität. Wir müssen ihm dort begegnen, sonst haben sie verloren. Wenn die Jugend vom Kleinkindalter an in die Triebbefriedigung und die moralische Verwahrlosung getrieben wird, werden wir die Abtreibung nicht überwinden und die menschliche Voraussetzung von Familie zerstören. Ich will helfen, dass eine solche Bewegung entsteht, sie hat schon einen Namen „Only you“.

36:40

[…]

(Dies ist eine Audio-Mitschrift)
Audio: http://www.kathtube.com/player.php?id=6304
Textvortrag: http://www.gabriele-kuby.de/wortmeldungen/gender-mainstreaming/

Mus Lim

23.06.2009, 04:04

@ Mus Lim

Genderismus – Inge M. Thürkauf

 

Von der biologischen Revolution zur Diktatur des Genderismus
von Inge M. Thürkauf

Einführung

Ich möchte die erste Referentin einführen. Ich möchte kurz sagen, was das Thema betrifft, über das sie sprechen wird.

Es sollen scheinbar Gesetze im Aufbau sein, die ganz neu definieren, was jedermann unter einem gesunden Menschenverstand künftig zu verstehen hat. Also der gesunde Menschenverstand soll scheinbar neu definiert werden per Gesetz und dann haben wir gehört, wer sich diesem neuen Weltbild, also dem gesunden Menschenverstand, widersetzt, muss mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen. Um es auf das Thema zu leiten: bislang galt es als normal, als gesunder Menschenverstand, dass eine Frau eine Frau ist, ein Mann ein Mann, dass Männlein und Weiblein zusammengehören, das galt bisher über Jahrtausende als gesunder Menschenverstand. Nun künftig soll aber nur noch der Genderismus als gesunder Menschenverstand akzeptiert werden.

Was ist denn Genderismus? Wer hat von Euch schon mal von Genderismus gehört? Darf ich mal die Hände sehen? Das sind aber sehr wenig Hände, wir sind hier sicher 1500 oder mehr Leute. Das sind nur einige wenige Leute.
Wie ist es also möglich, wenn das wahr ist, dass hier Gesetze in Bearbeitung sind, die sagen Genderismus ist das einzige, was gesunden Menschenverstand ausmacht, und wer sich nicht dem Genderismus nicht unterwirft, der wird zum Straftäter, dann hast Du als Souverän, habe ich als Souverän doch das Recht bzw. die Pflicht darüber mehr zu wissen. Da muss doch aufgeklärt werden. Warum lese ich darüber nichts in der Tagespresse? Dass ich hier bedroht werde?

Was das ist denn nun Genderismus?
Was das ist, darüber möchte unsere Referentin Frau Inge Thürkauf sprechen. Frau Thürkauf ist die Witwe des 1993 verstorbenen Naturwissenschaftlers und Schriftstellers Max Thürkauf. Ich kenne ihn persönlich nicht, ich kenne auch Frau Thürkauf nicht. Ich weiß nur, dass Frau Thürkauf Schauspielerin ist und Autorin von Theaterstücken. Und nebst der Ausübung des schauspielerischen Berufes hat sie rege Vortragstätigkeiten über zeitgeschichtliche Themen, außerdem Publikationen in verschiedenen Zeitschriften. Also sie ist eine Frau, die sich für Wahrheiten einsetzt, die offenbar nicht ganz beliebt sind.

Herzlich Willkommen, Frau Thürkauf, wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Vortrag

Einführung in den Begriff Gender und Genderismus

3:20

Von der biologischen Revolution zur Diktatur des Genderismus, so steht es im Programm dieser Veranstaltung. Ich danke, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, im Rahmen Ihrer Anti-Zensur-Konferenz über ein Thema sprechen zu dürfen, das für die meisten unter Ihnen wahrscheinlich völlig fremd ist. (Und die Umsprache hat es ja gezeigt, dass sich sehr wenige noch informieren konnten.) Im Laufe dieses Vortrags aber werden Sie erkennen, wie sehr diese Diktatur als neue Ideologie schon tief in unser Leben eingegriffen hat, wie sehr wir schon mit der Diktatur des Genderismus besetzt sind.

4:15

Der Genderismus ist ein Projekt, das sich klammheimlich in den letzten Jahren nicht nur in unsere Gesellschaft, sondern auch in die Politik eingeschleust hat, und zwar weltweit, ohne dass sich die Bevölkerung der einzelnen Länder überhaupt darüber bewusst werden konnte. Denn hier hat eine Medienzensur großen Stils stattgefunden. Sie findet immer noch statt. Die Tatsache, dass Gender (oder Gender Mainstreaming – so die Fachausdrücke dieser Ideologie – die Tatsache also, dass Gender) sogar ein politisches Programm ist, haben (meiner Erfahrung nach) noch nicht einmal Politiker verstanden.

5:05

Was ist Gender? Gender drückt im Englischen die Unterscheidung des grammatikalischen Geschlechts aus, das im Deutschen durch die Artikel Der – Die – Das zum Ausdruck gebracht wird. Gender bedeutet im Englischen also das soziale Geschlecht, im Gegensatz zum Begriff Sex, als das biologische Geschlecht. Daher war es für viele Teilnehmer irritierend, als bei der vierten UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking plötzlich von Gender in Bezug auf Sex gesprochen wurde. Die allgemeine Annahme war zunächst, dass dieser seit einigen Jahren in der UNO sowie in der einschlägigen Literatur zirkulierende Begriff eine vornehmere Ausdrucksweise für Sex sei. Die Frauen der sogenannten Dritten Welt hatten noch eine ganz natürliche Scham in Bezug auf gewisse Ausdrucksweisen und waren für den vermeintlich(en) eleganteren Begriff Gender dankbar. Aber im Laufe der Debatte hatte sich gezeigt, dass Gender eine neue Weltanschauung beinhaltet, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d.h. sie nicht als naturgegeben sondern als gesellschaftsbedingt versteht.

6:25

Der Begriff Gender unterstellt, dass jede sexuelle Orientierung – also heterosexuell, homosexuell, lesbisch, bisexuell und transsexuell – gleichwertig ist und gesellschaftliche Akzeptanz beanspruchen kann, ja sogar muss. Mit anderen Worten: Jeder Mensch soll sein Geschlecht selbst wählen können. Er soll selbst bestimmen, ob er Mann oder Frau sein will, oder beides zusammen, oder das, was immer gerade seinem augenblicklichen Empfinden entspricht. Und niemand darf sich dieser „freien“ Entscheidung entgegensetzen, denn das wäre eine „Diskriminierung“. Dieser Wandel von Geschlecht zielt auf das sensibelste Empfinden des Menschen, auf die Sexualität. Und als Zielgruppe dieses Wandels wurde die Frau ins Visier genommen.

7:25

Hinter allem steht der Gedanke, die Frau von jeglichen, angeblich naturgegebenen Verhaltensweisen zu befreien, weil der Mensch nicht durch natürliche Anlagen festgelegt sei, sondern durch das, was die Gesellschaft aus ihm macht. Frei nach dem oft zitierten Satz von Simone de Beauvoir, die 1947 in ihrem Buch „Das andere Geschlecht“ – das als eine Bibel des Feminismus bezeichnet werden kann – geschrieben hat: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht.“ Dieser Satz ist in seiner Absurdität kaum zu übertreffen und jedem gesunden Menschenverstand zuwider laufend. Aber dieser Satz hat Weltkarriere gemacht und vor allem im radikalen Feminismus konkrete Formen angenommen. Also nicht mehr das biologische Geschlecht, die Tatsache, dass der Mensch von Gott als Mann oder als Frau geschaffen wurde ist von Belang.

8:30

Die Gender-Ideologen reißen jegliche bislang geltenden Normen ein und verwerfen die Differenzierung in Mann und Frau als eine „Erfindung“ des „heterosexuellen Patriarchats“, als ein soziales Konstrukt, da jedes Geschlechterverhalten nicht angeboren, sondern erlernt sei. Was seit Anbeginn der Menschheit als natürlich und normal gegolten hat – die Zuordnung als Mann und Frau – soll nun von gesellschaftlichen Vorstellungen und Bestimmungen abhängen, und – und dies ist nun das für Ehe und Familie bedrohliche – durch Umerziehung geändert werden, um das zu kreieren, was zum Planziel materialistischer Biologen, Genetiker und Politiker gehört, und der feministischen Front gehört und schon seit Jahrzehnten vorbereitet wurde: den neuen, den künstlichen Menschen, der reif gemacht werden soll für die neue Weltordnung, für die neue Welteinheitsreligion. Und die Umerziehung soll schon im Kindergarten beginnen.

9:45

Außerdem verlangt die Strategie der Gender-Feministinnen, dass diese von ihnen geforderten Rechte als Weiterentwicklung der von der UNO geschützten Menschenrechte akzeptiert werden und benutzt die EU und die UNO, um diese Rechte europaweit bzw. weltweit zu forcieren. Der Begriff Gender beinhaltet also ein gewandeltes Verständnis von Geschlecht. Und Mainstreaming ist (so kann man sagen) der Hauptstrom, mit dem dieses neue Menschenbild durch die Gesellschaft getrieben werden soll. Es wurden ganz bewusst auch Begriffe gewählt, die den meisten Menschen unverständlich sind, um ganz gezielt zu verwirren und irrezuführen.

10:35

Die Realität anhand von Beispielen

Mit welcher Realität wir heute schon konfrontiert sind, möchte ich an einigen Beispielen belegen. Domenik Klenk, Redakteur der deutschen Zeitschrift Sandkorn, berichtet folgendes:

Nach einer Wanderung lagerte er mit Freunden um eine Feuerstelle, als sich zwei Frauen näherten, die über der schon abnehmenden Glut ihre Steaks grillen wollten. Die Freunde äußerten Bedenken, ob das restliche Feuer die ziemlich üppigen Steaks noch durchbraten würde. Ach, da sollten sie sich wohl keine Gedanken darüber machen, meinte eine der Frauen mit einer Handbewegung auf ihre Begleiterin. „ER isst sein Fleisch sowieso am liebsten gerne medium.“ Sie haben richtig gehört, in Bezug auf eine Frau wurde von ER gesprochen.

Diese recht irritierende und nicht alltägliche Begebenheit wollte Domenik Klenk zu Hause seiner Frau erzählen. Doch sie konterte mit einer ähnlichen Geschichte.
Sie habe den Nachmittag am See verbracht. Nicht weit von ihr hatten sich zwei Männer niedergelassen. Der eine ging schwimmen, während der andere telefonierte. Sie hörte deutlich, wie er ins Mobiltelefon sprach: „Ja, alles ist prima. Wir kommen etwas später, SIE ist nämlich noch im Wasser.“
Ist dieses seltsame Zusammentreffen zweier recht verwirrender Erfahrungen zufällig?

12:00

Ein weiteres Beispiel: In einer Schule in New York hat sich im Jahr 2006 ein Lehrer so sehr mit dem Wesen des Weiblichen identifiziert, dass er sich entschloss eine Frau zu werden. Er ließ sich umoperieren und erschien in der Schule als Frau gekleidet, mit der Aufforderung, ihn in Zukunft mit Misses und keinesfalls mehr mit Mister anzusprechen, er würde sich sonst „sehr diskriminiert“ fühlen. Eltern, die ihren Kindern diese transsexuelle Erfahrung ersparen und sie in einer Parallelklasse unterbringen wollten, mussten sich sagen lassen, dass sie damit den ehemaligen Mister diskriminieren würden.

13:00

Nun eine eigene Erfahrung: Nach dem Umbau des schweizerischen Bahnhofs in Basel musste ich feststellen, dass es dort nur noch gleichgeschlechtliche Toiletten gab, also nicht Toiletten, die getrennt waren in Männer und Frauen, wie dies bislang vor allem bei öffentlichen Örtlichkeiten üblich war. Das dies keineswegs eine unbeabsichtigte Umstrukturierung bedeutet, zeigt folgendes: Im Bundesstaat Colorado in den USA wurde durch Gesetz verfügt, dass an öffentlichen Orten nur noch gleichgeschlechtliche Toiletten existieren dürfen. (Also in Basel ging es noch ohne Gesetz … nehme ich an. Und hier wurde ein Gesetz verfügt.)

Und in Kalifornien hat der dortige Gouverneur Arnold Schwarzenegger im Oktober 2007 ebenfalls ein Gesetz unterzeichnet, dass den Jungen erlaubt, in den öffentlichen Schulen die Toilettenräume der Mädchen zu benutzen. Und die Mädchen jene der Jungen, wenn ihnen danach zumute ist. Sie dürfen keineswegs daran gehindert werden, dies zu tun. Der Präsident der Kampagne für Kinder und Familie kommentiert: Damit hat Arnold Schwarzenegger uns jenen ausgeliefert, die unsere Kinder den alternativen sexuellen Lebensstil aufdrängen wollen. Es ist eine dreiste Attacke gegen die traditionellen Werte der Familie. Aber unter demselben Gesetz, das Schwarzenegger verabschiedet hat, wird außerdem alles ausgeschlossen, was sich gegen Gender richten könnte. Darunter gehören Homosexualität, Bisexualität und andere sexuelle Praktiken, sowie das oben geschilderte Wechseln des Geschlechts und damit der Kleider von Mister zu Missis und umgekehrt. Der Fachbegriff dafür heißt Cross-Dressing, man hat für alles ein Wort.

15:00

Auch wird die Literatur in den Schulen durchforstet, ob sie in irgendeiner Weise diskriminierende Vorgänge beschreibt. Wie zum Beispiel: Die Hochzeit zwischen einem Mann und einer Frau. Wenn man das beschreibt, das ist eine Diskriminierung. Oder die Schilderung der Tatsache, dass der Mensch als Mann und als Frau geboren wird, auch das ist eine Diskriminierung, wenn man schildert, dass der Mensch als Mann und als Frau geboren wird und nicht als irgendetwas dazwischen. Und wer sich gegen diese Zensurierung wehrt, ist rassistisch oder sektiererisch.

Damit solche Szenarien, wie die hier geschilderten (ich könnte noch viele aufzählen), wirksam werden können, bedarf es geistiger Umwälzungen, die Schritt für Schritt das Denken des Menschen – meist unbemerkt – verändern.

15:55

Die Geschichte des Genderismus

Auch Gender Mainstreaming hat seine Geschichte, deren Kenntnis dazu beitragen kann, deren Wesen besser zu erfassen. Die folgenden Ausführungen mögen helfen, die gegenwärtig aufgebrochene Diskussion um eine Entwicklung, die tief in das Wertefundament unserer Gesellschaft eingreift, in einem größeren Zusammenhang zu sehen.

16:20

1962 traten in London Genforscher vor die Öffentlichkeit der Welt, die Wegbereiter wurden für die, von den meisten der heutigen Zeitgenossen noch kaum wahrgenommenen, Gender-Revolution. Was uns heute im Programm der Gender-Ideologen entgegentritt, wurde damals durch hoch dotierte Wissenschaftler als biologische „Zukunft des Menschen“ vor einer größtenteils unvorbereiteten Menschheit ausgebreitet. Mit dem als Ciba-Foundation-Konferenz bekannt gewordenen Symposium von 27 führenden Forschern der Biologie und Genetik, darunter auch Nobelpreisträgern, wurde eine Tür aufgestoßen, die den Blick in die Laboratorien der Menschenzüchter freigab. Wir werden sehen, dass das scheinbar in Vergessenheit geratene Ciba-Symposium eine gespenstische Omnipräsenz besitzt. Die im Verlauf dieser Versammlung offenbarten Forschungsergebnisse brachten in erschreckender Deutlichkeit das Ausmaß des zum Gegenstand von Experimenten entwürdigten Menschen an den Tag. Im Licht einer neuen Biologie sprach der Nobelpreisträger für Medizin, Joshua Lederberg, von der wissenschaftlichen Beschreibung des Menschen, der lediglich aus einer 180 cm langen bestimmten molekularen Folge von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Sauerstoff-, Stickstoff- und Phosphor-Atomen bestünde. Das ist alles, was die wissenschaftliche Beschreibung hergibt.

17:50

Was bei der Anwendung eines solchen Menschenbildes geschieht, zeigt der in Fachkreisen hoch angesehene Molekularbiologe Haldane. Er will durch Pfropfen von Genen Menschen ohne Beine züchten, die als Mannschaft in einem Raumschiff besser geeignet wären. Und zwar mit Hilfe eines Medikaments, ähnlich dem Thalidomid, das aber nur auf die Beine und nicht auf die Arme wirken soll. Sie erinnern sich vielleicht noch in den 50er, 60er Jahren. Das Thalidomid ist bekanntlich jenes Beruhigungsmittel, das, von werdenden Müttern eingenommen, zur Geburt von Kindern ohne Arme und Beine geführt hat, die so genannten Contergan-Kinder.

18:35

Haldane und seine Wissenschaftler haben darüber beraten, wie man das planmäßig durchführen könnte. Mit entmenschlichter Sachlichkeit werden hier auf höchster Ebene Forschungsergebnisse präsentiert und Visionen gehandelt, die dazu geeignet sind, einem das Gruseln zu lehren. Ein zentrales Anliegen der anwesenden Wissenschaftler kam in den verschiedenen Vorträgen und Diskussionsforen immer wieder zur Sprache. Und das war: die Aufhebung der letzten intakt gebliebenen Institutionen Ehe und Familie.

19:20

Zwei Wortführer, die maßgebend die Diskussionen des Symposiums bestimmten und entscheidend dazu beigetragen haben, die eugenische und genetische Forschung voranzutreiben, sollen hier genannt werden: Hermann Muller und Sir Julian Huxley. Hermann Muller war Leiter des Instituts für Genetik in Moskau in den Jahren 1933-37, und Nobelpreisträger 1946 für Physiologie und Medizin. Herman Muller hat schon 1927 auf einem internationalen Genetiker-Kongress davon gesprochen, einen neuen Menschen zu schaffen und dadurch den Schöpfungsakt gewissermaßen an sich zu reißen oder ihn schließlich sogar noch zu übertreffen. Die künstliche Menscherschaffung als die ultimativa Utopia der Wissenschaft versteigt sich in den Wahn, den Menschen gentechnisch fit zu machen für die weitere technologische Entwicklung. Dies erst gibt die Gewähr einer Weiterentwicklung zur Weltbeherrschung. Er, Muller, gebe somit der Genetik den Auftrag, den Menschen so radikal umzuformen, dass im Prinzip die Herstellung eines künstlichen Menschen damit gegeben ist. Die Mittel, die dabei angewandt werden sollen, sind heute keine Utopien mehr.

20:45

Muller verlangt nicht mehr und nicht weniger als die Aufhebung von Ehe und Familie, und zwar indem er sie ihres Sinnes beraubt: der Zeugung und der Aufzucht der Nachkommenschaft. Damit ist die künstliche Zeugung durch In-vitro-Fertilisation angesprochen, die Befruchtung im Reagenzglas. Sie ist heute zur Routine geworden. Als Kurzformel könnte man zu dieser Art der Befruchtung sagen: Geschaffen – nicht gezeugt, denn die natürliche Zeugung wird ja umgangen.

Aber es ist auch die Übernahme der Kinder durch den Staat angesprochen. Die heutige Sozialstaatsideologie greift mit ihren immer härter werdenden Methoden in die natürlichen Rechte der Eltern und Kinder (ein). Ich werde darauf zurückkommen.

21.40

Die wissenschaftliche Entwicklung, durch die der Mensch seine Evolution in die eigene Hand nehmen soll, muss, nach Muller, stufenweise vorangetrieben werden, von der Geburtenkontrolle über die Transplantation und Geschlechtsbestimmung des Eies zur totalen Kontrolle der Kindproduktion. Das ist ein Begriff, der immer wieder auftauchte.

Etwas sehr Entscheidendes wurde auch noch diskutiert. Das war die Abtrennung der Zeugung vom Liebesleben. Das wird heute vor allem durch die Sexualerziehung an der Schule vorangetrieben. Dort wird, abgesehen von Ausnahmen, lediglich die Technik des sexuellen Aktes gelehrt, mit oft drastischem Anschauungsmaterial und verheerenden Folgen für die weitere Entwicklung der Kinder. Die Ausschaltung und Zerstörung der Familie führt, nach Muller, über die Welteinheit aller Kulturen, Völker und Rassen. Wir hören daraus schon den Plan zur Schaffung der einen Weltregierung, der einen Weltordnung. Wenn der Mensch, so Muller, seine eigene Evolution erst selber manipuliert, werden die höchsten Geister der Menschheit eine exakte Genetik entwickeln und damit ein gottgleiches Wesen erschaffen.

23:00

Nun, das ist die alte Idee des Übermenschen von Prometheus über Nietzsche zu Hitler bis zur biologischen Utopie einer Züchtung des Übermenschen durch Kontrolle und Lenkung der menschlichen Evolution, damit der Mensch – dieses schwächste Glied, diese Fehlkonstruktion – dem Atomzeitalter besser gewachsen sei, und vor allem, auf dass wir Gott „ähnlicher“ werden. In den verschiedenen Vorträgen und Diskussionsforen des Ciba-Symposiums wurde diese Hybris fast von allen Rednern immer wieder hervorgehoben „Gott ähnlicher werden“. Der Wahn der Naturwissenschaftler, Gott auszuschließen, um selbst an seine Stelle treten zu können. In voller Überzeugung konnte daher der Nobelpreisträger für Medizin 1978 Werner Arber in einer Presseinformation erklären: „Schließlich stellt sich die Frage, ob der Mensch genetisches Material verschiedenen Ursprungs nach seinem Belieben miteinander verknüpfen darf. Können dabei nicht vollkommen neue, bisher unbekannte Lebewesen entstehen? Der Forscher übernähme dabei die Rolle Gottes in der Schöpfungsgeschichte.“ Zitatende.

24:25

Der zweite, nicht weniger bedeutende, Wortführer der biologischen Revolution des Ciba-Symposiums war Sir Julian Huxley. Er war der erste Generalsekretär der UNESCO, der Vizepräsident der Gesellschaft für die Reform der Abtreibung und Bruder von Aldous Huxley, der durch seinen Welterfolg „Schöne neue Welt“ bekannt geworden ist. Übrigens kann man sagen, dass Aldous Huxley wusste, worüber er geschrieben hat, denn er kannte die Forschungsarbeiten seines Bruders. Ich würde empfehlen, dieses Buch doch einmal zu lesen oder wieder zu lesen. Sie werden mit Erstaunen, oder vielmehr mit Entsetzen, feststellen, wie sehr wir schon in die „Schöne neue Welt“ eingetreten sind. Nun, Sir Julian Huxley verwirft mit seinem evolutiven Humanismus generell jede wertebindenden objektive Wahrheiten und propagiert eine Gentechnik, die die alten Werte zerstören soll. „Darwin oder Gott“, so seine Parole. „Denn die Welt und das menschliche Hirn haben nicht Platz genug für beide. Wir müssen uns von der irrigen Annahme entfernen zu glauben, dass es so etwas wie Wahrheit oder Tugend gibt.“ Zitatende. Für Huxley ist alles relativ, nichts ist gewiss. Alles kann nach Gutdünken neu gedacht und gemacht werden. Auch Mann und Frau können „umgedacht“ werden.

26:00

Durch die Autorität der in der Gesellschaft immer noch hoch geachteten und tonangebenden Naturwissenschaftler erhielt der Relativismus, der heute das philosophische und theologische Denken beherrscht, eine wissenschaftliche Absegnung. Wenn etwas als „wissenschaftlich“ erforscht deklariert wird, dann muss es, nach der Meinung der meisten Menschen, auch „richtig“ sein. Ob es auch „wahr“ und „gut“ ist, wird kaum hinterfragt. Wir müssen, so Huxley, das genetische Wissen voll anwenden und neue Verfahren der menschlichen Fortpflanzung entwickeln, wie etwa orale Verhütungsmittel und Vielfachbefruchtung durch tiefgekühlten Samen ausgewählter Spender von hoher „genetischer Qualität“. Wer nun, so darf man sicher fragen, wird denn die Spender von „hoher genetischer Qualität“ selektieren? Wenn nicht diese selbsterwählten Götter der Wissenschaft? Jene, die den Kriterien der hohen genetischen Qualität nicht entsprechen, werden eliminiert. Denn es geht letztlich um die Reduzierung der Weltbevölkerung, und die Mittel dazu sind Abtreibung und Förderung der Homosexualität. In Bezug auf dieses Symposium in London kann man sagen, dass es die Einleitung war für einen Forschungsprozess, dem sich verblendete Wissenschaftler ohne Rücksicht und ohne Bedenken auf die sozialen, biologischen und politischen Auswirkungen verschrieben haben. Es ging ihnen dabei nicht um das Wohl des Menschen sondern um die schrittweise Verbesserung des genetischen Fundaments im Dienst einer Neukonstruktion. Im Rahmen dieser Neukonstruktion soll den Menschen klargemacht werden, dass Zeugung und Aufzucht der Kinder keine Privatangelegenheit ist, denn die Frage sei doch letzten Endes, ob die Menschen überhaupt das Recht haben, Kinder zu bekommen.

28:10

Genderismus und Feminismus

Ein für unsere Zeit folgenreiches #Faktum# war in London die Eliminierung der Benachteiligung der Frauen durch Abschaffung der Zweigeschlechtlichkeit, also die Tatsache, dass es Mann und Frau gibt. Damals schon, also 1962, wurde unter den Wissenschaftlern die Möglichkeit der Schaffung des neuen Gender-Menschen ins Auge gefasst. Mit der Abschaffung der Zweigeschlechtlichkeit sollte das neue Menschenbild Gender erschaffen werden, das – wie schon gesagt – jede sexuelle Orientierung als gleichwertig betrachtet. Um die genetischen Planziele verwirklichen zu können, so die Forderung der Naturwissenschaftler des Ciba-Symposiums, müssen sie in die Politik eingebracht werden. Biologen sollten stärker als Berater von Regierungen eingesetzt werden und ein größeres Mitspracherecht erhalten. Dass dies heute ebenfalls schon Realität geworden ist, beklagt der 2003 verstorbene Biochemiker von internationalem Rang, Erwin Chargaff. (29:25) Die „Commis Voyageur der Wissenschaft“, so schreibt er, wollen sich die Rechte ihrer Forschungsergebnisse sichern. Sie beraten Regierungen und flüstern ihnen zu, welche Förderprogramme aufzulegen und welche Gesetze abzuschaffen sind. Sie sind Unternehmer und Lobbyisten in eigener Sache. Statt um pure Erkenntnis ringen sie heute vornehmlich um den größtmöglichen Profit. Die Genmanipulation ist wahrscheinlich das größte Geschäft zur Zeit. Eine Empfehlung wäre, Gen-Aktien zu kaufen, die stürzen nicht ab.

Die Bewegung, die der Gender-Diskussion letztlich den Weg geebnet hat – wenn auch für die meisten Menschen unbewusst – war der Feminismus. Vor allem der radikale oder Gender-Feminismus in Verbindung mit der Bewegung von New-Age hat in den letzten Jahrzehnten die Umformung, oder besser die Umerziehung, der öffentlichen Meinung vorangetrieben. Als eine Gesellschaft verändernde Bewegung auf der Grundlage eines New-Age-Menschenbildes, was die Vorbereitung war zum Gender-Menschen. Es ging und geht dem Feminismus keineswegs um die Beseitigung von Ungerechtigkeiten der Frau gegenüber (z.B. im Berufsleben), im Gegenteil: die Forderung nach Gleichberechtigung ist den Gender-Feministinnen ein Dorn im Auge. Denn wo für die Gleichberechtigung gekämpft wird, verlieren sie ihr eigentliches Ziel: Die weibliche Macht in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft zur Geltung zu bringen, unter Ausschaltung der Männer. Ganz bewusst unter Ausschaltung der Männer.

31:10

Gender Mainstreaming ist exakt das Kontrollinstrument zur Aufhebung der Männerdominanz. Familie, Mutterschaft und Schwangerschaft werden von den radikalen Feministinnen als „Diskriminierung der Frau“ angesehen. „Die Schwangerschaft sei barbarisch, als gesund könne man sie auch nicht bezeichnen“, behauptet eine der führenden Vertreterinnen des radikalen Feminismus, Shulamith Firestone. Es war denn auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzen Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus. Die westlichen Länder leiden unter der so genannten demografischen Katastrophe. Und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden. Auf der einen Seite wird für die Abtreibung gekämpft, auf der anderen Seite will man die künstliche Fortpflanzung in Anspruch nehmen. Wie dekadent muss eine Gesellschaft sein, die diese offensichtliche Schizophrenie einfach nicht wahrhaben will? Es geht auch hier den Gender-Feministinnen unverblümt um die Zerstörung der Familie, und die Zerstörung des Männlichen und Weiblichen, denn Zitat „das Ende der biologischen Familie“, so heißt es in einem Forschungs- und Studienprogramm, „wird auch dem Bedürfnis für sexuelle Unterdrückung ein Ende bereiten. Es wird angestrebt, dass außereheliche, homosexuelle, lesbische Lebensweisen gesetzlich verankert und nicht lediglich toleriert werden. Die feministische Gleichheit bedeutet nicht nur Gleichheit vor dem Gesetz oder Gleichheit in der Befriedigung von Grundbedürfnissen, sondern dass Frauen keine Kinder austragen müssen. Die Zerstörung der biologischen Familie erlaubt das Emporkommen neuer Frauen und neuer Männer, die sich von allen bisher existenten Menschen unterscheiden.“ Zitatende.

Die in London als Spiel der Möglichkeiten angesteuerte künstliche Befruchtung hat im heutigen Wissenschaftsbetrieb konkrete Formen angenommen. Hier ein Beispiel: Nach einem Bericht in der britischen Tageszeitung Times aus dem Jahre 2003 hat ein lesbisches Paar bei einem Unternehmen, das auf der Website ManNotIncluded.com (also „Mann nicht inbegriffen“) abgerufen werden konnte, unter Angabe der Hautfarbe, Größe und Haarfarbe, beruflichen Qualifikationen und Hobbys, das Sperma eines anonymen Spenders bestellen, der Zitat „sehr gesund war, braune Haare und blaue Augen hatte“. Das Sperma wurde per Post frei Haus geliefert. Die künstliche Befruchtung konnte das Paar somit selbst vornehmen. Das ist wie bei den Kühen, die werden ja auch schon jahrzehntelang so auf diese Art und Weise befruchtet.

34:20

Der „David-Reimer-Fall“

1965, also drei Jahre nach dem Londoner Symposium, entwickelte John Money, Psychiater am Johns-Hopkins-Krankenhaus in Baltimore, USA, seine eigene Gottähnlichkeit und nahm auf seine Art sich konkret der biologischen Zukunft des Menschen an. Sexualität, so könnte man sagen, war sein Arbeitsgebiet. Und sein Spezialfach das Krankheitsbild von Trans- und Intersexuellen. Daraus entwickelte er die Theorie, dass ein Mädchen erfolgreich zu einem Mann und ein Junge ebenso erfolgreich, im Sinne Simone de Beauvoirs, zu einer Frau erzogen werden könne. In einem Aufsehen erregenden Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 7. September 2006 berichtete nun Volker Zastrow von einem Experiment Moneys, mit den eineiigen Zwillingsbrüdern Bruce und Brian Reimer aus Kanada. Bei der Beschneidung mit einem elektrischen Instrument durch den Arzt wurde der Penis des einen Zwillings so schwer verbrannt, dass das Glied sich schwärzte und bald vollständig abfiel. Die verzweifelten Eltern hofften mit einer operativen Geschlechtsumwandlung, die ihnen von Money vorgeschlagen wurde, ihrem Sohn ein einigermaßen normales Leben bieten zu können. Im Fall dieses Knaben Bruce glaubte nun der Psychiater Money seine Theorie erhärten zu können, dass man aus Männern ohne weiteres (fast möchte ich sagen) „Frauen basteln“ könne. Es ging ihm letztlich darum, den wissenschaftlichen Beweis zu erbringen, dass die Geschlechtsidentität durch Erziehung entsteht und mit der biologischen Geschlechtlichkeit nichts zu tun habe. Ihm persönlich galt Heterosexualität als Zwangssystem, als Ideologie.

Die Eltern der Zwillinge konnten nun von Money dazu überredet werden, den inzwischen 22 Monate alten Bruce einer operativen Geschlechtsumwandlung zu unterziehen. Er hieß von nun an Brenda und war auf Anordnung des Psychiaters strikt als Mädchen zu erziehen. Die an ihm ausgeführte Operation sollte ihm verschwiegen werden. Es war also vorgesehen, dass man ihn ein Leben lang belügen sollte. Dass so ein Vorgehen nur schiefgehen kann, liegt auf der Hand.

36:50

Der in ein Mädchen verwandelte Junge verhielt sich je länger je mehr seinem angeborenen Geschlecht entsprechend. Er wollte mit seinem Bruder raufen, mit Autos und Waffen spielen anstatt mit Puppen, und vor allem sich der Mädchenkleider entledigen, die ihm aufgezwungen wurden. Mit beginnender Pubertät meldete sich dann auch der Mann in diesem umgestalteten Jungen und er interessierte sich für Mädchen. Da halfen weder die operative Geschlechtsumwandlung noch die Hormone, die diese bedauernswerte Kreatur schlucken musste. Der Psychiater Money hingegen – und nun hören Sie gut zu – diagnostizierte jedoch sein Verhalten als lesbische Veranlagung. Also die Perversion ist hier einfach auf die Spitze getrieben. Als man ihm endlich die Wahrheit eröffnete, wollte er von da an nur noch als Junge leben. Statt weiblicher Hormone nahm er nun männliche, ließ sich wieder – soweit das überhaupt möglich war – umoperieren und heiratete sogar. 26 Jahre lebte er sodann als Mann. Doch im Frühjahr 2004 erschoss er sich mit einer Schrotflinte. Sein Zwillingsbruder Brian hatte sich schon ein Jahr zuvor mit Tabletten das Leben genommen. Der Psychiater Money jedoch hat in all den Jahren, in denen er diesen unglücklichen Jungen behandelt hatte, seine angeblich wissenschaftlichen Erfolge einer operativen Geschlechtsumwandlung an einem Kind, das eindeutig männliche Geschlechtsmerkmale aufgewiesen hat, in populärwissenschaftlichen Lehrbüchern und Publikationen veröffentlicht. Auch in der Presse wurde sein Fall aufgenommen und als „Beweis“ für die Gender-Theorie herangezogen. In der New York Times Book Review konnte man lesen, Zitat „wenn man einem Jungen sagt, er sei ein Mädchen und wenn man ihn als Mädchen erzieht, dann wird er sich weiblich verhalten.“ Zitatende.

39:00

Die Etablierung des Gender Mainstreaming

Durch diese Pionierarbeit Moneys hat aber die Gender-Theorie 1993 in die weltweite Frauenpolitik und in die bürokratische Alltagssprache der EU-Länder Eingang gefunden. Das war das Tor zur EU und zur Politik. Und die Wissenschaftsgläubigkeit der Medienleute und ihrer Konsumenten haben ein Übriges getan, dass die Erbmasse Mensch zum Gegenstand einer bejubelten Manipulation werden konnte. Die Szenarien, die sich die Gender- und Gen-Ingenieure in ihren Laboratorien erbastelt haben und immer noch erbasteln, haben tatsächlich das für den Durchschnittsmenschen vorstellbare Maß längst überschritten. Jede Ideologie will sich mit dem Mantel der Wissenschaftlichkeit schmücken, so auch der Genderismus. Die meisten Universitäten weltweit unterhalten Institute für Gender Studies, wo Modelle entwickelt und gelehrt werden, in denen die ganze Gender-Agenda, inklusive die Möglichkeit zwischen fünf verschiedenen Geschlechtern zu unterscheiden statt biologisch zwei, Gegenstand des Studiums ist. In der Schweiz werden an allen Universitäten und Hochschulen (auch im benachbarten Sankt Gallen) werden Gender Studies-Institute unterhalten. An einigen Universitäten ist es sogar möglich geworden einen Abschluss in Gender als Hauptfach zu erhalten. Die Tatsache, dass das Gender-Prinzip vor allem auf der intellektuellen Ebene abgehandelt wird, macht es für den Mann auf der Straße so schwer zu erkennen, wo die Gefahr liegt. Doch die unmittelbaren Folgen einer universitären Ausbildung, die die Zerstörung moralisch-ethischer Werte zum Inhalt hat, bekommen wir alle zu spüren. Von dem, was man heute an den Universitäten denkt, hängt ab, was morgen auf den Plätzen und Straßen gelebt wird, schreibt der Philosoph José Ortega y Gasset. Oder – so kann man hinzufügen – von dem, was in die politischen Programme aufgenommen wird; und das ist nicht wenig. Seit 1996 ist Gender Mainstreaming als Strategie zur Durchsetzung von Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern in allen EU-Staaten verbindlich. Haben wir das gewusst? Nein!

41:50

Es beinhaltet für alle politisch administrativen Systeme die Verpflichtung, ihre eigenen Programme, Entscheidungen und Regelungen daraufhin zu prüfen, ob sie etwa indirekt ein Geschlecht benachteiligen. Gender Mainstreaming ist ein politisches Konzept, mit dem in der Berufsarbeit systematisch geschlechtsbezogene Benachteiligungen aufgespürt werden können. Auch kirchliche Kreise haben sich diesem Diktat angeschlossen.

Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wurde in Deutschland verpflichtend. Darin wird darauf hingewiesen, dass folgende Benachteiligungsmerkmale beachtet werden müssen. Die Rasse, die ethnische Herkunft, das Geschlecht, die Religion oder Weltanschauung, eine Behinderung, das Alter, die sexuelle Identität, die – wie wir gehört haben – nach Bedarf sich ändern kann. Um einen vorschiftsmäßigen Verlauf zu sichern, wurde eine Beschwerdestelle eingerichtet, an die man sich wenden kann, wenn einige der Kriterien nicht „gendergerecht“ eingehalten werden. Man kann sich unschwer ausdenken, zu welch einem Arbeitsklima ein solches Gleichbehandlungsgesetz führen wird. Intrigen und das so genannte Mobbing sind gewissermaßen im Arbeitsvertrag mit inbegriffen. Dass im Arbeitsverhältnis Ungerechtigkeiten vorkommen können, das will ja niemand leugnen. Diese aber durch Vorschriften und Gesetze bis ins Detail regeln zu wollen, hat totalitäre Züge. Wie weit die Diktatur des Genderismus schon gediehen ist, zeigt ein Blick auf den Entschließungsantrag des Europäischen Parlaments vom 11. Januar 2006. Dort wird Homophobie – also die irrationale Furcht vor und Aversion gegen Homosexualität und schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Menschen – gleichgestellt mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Also, wenn Sie etwas gegen Homosexualität sagen, dann können Sie bestraft werden, dann können Sie strafrechtlich verfolgt werden.

Die deutsche CDU-Familienministerin Von der Leyen übernahm diese in der Tendenz totalitäre Ideologie einer sowohl geistigen als auch politischen Geschlechtsumwandlung. Auf ihrer Website konnte man lesen, dass Geschlechtsrollen im Gegensatz zum biologischen Geschlecht nur erlernt seien. Wundern wir uns da noch, wenn die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, die dem Familienministerium untersteht, einen Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualerziehung vom 1. bis zum 3. und vom 4. bis zum 6. Lebensjahr herausbrachte, der hunderttausendfach kostenlos verteilt wurde – mit Steuergeldern versteht sich – und in dem die Eltern, Großeltern, oder jene, denen die Pflege der Kinder gerade anvertraut wurde, zur sexuellen Stimulation ihrer kleinen Kinder aufgefordert werden. Dank dem Mut der deutschen Wochenzeitung Junge Freiheit, einen Artikel der ebenso mutigen Gabriele Kuby abzudrucken, die diesen widerwärtigen Ratgeber entlarvte, wurde die Öffentlichkeit auf diesen Skandal aufmerksam. Und Freifrau von der Leyen musste die Broschüre zurückziehen. Aber als Konsequenz wird Frau Kuby von manchen Stellen, darunter auch kirchliche Gemeinden und Bildungshäuser, und vor allem den Medien, als rassistisch diffamiert und ausgegrenzt. Sind wir immer noch der Meinung in einer Demokratie zu leben?

45:00

Literaturhinweise und Beispiel Schweiz

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf das kleine blaue Buch von Gabriele Kuby aufmerksam machen, es nennt sich „Verstaatlichung der Erziehung“. Ebenso möchte ich darauf aufmerksam machen, dass es diesen Vortrag auf CD gibt. Dies ist das Büchlein von Gabriele Kuby und das ist die CD des Vortrages, den ich gerade halte. Beides ist erhältlich dort hinten am Büchertisch.

Sie wissen, dass auch hier in der Schweiz die staatliche Familienpolitik nach den Kindern greift. In allen Kantonen der Schweiz soll HARMOS eingeführt werden. HARMOS klingt gut, nicht wahr? Ausgeschrieben heißt das „Harmonisierung der Volksschule“. Was soll man gegen eine Harmonisierung der Volksschule denn schon haben? Es ist festzustellen, dass oft schönfärberische Formulierungen gebraucht werden für negative Vorgänge. Zum Beispiel gibt es eine Neuumschreibung für Abtreibung. Seit einiger Zeit wird Abtreibung als „Reproduktive Gesundheit“ bezeichnet. Reproduktive Gesundheit für Abtreibung. Was nun bedeutet HARMOS? Es ist die Bevormundung aller Eltern durch Schulzwang für alle Kinder. In der Schweiz gibt es bis heute noch die große Freiheit, die Kinder zu Hause unterrichten zu können. Immer mehr Eltern greifen nach dieser Alternative. Und dies soll nun „ganz harmonisch“ per Gesetz verboten werden. Mittels des neuen Volksschulgesetzes im Kanton Zürich soll die schulalternative Bildung zu Hause definitiv in der ganzen Schweiz abgeschafft werden unter dem Vorwand des Kindeswohls. In Deutschland ist das bereits geschehen. Dort werden Eltern, die ihre Kinder vor der entwürdigenden Sexualerziehung schützen wollen und zu Hause unterrichten wollen, werden die Eltern mit Gefängnis bestraft. Einige haben auch schon absitzen müssen. Dass auch in der Schweiz gegen das traditionelle Familienkonzept gearbeitet wird, kann folgendes Beispiel belegen. Schon vor 25 Jahren stand in einem Erstleseheftchen für ABC-Schützen, dass die Kinder den Weisungen der Mutter widersprechen, davonlaufen, lügen, Eltern als langweilig empfinden, Wertmaßstäbe verachten und sich mit Homosexuellen einlassen sollen. Die Serie dieses Leseheftchens wurde seit 1976 im Lehrmittel-Verlag Zürich aufgelegt und wird weiterhin vertrieben und in Schulen verwendet. Es ist sicher keine Übertreibung wenn ich sage, dass wir heute schon im Gesamten gesehen in eine neue Weltordnung eingetreten sind. Und zwar in die neue Weltordnung der Sexualität.

Ich darf Sie auf das Schweizer Elternforum hinweisen, das zwei Broschüren „Familie im Griff“ und „Lehrmittelanalyse – Lesebücher für das erste und zweite Schuljahr“ hinten am Büchertisch anbietet. Es informiert auch besonders über HARMOS, über die Bevormundung der Eltern zur Schwächung der Familie.

49:45

Amsterdamer Vertrag – Die Ziele des Genderismus

Mit dem am 1. Mai 1999 in Kraft getretenen Amsterdamer Vertrag wurde Gender Mainstreaming, ohne dass sich wirksam Widerstand gezeigt hätte (wieso denn, wir haben es ja gar nicht gewusst), als neue politische Strategie verbindlich für alle europäischen Mitgliedsländer festgelegt. Gender Mainstreaming gilt als Instrument zur Durchsetzung von Geschlechtergerechtigkeit in Gewerkschaften, Kirchen, in Parteien und Regierungen. Was bedeutet, dass immer mehr Frauen die Positionen von Männern einzunehmen haben. Ziel der Gender-Ideologen ist eine klassenlose Gesellschaft, die sich vor allem von der grundlegensten Klasse befreit, der Klasse des Geschlechts. Daher eine 50:50-Quotenregelung für Männer und Frauen für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Manchen sprechen sogar von 70:30, also 70% Frauen und 30% Männer; und man beginnt sich langsam zu fragen, wozu die Männer überhaupt noch taugen. Etwas ist sicher und wird auch festgelegt, die Frauen sollen 50% aller Arbeitsplätze bis hin zu den höchsten Ämtern einnehmen. Und was ist mit den Männern? Keine Angst, meine Herren, auch sie sollen natürlich nicht ganz leer ausgehen. Auch Sie erhalten Ihren Platz in der Gesellschaft. Für Sie ist vorgesehen, 50% der Säuglings- und Kinderpflege zu übernehmen. Na, ist das nichts?

Dass der Mann der Frau hilft zu Hause, ist ja überhaupt keine Frage. Aber hier soll das gesetzlich vorgeschrieben werden. Und keiner fragt, ob Mann und Frau gerade geeignet sind, diese Position überhaupt einzunehmen. Damit soll natürlich auch nicht gesagt werden, dass Frauen nicht gute Arbeit leisten können an verantwortungsvollen Posten, darum geht es ja gar nicht. Es ist der Zwang der Quotenregelung um jeden Preis. Und zwar in der gesamten Gesellschaft. Am Ende soll das stehen, was die SPD einmal in einem politischen Programm formuliert hat. Da hieß es: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“ Lassen wir uns das einfach so gefallen?

52:25

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Pläne der Gender-Ideologen aus uralten Programmen stammen und keineswegs neu sind. Denn nach den Vorstellungen von Lenin und Engels sah das sozialistische Programm vor, die Privathaushalte möglichst aufzulösen, die Frauen zur Arbeit zu zwingen und die Kinder in Heimstätten unterzubringen. Es sieht tatsächlich danach aus, als ob wir die in der ehemaligen Sowjetunion durchgezogenen Praktiken mit Eifer nachholen würden.

53:00

Was geschieht, wenn Kinder der Fremdbetreuung übergeben werden, erfahren wir aus dem viel gepriesenen Wohlfahrtsstaat Schweden. Das Resultat der Verstaatlichung der Erziehung in Schweden ist Gewalt in den Schulen, in der Öffentlichkeit. Und bekannt ist auch, dass jährlich sich Kinder das Leben nehmen, manche sind oft nicht älter als fünf, sechs Jahre alt.

Übrigens ist heute der Begriff Familie aus den Gesetzesbüchern gestrichen. Er wurde durch „Haushalte“ ersetzt. Das bedeutet, dass das Zusammenleben von Lesben und Homosexuellen, die Kinder adoptieren, als Haushalt bezeichnet werden kann. Und in England hat die Regierung erst vor kurzem beschlossen, dass Kindergärtnerinnen gegenüber den Kindern nur noch von Eltern, und nicht mehr von Vater und Mutter reden sollen, damit homosexuelle Paare nicht diskriminiert werden. Und in Spanien verordnete die sozialistische Regierung, dass die Wörter Mutter und Vater in den Büchern der Zivilstandesämter durch die Überschriften Erzeuger A und Erzeuger B ersetzt werden müssen.

54:15

Thesen

Ein Wort noch dazu, es geht nicht darum die Familien anzuprangern, die in Nöte geraten wenn beide Eltern arbeiten müssen, weil das Gehalt des einen nicht genügt, die Familie zu ernähren. Auch nicht um zerrüttete Familien, wo Vernachlässigung und Gewalt gegen Kinder vorkommen.

Es geht um die sukzessive Übernahme der Kinder durch den Staat per Gesetz.

Die Schaffung des neuen Menschen durch Gender Mainstreaming ist der vorläufig letzte Angriff auf Ehe und Familie und auf unsere aus dem jüdischen und christlichen Glauben hervorgegangene Kultur.

Es ist eine substanzielle Entwürdigung des Geschöpfes und des Schöpfers, eine folgenschwere Missachtung der gottgegebenen Ordnung.

55:05

Kurzfassung: Gesellschaftliche und politische Ziele des Genderismus

Zum Schluss möchte ich Ihnen die gesellschaftlichen und politischen Ziele von Gender kurz zusammenfassen.

Es geht zunächst einmal darum, die Weltbevölkerung drastisch zu senken, also weniger Menschen, mehr sexuelle Vergnügungen. Abschaffung der Unterschiede zwischen Männer und Frauen. Für die rechtliche Bestimmung des Geschlechts dürfen nicht mehr die äußeren Geschlechtsmerkmale ausschlaggebend sein, nur noch das subjektive Empfinden des Menschen.

1.Abschaffung der Unterschiede zwischen Männer und Frauen; Für die Bestimmung des Geschlechts darf nur noch das subjektive Empfinden des Menschen ausschlaggebend sein.

2.Abschaffung der Vollzeitmütter.

3.Freien Zugang zu den Verhütungsmitteln, auch für Jugendliche.

4.Abtreibung soll Menschenrecht werden, zum Zwecke der Reduzierung der Weltbevölkerung.

5.Die Förderung homosexuellen Verhaltens, ebenfalls zum Zwecke der Reduzierung der Weltbevölkerung.

6.Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zum sexuellen Experimentieren ermutigt; Darüber hinaus Abschaffung der Rechte der Eltern und ihrer Kinder.

7.Eine 50/50 Männer-Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche; unterschiedliche Begabungen müssen als „Geschlechterstereotype“ gebrandmarkt werden.

8.Alle Frauen müssen möglichst zu allen Zeiten einer Erwerbstätigkeit nachgehen. (Müssen! Das ist dann nicht mehr freiwillig, ob frau das will oder nicht.)

9.Religionen, die diese Ideen nicht mittragen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

Nun ich glaube, es ist eine der perfidesten Methoden einen Menschen mundtot zu machen, das ist ihn der Lächerlichkeit preiszugeben. Wenige halten diesem Druck stand, man schweigt dann lieber. Jene, die das Gelächter der Welt besser verkraften können, erfahren dann massive Bedrohungen, sie werden als Fundamentalisten oder Taliban, als Sektierer und Rassisten diffamiert, ausgegrenzt oder sogar strafrechtlich verfolgt.
Das ist so insgesamt gesehen die Gender-Perspektive, gewissermaßen in Kurzform.

57:40

Abschluss

Ich habe Ihnen in der vergangenen Stunde ein Szenarium vorgelegt, das bedrückender nicht sein kann. Der gesunde Menschenverstand sagt, das sind Hirngespinste. Und für jemanden, der sich mit diesem Thema noch nicht beschäftigt hat, ist das völlig unglaubhaft.

Aber ich kann Ihnen versichern, was ich Ihnen berichtet habe sind Tatsachen und glauben Sie nicht, dass diese Szenarien an den Grenzen der Schweiz halt machen. Wir alle leben schon mitten drin in diesem laufenden Programm. Das uns aber keinesfalls lähmen sollte. Sie alle sind hier, weil Sie mit wachen Augen die Geschehnisse in unserer Gesellschaft verfolgen wollen. Ich kann sie nur bitten, sich einzumischen. Die Schweiz hat nach wie vor eine große Aufgabe im politischen Orchester der Weltbühne, nicht nur im Bereich der Banken. Ich darf daran erinnern auf welcher Grundlage die Eidgenossenschaft aufgebaut wurde. Die fünf Staatsgrundsätze, die immer noch Gültigkeit haben und in der Bundesverfassung verankert sind, wurden vom Bruder Klaus, dem Einsiedler, grundgelegt, und die heißen:

seid frei

seid einig

seid unabhängig

seid wehrhaft

seid christlich

Ich überlasse es Ihrem Empfinden und Ermessen zu entscheiden, wieviel von diesen Staatsgrundsätzen noch übrig geblieben sind.

59:30

In seiner Botschaft an die wohledlen Herren zu Luzern zum Heile des Vaterlandes schrieb Bruder Klaus: „Verkauft Euer Vaterland nicht um Geld und Geschenke, und hütet euch vor eigenem unredlichen Nutzen. Seid beständig im Glauben. Beschirmet Euer Vaterland und bleibet dabei.“

Nun, was immer die Zukunft auch bringen mag. Es wäre nicht nur für die Schweiz sondern für das Gesicht Europa von großem Nutzen, wenn der Rat des heiligen Bruder Klaus heute gehört würde. Wenden Sie sich an die Politiker, an die politischen Parteien, an die kirchlichen Autoritäten, an die Bischöfe. Kümmern Sie sich intensiv darum, was mit ihren Kindern in den Schulen, auch im Kindergarten geschieht. Sprechen Sie mit den Lehrern, die angehalten sind die Programme der Gender-Ideologen durchzusetzen, was ein absoluter Missbrauch der staatlichen Macht an den Kindern bedeutet. Wir leben, daran ist kein Zweifel, auch ohne den Druck der Gender-Ideologen, in einer schweren Zeit. Aber, um ein Wort meines Mannes zu gebrauchen, „in einer schweren Zeit ist es leicht, ein sinnvolles Leben zu führen, weil ein sinnvolles Leben immer schwer ist.“
In einer schweren Zeit sind die Menschen auf der Suche nach Hilfe, und viele entdecken die alten ewigen jungen Wahrheiten wieder und sie entdecken sie ganz neu.
Im Christentum hat die Wahrheit einen Namen: Jesus Christus.

In diesem Sinne möchte ich meine Ausführungen mit einer Bitte beenden: Gott behüte uns!

Ich danke Ihnen!

(Dies ist eine Audio-Mitschrift)
http://www.anti-zensur.info/videos.html#gend

Chato(R)

23.06.2009, 05:54

@ Mus Lim

Vielen Dank

 

Vielen Dank für das Einstellen dieser Mitschriften, Mus Lim. Hätte ich es getan, wäre es wohl wieder nur von den Wenigsten registriert worden. Und Lesen ist ja sowieso anstrendend. Vielleicht verhilft es dazu, von mehr Leuten wahrgenommen zu werden, wenn es von jemandem kommt, der es ausdrücklich "nicht so mit dem Katholizismus hat"? Vielleicht ist ja DAS eine Motivation? Die Sachen sind es nämlich wahrlich wert, aufmerksam gelesen zu werden.

Leider ist der Zugang zum Verständnis der Bedeutung transzendenter Argumente hoffnungslos verschüttet - beklagenswerte Folge der äußerst aggressiven, jahrzehnte- nein: jahrhundertelang betriebenen antireligiösen Dauerpropaganda in Europa, die den Horizont der heutigen Zeitgenossen inzwischen extrem verengt hat. Man kann alles bloß noch "politisch" denken, inzwischen sogar sich selbst! Von was man gar nichts (mehr) weiß, dessen Fehlen wird eben nicht (mehr) als Verlust wahrgenommen: ein Teufelskreis im wahrsten Sinne des Wortes. Konsequenz ist nämlich unter anderem, daß das gewaltsame Durchsetzen von gegen den Menschen gerichteten "Werten" denselben wie Freiheit vorkommt - bis es zu spät ist und die Falle zuschnappt. Das ist jetzt.

Man versteht aus demselben Grund auch nicht mehr, warum jedes gewaltsame Durchsetzen von Werten immer gegen den Menschen gerichtet ist, verdächtigt aber ausgerechnet diejenigen, die das gerade nicht tun, die stillen Christen nämlich, es vorzuhaben. Schon das freundliche Angebot, über etwas Ungewohntgewordenes nachzudenken, wird sozusagen als "Gewalt" empört zurückgewiesen - und die reale Gewalt, die diesen Wahnsinn implantiert hat, feiert man jahrzehntelang wie besoffen als "Befreiung". Man hat's halt nicht mehr mit dem christlichen Glauben ... und hat überhaupt keine Ahnung, was man sich damit alles eingehandelt hat. Was kommt, wird furchtbar. Aus eigener Schuld.

Verrückt. Tragisch. Fatal. Tief beklagenswert. Und irgendwann eben nicht mehr rückgängig zu machen. Denn ernsthaft umkehren will man ja nun erstrecht nicht. Das wäre viel zu mühselig und widerspräche auch dem implantierten Befehlscode diametral. Also trottet man kollektiv irgendwie geradeaus weiter... irgendwie in Richtung "Freiheit" halt... irgendwie in Richtung zu sich selbst... wenn's denn stimmt... sowas weiß man ja heute alles nicht mehr so genau, von allem beraubt und ausgeplündert, wie man ist.

Hier noch zwei Links zu Büchern zum Thema von Gabriele Kuby:

1. Die Gender Revolution: Relativismus in Aktion
2. Verstaatlichung der Erziehung: Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen

Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Mus Lim

23.06.2009, 07:23

@ Chato

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

» Vielen Dank für das Einstellen dieser Mitschriften, Mus Lim. Hätte ich es
» getan, wäre es wohl wieder nur von den Wenigsten registriert worden. Und
» Lesen ist ja sowieso anstrendend. Vielleicht verhilft es dazu, von mehr
» Leuten wahrgenommen zu werden, wenn es von jemandem kommt, der es
» ausdrücklich "nicht so mit dem Katholizismus hat"?

Nun, Frau Kuby hielt (zumindest in dem von mir gefunden Audio-Dokument) ihren Vortrag vor katholsichem Publikum. Einige Passagen dieser Rede sind halt diesem Publikum geschuldet. Vor einem anderen Publikum hätte sie diese Stellen sicherlich etwas anders gestaltet. Man kann also darüber hinweglesen, was die Autorin zum Thema Genderismus zu sagen hat.

Es geht bei dem Thema ja zentral um die Familie, und so unterschiedlich die Religionen im Detail sind, so ähnlich werden sie, wenn es um das Thema Familie geht. Ich denke daher, dass dieser Vortrag in ähnlicher Form auch von einem Juden, Muslim oder Hindu gehalten werden könnte.

» Die Sachen sind es nämlich wahrlich wert, aufmerksam
» gelesen zu werden.

Eben!

» Leider ist der Zugang zum Verständnis der Bedeutung transzendenter
» Argumente hoffnungslos verschüttet - beklagenswerte Folge der äußerst
» aggressiven, jahrzehnte- nein: jahrhundertelang betriebenen antireligiösen
» Dauerpropaganda in Europa, die den Horizont der heutigen Zeitgenossen
» inzwischen extrem verengt hat.

Ich denke, dass die Menschen sich von den Tieren hauptsächlich durch die Sprachfähigkeit und Religionsfährigkeit unterscheiden. Geben wir die Religion auf, geben wir einen wesentlichen Bestandteil des Menschseins auf.

Das Argument mit den grausamen Religionen lasse ich übrigens nicht gelten, denn es gab immer den Ruf "Tötet ihn/sie!", wir müssten mit demselben Argument also ebenso die Sprache abschaffen, was natürlich niemand ernsthaft fordert. Allerdings wird damit auch eines der populären Argumente gegen die Religion hinfällig, denkt man das Argument nur konsequent zu Ende.

Tatsächlich ist transzendentales Denken nur eine Spezialform von abstraktem Denken. Seit der Mensch die abstrakten Begriffe gestern und morgen gebildet hatte, konnte er über Geburt und Tod nachdenken, danach war der Weg zur Transzendenz nicht mehr weit.

Und: Ohne abstraktes Denken gäbe es die Mathematik nicht, hätte Einstein die Relativitätstheorie nicht formulieren können und auch gäbe es keine Computer und Internet. Selbst SecondLife ist eine Art von Transzendenz. Meist sagt man heute virtuell dazu, man erfindet neue Schläuche (Begriffe) für alten Wein.

» Man kann alles bloß noch "politisch" denken,
» inzwischen sogar sich selbst!

Jeder Mensch ist "religionsfähig", d.h. er hat die Fähigkeit darüber nachzusinnen, woher er kommt und wohin er geht und sich auf die Suche eines Sinnzusammenhangs seiner Selbst zu begeben. Und der Mensch fragt auch. Der Boom des esotherischen Marktes bezeugt es ja.

Auch tragen ja politische Überzeugungen oftmals religiöse Züge. Dazu kommen religionsähnliche Strömungen wie Feminismus und Kommunismus, die ähnlich wie Religionen dogmatisch daherkommen und Sinnzusammenhänge herzustellen versuchen.
Auch die Wirtschaft ist nicht frei von pseudoreligiösen Zügen, nehmen Sie den Glauben an das Geld, die Börse als Tempel und die orakelnden Wirtschaftsweise als modernes Orakel von Delphi.

» Man versteht aus demselben Grund auch nicht mehr, warum jedes
» gewaltsame Durchsetzen von Werten immer gegen den Menschen gerichtet
» ist …

Wenn man so will, sind die Werte des Genderismus genauso willkürlich wie die vom Christentum, Judentum oder Islam. Einziger Unterschied: Zwischen Christentum, Judentum und Islam kann ich konvertieren. Die Werte des Genderismus soll mit Gesetzeskraft durchgesetzt werden.
Man könnte böse formulieren, Genderismus soll als Zwangsreligion eingeführt werden.

Gerade aber im Urpriaten, der Familie, muss der Mensch "nach seiner Façon seelig werden" dürfen. Da hat sich der Staat rauszuhalten.

Ob ich meine Ehe islamisch, jüdisch, christlich, freimauerisch oder atheistisch führen will, geht nur mich und meiner Frau etwas an.

Mustrum

23.06.2009, 10:45

@ Mus Lim

Aua... Lesben, wo man hinschaut...

 

Nichts gegen Homosexuelle, jeder wie er mag, aber man stelle sich mal vor, man würde staatlicherseits versuchen, denen ihre Homosexualität "abzuerziehen", so wie die das gerade mit Heterosexuellen versuchen...

Chato(R)

23.06.2009, 13:41

@ Mus Lim

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

» Ich denke, dass die Menschen sich von den Tieren hauptsächlich durch die
» Sprachfähigkeit und Religionsfährigkeit unterscheiden. Geben wir die Religion
» auf, geben wir einen wesentlichen Bestandteil des Menschseins auf.
» …
» Dazu kommen religionsähnliche Strömungen wie Feminismus und Kommunismus,
» die ähnlich wie Religionen dogmatisch daherkommen und Sinnzusammenhänge
» herzustellen versuchen. Auch die Wirtschaft ist nicht frei von pseudoreligiösen
» Zügen, nehmen Sie den Glauben an das Geld, die Börse als Tempel und die
» orakelnden Wirtschaftsweise als modernes Orakel von Delphi.
» …
» Man könnte böse formulieren, Genderismus soll als Zwangsreligion eingeführt werden.

So ist es. Das ist nicht bildhaft zu verstehen, sondern trifft es exakt. In der geheimen Offenbarung des Johannes, der Apokalypse, dem letzten Buch der Bibel, ist von einem Tier die Rede, das am Ende der Zeiten aus dem Abgrund aufsteigt, zur Herrschaft über die ganze Welt gelangt, eine Anti-Religion mit pseudochristlichem Aussehen erschafft und sich selbst an die Stelle Gottes setzt. Der globale Genderismus ist genau diese antigöttliche Zwangs-"Religion" bzw. deren Ausreifung. Er greift am Kern der Anthropologie selbst an, an der Geschlechtlichkeit des Menschen, an der Ehe, an der Weitergabe des Lebens. Er liegt auf einer Linie mit den aus der Aufklärung hervorgegangenen Ideologien (namentlich des Marxismus und seiner Derivate), die alle auf der Anmaßung gründen, der Mensch trete an die Stelle Gottes und erschüfe das Paradies auf Erden. Nun wird der Mensch zum Tier und unterwirft sich seiner Erniedrigung. Die Sache ist unlösbar geworden. Sie wird beendet durch die Wiederkunft Jesu Christi als Richter der Welt, wie es die Apokalypse im 19. Kapitel bescheibt.

Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Mustrum

23.06.2009, 14:26

@ Chato

Was ist das hier? Ein Konzil? :) n/t

 
[ kein Text ]
Confiteorus

23.06.2009, 14:47

@ Mustrum

Nein, nur Charons stereotyper Flagellanten Veitstanz n/t

 
[ kein Text ]
Chato(R)

23.06.2009, 15:01

@ Mus Lim

Nachtrag

 

» Ich denke daher, dass dieser Vortrag in ähnlicher Form auch von einem
» Juden, Muslim oder Hindu gehalten werden könnte.

Nicht unzufällig ist dies faktisch aber nun einmal nicht der Fall.

» Einziger Unterschied: Zwischen Christentum, Judentum und Islam kann ich konvertieren.

Vom Islam weg konvertieren kann überall dort, wo der Islam herrscht nur, wer bereit ist, sich dafür ggf. auch mal so eben hinrichten zu lassen. Der Islam kennt keine Religionsfreiheit, die etwa beinhaltete, den Islam verlassen zu können. Eine Tatsache.

» Die Werte des Genderismus sollen mit Gesetzeskraft durchgesetzt werden.

Die Werte des Islam werden dort, wo der Islam herrscht, mit Gesetzeskraft durchgesetzt. Eine Tatsache.

Sorry, aber so ist das nun einmal.

Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.

Flint(R)

Homepage

23.06.2009, 15:20

@ Mus Lim

Gute Arbeit! Danke!

 

Hallo Mus Lim,

auch von mir herzlichen Dank für diese Arbeit!!!

Hier noch weitere Links:

Linksammlung der Reden von Karlheinz Klement

Gabriele Kuby über die Gender-Ideologie:
Wir sind in Gefahr,Mitläufer zu sein

Gruß
Flint

.

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[image]
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Der Maskulist
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Familienpolitik

Mus Lim

23.06.2009, 15:24

@ Mustrum

Heterosexualität aberziehen

 

» Nichts gegen Homosexuelle, jeder wie er mag, aber man stelle sich mal vor,
» man würde staatlicherseits versuchen, denen ihre Homosexualität
» "abzuerziehen", so wie die das gerade mit Heterosexuellen versuchen …

Das ist auch eine sehr fachkundige Bemerkung.
Danke, Mustrum

Adam(R)

23.06.2009, 15:27

@ Mus Lim

Hä?

 

» Ich habe es zwar nicht mit dem Katholizismus, aber bei Relativismus und
» Genderismus ist es nicht verkehrt, mit tranzendenten Argumenten zu
» antworten.

Darf man denn mal erfahren, was "transzendente Argumente" sein sollen? Was transzendieren diese Argumente? Die Logik? Dann kennt der Feminismus auch transzendente Argumenten - noch und nöcher.

Adam

Mus Lim

23.06.2009, 15:30

@ Chato

Nachtrag

 

» » Einziger Unterschied: Zwischen Christentum, Judentum und Islam kann ich
» konvertieren.
»
» Vom Islam weg konvertieren kann überall dort, wo der Islam herrscht
» nur, wer bereit ist, sich dafür ggf. auch mal so eben hinrichten zu lassen.
» Der Islam kennt keine Religionsfreiheit, die etwa beinhaltete, den Islam
» verlassen zu können. Eine Tatsache.

Chato, ich lasse Ihnen Ihre Vorurteile. Manche Menschen brauchen das.
Das System braucht diese Feindbildung um die Gender-Agenda ungestört umsetzen zu können. Bitte nie vergessen.

» » Die Werte des Genderismus sollen mit Gesetzeskraft durchgesetzt werden.
»
» Die Werte des Islam werden dort, wo der Islam herrscht, mit Gesetzeskraft
» durchgesetzt. Eine Tatsache.

Werte werden gelebt. In der Regel zumindest.
Sonst sind es ja keine Werte mehr sondern gesetztliche Normen.

Mus Lim

23.06.2009, 15:46

@ Adam

Transzendente Argumente

 

» » Ich habe es zwar nicht mit dem Katholizismus, aber bei Relativismus und
» » Genderismus ist es nicht verkehrt, mit tranzendenten Argumenten zu
» » antworten.
»
» Darf man denn mal erfahren, was "transzendente Argumente" sein sollen? Was
» transzendieren diese Argumente? Die Logik? Dann kennt der Feminismus auch
» transzendente Argumenten - noch und nöcher.

Transzendente Argumente, Argumente, die die Transzendenz betreffen.

Transzendenz (nach Philosophisches Lexikon), im allgemeinen Sinn das Überschreiten der Grenze zwischen zwei Bereichen, bes. jedoch aus dem "Diesseits" ins "Jenseits" (ins Transzendente); metaphysisch der Übergang von dem Bereich mögl. Erfahrung (der Natur) in das jenseits dieses Bereichs Liegende.

Das Transzendente ist der Bereich des Übernatürlichen, des Göttlichen, der Übermenschlichen Erfahrung, der religiösen Überzeugung, der göttlichen Offenbarung.

Natürlich kennt auch der Feminismus transzendente Argumente, wie
* Die Frau ist zu 100% das Opfer und
* der Mann ist zu 1005 der Täter, die
welche gleich religiösen Dogmen für den Feminismus unhinterfragbar sind und einer rationalen Nachprüfung entzogen werden.
Damit trägt der Feminismus (zumindest pseudo)religiöse Züge.

Zumindest in diesem Sinne verstehe ich das von mir Geschriebene.

e

23.06.2009, 16:48

@ Adam

Hä?

 

» » Ich habe es zwar nicht mit dem Katholizismus, aber bei Relativismus und
» » Genderismus ist es nicht verkehrt, mit tranzendenten Argumenten zu
» » antworten.
»
» Darf man denn mal erfahren, was "transzendente Argumente" sein sollen? Was
» transzendieren diese Argumente? Die Logik? Dann kennt der Feminismus auch
» transzendente Argumenten - noch und nöcher.
»
» Adam

Transzendenz bedeutet es gibt etwas, das nicht innerhalb dieser Welt wirkt und erklärbar ist.
Transzendente Religionen bedeuten den Glauben an einen Gott, der nicht jederzeit innerhalb der Welt ist und wirkt. Im Gegensatz zu Naturreligionen bspw., die der Sonne, dem Mond oder anderen weltlichen Entitäten Göttlichkeit zuweisen.

"Transzendente Argumentation" ist also eine Argumentation, die nicht aus der Welt heraus, sondern aus Gott heraus argumentiert. Und unabhängig davon, daß man einem so Argumentierenden natürlich aus atheistischer Sicht entgegnen kann, er argumentiere eigentlich nur aus seiner Vorstwellung heraus, seinem eigenen Ich, ist es für das Argument selbst ein grundlegender Unterschied.
Glauben wir an Transzendenz, dann glauben wir daran, daß es Wahrheiten, Wirkungen, ein Sein gibt, daß nicht aus dieser Welt kommt. Das wir also auch nicht in dieser Welt finde können, sondern das - für diese Welt - fest und unabänderlich ist.
Die christliche Sicht ist nun, daß sich diese Wahheit in Jesus Christus manifestiert hat. Moslems glauben, daß der Koran sie unmittelbar enthält, für Juden offenbart sie sich immer wieder in verschiedener Form.

Allen gemeinsam ist die Überzeugung, das der Mensch die Wahrheit aus sich selbst heraus nicht finden und bewahren kann.

Mus Lim

23.06.2009, 17:06

@ e

Transzendenz ohne Gott

 

» Transzendenz bedeutet es gibt etwas, das nicht innerhalb dieser Welt wirkt
» und erklärbar ist.
» Transzendente Religionen bedeuten den Glauben an einen Gott …
»
» "Transzendente Argumentation" ist also eine Argumentation, die nicht aus
» der Welt heraus, sondern aus Gott heraus argumentiert. …

Es gibt aber auch die Transzendenz, von einer höheren Vernunft argumentiert wird.
Es gibt philosphische Traditionen, die dem Menschen Erkenntnisfähigkeit zuschreiben, die Fähigkeit sich selbst und die Wahrheit zu erkennen. Ganz ohne Gottesbegriff.

Es gibt nur drei Möglichkeiten:
Werte werden
1. transzendent begründet
2. mit Macht, Gewalt und Zwang durchgesetzt.
3. für gleich wichtig und legitim erklärt, wodurch sie sich durch ihre Gleichheit zur Bedeutungslosigkeit nivellieren.

Frei nach dem Motto:
Wenn alles (gleich) wichtig ist, dann ist nichts wichtig.

everhard

23.06.2009, 17:22

@ Mus Lim

Transzendenz ohne Gott

 

» » Transzendenz bedeutet es gibt etwas, das nicht innerhalb dieser Welt
» wirkt
» » und erklärbar ist.
» » Transzendente Religionen bedeuten den Glauben an einen Gott …
» »
» » "Transzendente Argumentation" ist also eine Argumentation, die nicht
» aus
» » der Welt heraus, sondern aus Gott heraus argumentiert. …
»
» Es gibt aber auch die Transzendenz, von einer höheren Vernunft
» argumentiert wird.
» Es gibt philosphische Traditionen, die dem Menschen Erkenntnisfähigkeit
» zuschreiben, die Fähigkeit sich selbst und die Wahrheit zu erkennen. Ganz
» ohne Gottesbegriff.

Das führt hier vielleicht zu weit. Man kann natürlich auch fragen, inwieweit dann "Gott" und "Wahrheit" synonym verwendet werden.
Ich persönlich halte eine Transzendenz, die sich nicht auf eine Entität außerhalb dieser Welt bezieht, für logisch unmöglich.
»
» Es gibt nur drei Möglichkeiten:
» Werte werden
» 1. transzendent begründet
» 2. mit Macht, Gewalt und Zwang durchgesetzt.
» 3. für gleich wichtig und legitim erklärt, wodurch sie sich durch ihre
» Gleichheit zur Bedeutungslosigkeit nivellieren.
»
Dem möchte ich zustimmen.
Sie verlieren allerdings nicht ihre Ungleichheit.
"Gerechtigkeit ist letzlich eine Frage der Verhandlung" äußerte neulich eine prominente Feministin. Das sagt sie so zuversichtlich, weil sich sicher ist, "ihre" Gerechtigkeit schon durchsetzen zu können. Von Gleicheit der Werte wird da wenig übrigbleiben.

P.S. das "verhard" hatte ich im letzten post irgendwo verloren

Helen

23.06.2009, 18:05

@ Chato

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

» So ist es. Das ist nicht bildhaft zu verstehen, sondern trifft es exakt.
» In der geheimen Offenbarung des Johannes, der Apokalypse, dem letzten Buch
» der Bibel, ist von einem Tier die Rede, das am Ende der Zeiten aus dem
» Abgrund aufsteigt, zur Herrschaft über die ganze Welt gelangt, eine
» Anti-Religion mit pseudochristlichem Aussehen erschafft und sich selbst an
» die Stelle Gottes setzt. Der globale Genderismus ist genau diese
» antigöttliche Zwangs-"Religion" bzw. deren Ausreifung. Er greift am Kern
» der Anthropologie selbst an, an der Geschlechtlichkeit des Menschen, an der
» Ehe, an der Weitergabe des Lebens. Er liegt auf einer Linie mit den aus der
» Aufklärung hervorgegangenen Ideologien (namentlich des Marxismus und seiner
» Derivate), die alle auf der Anmaßung gründen, der Mensch trete an die
» Stelle Gottes und erschüfe das Paradies auf Erden. Nun wird der Mensch zum
» Tier und unterwirft sich seiner Erniedrigung. Die Sache ist unlösbar
» geworden. Sie wird beendet durch die Wiederkunft Jesu Christi als Richter
» der Welt, wie es die Apokalypse im 19. Kapitel bescheibt.
»
» Nick

Also jetzt mal halblang. Ich gebe zu, eine überzeugte Genderistin zu sein (allerdings bin ich gegen irgendeine staatliche Verordnung - jedem muss selbst überlassen bleiben wie er lebt) - aber ein Tier??? Und das ist nun der Untergang des Abendlandes, der Menschheit, des ganzen Universums? Die Aufklärung ist der Niedergang? Und nicht die Kirche, die die Menschheit bis dahn geknechtet, getötet und ausgenommen hat? Alles unter dem Vorwand, die Erlösung zu betreiben. Mein lieber Scholli. Das nenn ich mal eine Neuigkeit. Damit ist ja dann auch jede Möglichkeit, dass andere Menschen andere Meinungen haben dürfen, ausgeschlossen. Nur eine hier weiß, was kommt. Gott selbst hat es ihr gesagt. Wahnsinn!

everhard

23.06.2009, 20:13

@ Helen

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

»
» Also jetzt mal halblang. Ich gebe zu, eine überzeugte Genderistin zu sein
» (allerdings bin ich gegen irgendeine staatliche Verordnung - jedem muss
» selbst überlassen bleiben wie er lebt) - aber ein Tier??? Und das ist nun
» der Untergang des Abendlandes, der Menschheit, des ganzen Universums? Die
» Aufklärung ist der Niedergang? Und nicht die Kirche, die die Menschheit bis
» dahn geknechtet, getötet und ausgenommen hat? Alles unter dem Vorwand, die
» Erlösung zu betreiben. Mein lieber Scholli. Das nenn ich mal eine
» Neuigkeit. Damit ist ja dann auch jede Möglichkeit, dass andere Menschen
» andere Meinungen haben dürfen, ausgeschlossen. Nur eine hier weiß, was
» kommt. Gott selbst hat es ihr gesagt. Wahnsinn!

Schon die Idee gehabt, daß "Tier" eine Metapher ist?
Und schonmal die Möglichkeit erwogen, daß die Kirche an die eigene Lehre glaubt, diese für sie kein Vorwand ist?
Schonmal recherchiert, Soll und Haben der Kirchengeschichte addiert und in Erwägung gezogen, daß am Ende ein Plus stehehn könnte? EIn dickes, übrigens.
Und, last not least, sich genügend mit dem christlichen GLaubern befasst um den Vorwurf der Meinungsfeindlichkeit, der ja eigentlich einer der Freiheitsunterdrückung ist, nicht mehr aufrechterhalten zu können?

Nein? Na dann los!

roser parks

23.06.2009, 20:17

@ Chato

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

» Die Sache ist unlösbar geworden.

Sehe ich auch so.

» Sie wird beendet durch die Wiederkunft Jesu Christi als Richter
» der Welt, wie es die Apokalypse im 19. Kapitel bescheibt.

Gibt es einen Link dazu?

Helen

23.06.2009, 20:51

@ everhard

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

» »
»
» Schon die Idee gehabt, daß "Tier" eine Metapher ist?
» Und schonmal die Möglichkeit erwogen, daß die Kirche an die eigene Lehre
» glaubt, diese für sie kein Vorwand ist?
» Schonmal recherchiert, Soll und Haben der Kirchengeschichte addiert und in
» Erwägung gezogen, daß am Ende ein Plus stehehn könnte? EIn dickes,
» übrigens.
» Und, last not least, sich genügend mit dem christlichen GLaubern befasst
» um den Vorwurf der Meinungsfeindlichkeit, der ja eigentlich einer der
» Freiheitsunterdrückung ist, nicht mehr aufrechterhalten zu können?
»
» Nein? Na dann los!

Also los: Kreuzzüge (unterschiedliche Angaben, wieviele Tote es dabei gab), Eroberung Amerikas - der größte, geplante Völkermord aller Zeiten (100 Mio maximal), Inquisiton und Hexenverfolgung (auf jeden Fall ein paar Millionen), Verfolgung von Homosexualität, exzessive Auslöschung von Andersgläubigen und Wissenschaftlern, die Herauspressung von Geldern selbst bei den Ärmsten usw. Die Idee, man könne den Menschen Angst mit der Hölle machen, damit sie der Kirche gehorchen. Bis heute verfügt die katholische Kirche über jede Menge Macht, Einfluss, Geld. Und große Teile des Vermögens wurden den Allerärmsten aus der Tasche gezogen. Von nichts kommt schließlich nichts. Ich weiß, ich weiß. Nicht alle Morde, die ich hier aufzähle, wurden von der Kirche initiiert. Aber sie hat immer dabei eine wichtige und manchmal sogar die wichtigste Rolle gespielt. Niemals vergessen!! Die namenlosen Menschen, die so schrecklich sterben mussten, weil sie nichts oder etwas anderes glaubten, weil sie weiblich, schwul, anders, sonst was waren, haben ein Recht darauf, dass sie in unserer Erinnerung bleiben.

Also wenn man jetzt von einem Tier spricht, das natürlich eine Metapher ist, dann finde ich den Genderismus im Vergleich dazu - nun wie soll ich sagen - minimal?

Jetzt zu dem Plus. Hmmmm... Halt, ich weiß. Es gibt Krankenhäuser und Kinderheime (oh weia - auch da ist ja richtig gewütet worden). Was noch? Es gibt den Glauben. Und ja, ich gehe davon aus, dass die Gläubigen es gut meinen und wirklich glauben. Das sei unbenommen. Ich respektiere den Glauben anderer Menschen. Aber sich die Geschichte dieser Kirche zurechtzulügen kann einfach nicht im Sinne des Glaubens sein. Das "glaube" ich einfach nicht.

everhard

23.06.2009, 23:39

@ Helen

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

» »
» » Schon die Idee gehabt, daß "Tier" eine Metapher ist?
» » Und schonmal die Möglichkeit erwogen, daß die Kirche an die eigene
» Lehre
» » glaubt, diese für sie kein Vorwand ist?
» » Schonmal recherchiert, Soll und Haben der Kirchengeschichte addiert und
» in
» » Erwägung gezogen, daß am Ende ein Plus stehehn könnte? EIn dickes,
» » übrigens.
» » Und, last not least, sich genügend mit dem christlichen GLaubern
» befasst
» » um den Vorwurf der Meinungsfeindlichkeit, der ja eigentlich einer der
» » Freiheitsunterdrückung ist, nicht mehr aufrechterhalten zu können?
» »
» » Nein? Na dann los!
»
» Also los: Kreuzzüge (unterschiedliche Angaben, wieviele Tote es dabei
» gab),
Wie ist die geschichtliche Wahrheit? Waren das nicht mehr Methoden zur innereuropäischen Adelsbereinigung? Es bleibt ein dunkles Kapitel, aber Eroberungszüge hat es zu allen Zeiten von allen Seiten gegeben. Das soll man auch nicht höher hängen als es ist.


Eroberung Amerikas - der größte, geplante Völkermord aller Zeiten
» (100 Mio maximal)
Mal davon ab, daß ich die 100 Millionen nicht so recht glaube. Hast Du Dich schon mal gefragt, warum in Lateinamerika, wo katholische Spanier und Portugiesen die Eroberer waren, noch so viele Indios und indianischstämmige leben, in Nordamerika, wo die protestantischen Angelsachsen das Sagen hatten, so wenige? Stichwort dazu ist die päpstliche Bulle von 1537 von Paul dem III.

»Inquisition und Hexenverfolgung (auf jeden Fall ein paar
» Millionen),
Quatsch. Die Inquisition hat einige hundert, allenfalls ein paar tausend Opfer gefordert.. Über einen Zeitraum von vielen Jahrzehnten. Die Hexenverfolgung ca. 40-50 tausend. Über einen Zeitraum von 350 Jahren sind das rund 150 Opfer pro Jahr. In ganz Europa. Massenmord sieht anders aus. Vor allem angesichts der damals für alle möglichen Vergehen üblichen Todesstrafe.
Und gerade Hexenverfolgung war im übrigen nicht katholisch, sondern in den protestantischen Gegenden verbreitet und wurde auch dort nicht von der Kirche, sondern von Juristen durchgeführt.


» Verfolgung von Homosexualität, exzessive Auslöschung von
» Andersgläubigen und Wissenschaftlern, die Herauspressung von Geldern selbst
» bei den Ärmsten usw.

Zu Homosexualität ist zu sagen, daß sie zu Zeiten der Antike praktisch immer mit Kindesmissbrauch, vulgo Vergewaltigung von Jugendlichen einherging. Die "Knaben" der Griechen waren Kinder. Insofern hatte die Ablehnung von Homosexualität der Kirche durchaus sozialen Charakter. Im Übrigen wird Homosexualität von der Kirche nicht verfolgt, sondern sie ist, wie vieles andere auch, als Teil der Erbsünde zu sehen, des Bündels also, das jeder in seiner Form zu tragen hat. Und bevor da Missverständnisse aufkommen: Die Kirche unterschiedet sehr genau zwischen der Sünde und dem Sünder. Und sie verdammt niemanden, das kann sie gar nicht.
Was die Auslöschung Andersdenkender angeht, verwies eich auf die (verhältnismäßig) wenigen Fälle. Wissenschaft ist, entgegen landläufiger Ansicht, von der Kirche gefördert worden. "Herauspressen" ist pure Stimmungsmache.
Was Du schreibst, sind Vorurteile!

» Die Idee, man könne den Menschen Angst mit der Hölle
» machen, damit sie der Kirche gehorchen.
Nicht damit sie der Kirche gehorchen, sondern damit sie Gott gehorchen. Ein Akt der Barmherzigkeit. Daß das falsch war, wissen wir mittlerweile. Die Motive waren dennoch nicht die, die Du unterstellst.

» Bis heute verfügt die katholische
» Kirche über jede Menge Macht, Einfluss, Geld.
Na und? Die katholische Kirche hat weltweit über eine Milliarde Mitglieder. Warum sollte sie keine Einfluss haben?
»Und große Teile des Vermögens wurden den Allerärmsten aus der Tasche gezogen.
Nein, es wurde ihr geschenkt.
»Von nichts kommt schließlich nichts.
Plumpe Polemik.

»Ich weiß, ich weiß. Nicht alle Morde, die ich hier
» aufzähle, wurden von der Kirche initiiert. Aber sie hat immer dabei eine
» wichtige und manchmal sogar die wichtigste Rolle gespielt.
Das ist ein unbelegte Behauptung. Nur weil die Kirche Teil der Gesellschaft ist, ist sie nicht für alles verantwortlich. Im Gegenteil hat sie oft schlimmeres verhindert. In unchristlichen Gesellschaften sieht es oft genug schlimmer aus.
» Niemals vergessen!! Die namenlosen Menschen, die so schrecklich sterben mussten, » weil sie nichts oder etwas anderes glaubten, weil sie weiblich, schwul, anders, sonst was waren, haben ein Recht darauf, dass sie in unserer
» Erinnerung bleiben.
Emotionaler Kitsch. Was haben die Toten noch gleich mit der Kenntnis der Geschichte zu tun?

» Also wenn man jetzt von einem Tier spricht, das natürlich eine Metapher
» ist, dann finde ich den Genderismus im Vergleich dazu - nun wie soll ich
» sagen - minimal?

Das Tier, das gemeint ist, ist der Teufel, der Antichrist. Ich sehe die Dinge nicht so pessimistisch wie Chato, ich habe da etwas mehr Gottvertrauen. Aber ich verstehe die Gefahr, die er beschreibt. Das ist einfach eine intellektuelle Leistung der Begreifens. Die musst Du nicht leisten, wenn Du nicht willst.

» Jetzt zu dem Plus. Hmmmm... Halt, ich weiß. Es gibt Krankenhäuser und
» Kinderheime (oh weia - auch da ist ja richtig gewütet worden). Was noch? Es
» gibt den Glauben. Und ja, ich gehe davon aus, dass die Gläubigen es gut
» meinen und wirklich glauben. Das sei unbenommen. Ich respektiere den
» Glauben anderer Menschen. Aber sich die Geschichte dieser Kirche
» zurechtzulügen kann einfach nicht im Sinne des Glaubens sein. Das "glaube"
» ich einfach nicht.

Wenn Du Dir sich das Geistes- und Wirtschaftleben heute und vor 2000 Jahren ansiehst. Würdest Du lieber heute oder lieber damals leben? Und wenn das alles nichts mit dem christlichen Glauben, seinem Anspruch auf Individualität, mit Gleichheit vor Gott, mit seinem Bekenntnis zu Vernunft ( ein Lieblíngsthema des heutigen Papstes), seinem Wirken in der Zeit zu tun hat, warum soll dann die Kirche mächtig genug gewesen sein, all die schlimmen Dinge zu veranstalten derer Du sie bezichtigst?
Es ist übrigens Habermas, der Atheist, gewesen, der unmissverständlich dem Christentum mit seinem Bekenntnis zum Individuum und dem Judentum mit seiner Gleichheit vor dem Gesetz bescheinigt hat, die moderne Gesellschaft überhaupt erst ermöglicht zu haben.

Beelzebub(R)

24.06.2009, 00:22
(editiert von Beelzebub, 24.06.2009, 00:28)

@ Mus Lim

Ein Forderungskatalog, der vieles für sich hat

 

» Kurzfassung: Gesellschaftliche und politische Ziele des Genderismus
»
» Zum Schluss möchte ich Ihnen die gesellschaftlichen und politischen Ziele
» von Gender kurz zusammenfassen.
»
» Es geht zunächst einmal darum, die Weltbevölkerung drastisch zu senken,
» also weniger Menschen, mehr sexuelle Vergnügungen.

Würde diesem geschundenen Planeten bestimmt prima bekommen, wenn die Weltbevölkerung sich ein wenig gesundschrumpfen täte.

Und was ist gegen mehr vergnüglichen Sex zu sagen?


» 1.Abschaffung der Unterschiede zwischen Männer und Frauen; Für die
» Bestimmung des Geschlechts darf nur noch das subjektive Empfinden des
» Menschen ausschlaggebend sein.
»

Damit müßte sich zumindest die schwachsinnige Quote aushebeln lassen.

Der inserierte Spitzenjob ist vorzugsweise mit einer Frau zu besetzen? Kein Problem, hiermit gebe ich kund und zu wissen, dass ich mich subjektiv als Frau empfinde. Wollen Sie etwa frauenfeindlicherweise was anderes behaupten? Das wollen wir dann doch mal vom EuGH klären lassen.

» 2.Abschaffung der Vollzeitmütter.

D'accord. In der "guten alten Zeit" die hier von manchen so verklärt wird, war's schließlich auch nicht anders. In der Landbevölkerung (die damals den größten Teil der Gesamtbevölkerung ausmachte) gab's für Frauen allenfalls zwei Wochen Schonung nach der Geburt, dann hieß es für die Jungmutter zurück auf's Feld und an die Arbeit. Die Kinderaufzucht lief nebenher mit.

»
» 3.Freien Zugang zu den Verhütungsmitteln, auch für Jugendliche.
»

Gibt's schon. Kein Jugendlicher wird am Kauf von Kondomen gehindert - und das ist auch gut so.

» 4.Abtreibung soll Menschenrecht werden, zum Zwecke der Reduzierung der
» Weltbevölkerung.
»

Für den Erhalt von Tierarten ist Vermehrung elementare Voraussetzung. Für den Erhalt der menschlichen Art auf diesem völlig übervölkerten Planeten ist mindestens ebenso elementare Voraussetzung, dass sie mit der Vermehrung aufhört - und zwar sofort.

» 5.Die Förderung homosexuellen Verhaltens, ebenfalls zum Zwecke der
» Reduzierung der Weltbevölkerung.
»

Dagegen ist zumindest insoweit nichts zu sagen, als dass jeder Mensch, den eine Laune der Natur so gepolt hat, dass er mit dem eigenen Geschlecht mehr anfangen kann, als mit dem anderen, dies auch tun dürfen soll, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

» 6.Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zum sexuellen
» Experimentieren ermutigt;

Warum denn nicht? Statt des dummen Gesülzes von "Selbstbefleckung" und "Rückenmarksschwund" ist es allemal besser, den Kindern und Jugendlichen beizubringen, dass alles, was geschlechtsreife Menschen in vollem Besitz ihres Verstandes in gegenseitigem Einvernehmen miteinander machen, niemals "sündhaft" ist. Und den richtigen Umgang mit Verhütungsmitteln müssen sie ja auch irgendwo lernen.

» Darüber hinaus Abschaffung der Rechte der Eltern
» und ihrer Kinder.

Welche Rechte genau sollen abgeschafft werden?

» 7.Eine 50/50 Männer-Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits- und
» Lebensbereiche; unterschiedliche Begabungen müssen als
» „Geschlechterstereotype“ gebrandmarkt werden.

Alle Arbeits- und Lebensbereiche? Wirklich alle? Prima!

Also Frauen, ab mit euch zur Müllabfuhr, in die Abwasserkanalreinigung, auf die Baugerüste, an die Hochöfen, in die Bergwerke (selbstredend auch unter Tage) und last not least zum Militär, natürlich auch in Kriegseinsätze in eisenhaltiger Luft an vorderster Front!

Keine Extrawürste und keine Schonung mehr für Frauen!

Was ist dagegen einzuwenden, wenn die Todesberufe künftig dergestalt auch von Frauen wahrgenommen werden müssten, dass nicht mehr 90% aller tödlichen Arbeitsunfälle Männer betreffen sondern hier eine gerechte 50/50 Quote zum Tragen kommt?

Und wäre es nicht ein Zeichen wahrer Gleichberechtigung, wenn in Zukunft auf den Grabsteinen der Kriegsgräber genau so viele Frauen- wie Männernamen stehen?


» 8.Alle Frauen müssen möglichst zu allen Zeiten einer Erwerbstätigkeit
» nachgehen. (Müssen! Das ist dann nicht mehr freiwillig, ob frau das will
» oder nicht.)

Wunderbar! Die Zeiten wären dann endgültig vorbei, in denen sich die Männer alleine krumm und ins frühe Grab schuften durften, während die Frau Gemahlin sich pralinenmampfend auf dem Chaiselonge fläzte, sich die Zeit mit Telenovelas und Telefontratsch vertrieb und sich zwischendurch schon mal überlegte, wie sie Männes Lebensversicherung anlegen soll.

Sollen sie ruhig den Wert eines Euros richtig schätzen lernen, indem sie ihn durch eigene Arbeit verdienen müssen!

»
» 9.Religionen, die diese Ideen nicht mittragen, müssen der Lächerlichkeit
» preisgegeben werden.

Meinungsfreiheit gilt auch gegenüber Religionen.


Beelzebub,

der nach wie vor davon überzeugt ist, dass Feminismus am besten mit seiner eigenen Medizin kuriert werden kann.

---
"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)

Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)

Mus Lim

24.06.2009, 03:27

@ Beelzebub

Was will uns Beelzebub damit sagen?

 

» Würde diesem geschundenen Planeten bestimmt prima bekommen, wenn die
» Weltbevölkerung sich ein wenig gesundschrumpfen täte.

Was wollen Sie damit sagen?
1. Wenn es ein so ehrenwertes Ziel ist, warum benennen Gender-Strategen und Regierung dann die Ziele nicht offen?
2. Ich China und Indien wächst die Bevölkerung ja trotzdem.
3. Auch in Deutschland geht die Bevölkerung nicht zurück, nur die deutsche Kernbevölkerung, die Kinderarmut wird durch "Zuwanderung" ausgeglichen.
So, was wollen Sie mit der obigen Aussagen wirklich sagen?

» Und was ist gegen mehr vergnüglichen Sex zu sagen?

Eine Suggestivfrage!

Ich behaupte, dass der Sex seit 1968 nicht vergnüglicher geworden ist.

Prostitution ist ein ehrenwerter Beruf geworden, während
ehelicher Beischlaf unter Strafandrohung gestellt wurde (Vergewaltigung in der Ehe).

Es ist damit nur deutlich geworden, dass der Mann für Sex bezahlen muss.
Was daran vergnüglich sein soll, erschließt sich mir nicht.

Also, was wollen Sie mit der Suggestivfrage sagen?

» Damit müßte sich zumindest die schwachsinnige Quote aushebeln lassen.

Warum?

Haben Sie etwa schon einmal als Frauenbeauftragte kandidiert mit dem Argument, sie fühlten sich als Frau?

Also, was wollen Sie mit der Aussagen eigentlich sagen, so langsam fühle ich mich veralbert.

» » 2.Abschaffung der Vollzeitmütter.
»
» In der "guten alten Zeit" … Die Kinderaufzucht lief nebenher mit.

Aber warum sagt man das den Frauen dann nicht ehrlich und offen:
Auch ihr Frauen müsst schaffen gehen wie die Männer und die Kinder nebenher großkriegen?
Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn Frauen arbeiten müssen. Das Problem ist ja nur die Verlogenheit der Gender-Agenda.

» Kein Jugendlicher wird am Kauf von Kondomen gehindert - und
» das ist auch gut so.

Sind Sie Wowereit?
Und, was hilft einem Mann das Kondom? Wenn die Frau schwanger werden will, dann wird sie schwanger, da hilft auch kein Kondom.
Das Kondom-Argument ist auch verlogen, weil es junge Männer in falscher Sicherheit wiegt.

» Für den Erhalt der menschlichen Art auf diesem völlig übervölkerten
» Planeten ist mindestens ebenso elementare Voraussetzung, dass sie mit
» der Vermehrung aufhört - und zwar sofort.

Ich sehe nur, dass deutsche Kultur sich selbst abschafft und sonst nichts.

» Dagegen ist zumindest insoweit nichts zu sagen, als dass jeder Mensch,
» den eine Laune der Natur so gepolt hat, dass er mit dem eigenen
» Geschlecht mehr anfangen kann, als mit dem anderen, dies auch tun
» dürfen soll, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

Wenn das eine Frage der Natur wäre, dann wäre die aktive Förderung der Homosexualität überflüssig.
So langsam gewinne ich den Eindruck, Sie verteidigen die Gender-Agenda.

» » 6.Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zum sexuellen
» » Experimentieren ermutigt;
»
» Warum denn nicht?

Generist, raus! Sie zu, dass Sie Land gewinnen!
Wenn Sie meine Kinder zu sexuellen Experimenten ermutigen, kriegen Sie von mir gepflegt einen in die Fresse!!!

» Welche Rechte [der Eltern] genau sollen abgeschafft werden?

Welche Rechte haben Eltern denn noch?
OK, die Frau hat das Recht vom Mann Unterhalt zu erpressen und
der Mann hat das Recht diesen Unterhalt herbeizuschaffen.

Wie wäre es mit dem Elternrecht, ihre Kinder vor staatlich verordneten sexuellen Experimenten zu schützen. Nur mal so als Beispiel?

» » 8.Alle Frauen müssen möglichst zu allen Zeiten einer Erwerbstätigkeit
» » nachgehen. (Müssen! Das ist dann nicht mehr freiwillig, ob frau das
» » will oder nicht.)
»
» Wunderbar!

Das ist doch alles verlogen!
Würde man diese Agenda offenlegen, wäre es mit der Unterstützung der Frauen vorbei. Also ist es Betrug am Bürger, bzw. Bürgerin!

» » 9.Religionen, die diese Ideen nicht mittragen, müssen der
» » Lächerlichkeit preisgegeben werden.
»
» Meinungsfreiheit gilt auch gegenüber Religionen.

Heuchler!
Gilt diese Meinungsfreiheit auf für mich Muslim gegenüber Homosexuellen?
Antwort!?!!

Die Realität ist doch die, dass es keine Meinungsfreiheit gibt sondern eine PC und Wortpolizei.
Wenn jemand meine Religion lächerlich macht, wird das als "Meinungsfreiheit" gewertet,
mache ich das als Muslim gegenüber Homosexualität, dann wird die Anti-Diskriminierungskeule geschwungen.

Beelzebub, ich habe selten hier einen solch verlogenen Beitrag gelesen.

Rosi(R)

24.06.2009, 15:48

@ Mus Lim

Was will uns Beelzebub damit sagen?

 

» Beelzebub, ich habe selten hier einen solch verlogenen Beitrag gelesen.

Beelzebub = (oberster) Teufel (hebr. ("Herr der Fliegen") grch.)

Helen

24.06.2009, 21:20

@ everhard

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

» » »
» » » Schon die Idee gehabt, daß "Tier" eine Metapher ist?
» » » Und schonmal die Möglichkeit erwogen, daß die Kirche an die eigene
» » Lehre
» » » glaubt, diese für sie kein Vorwand ist?

Also hier hätte ich was für euch, wenn ihr immer noch auf der Suche nach dem "Tier" seid. Zitat von "Holger" von heute:

"So ein enges, samthäutiges Mandelauge hat was. Und Kitzler wie Fünfmarkstücke! Und nicht vertrocknet! Dujardin nehmen wir nicht, lieber Arrak. Mit Seepferdchen und Krokodilspimmeln drin. Macht mächtig Ständer und geil. Cumshot in mouth oder deep throat? No problem Mister. Thank you. Brav! Tätschel!
Deshalb wandern ja die ganzen hochqualifizierten Männer aus! Deutschland bald leer? Iwo. Da hätten wir noch die Mühseligen und Beladenen aus aller Herren Länder, die in drei Jahrzehnten hereingeschaufelt wurden von den Politos. Frisches Genmaterial für die Alpha- Fotzen zum Beschälen. So ein Macho mit Pferdeschwanz aus dem Senegal hat doch was- nimmt auch Fett- Trocken- Dummes zum Knebern für eine Aufenthaltserlaubnis.
Also- wo ist das Problem?"

Ach ja, es geht um Bali. Gibts da katholische Anlaufstellen? Ich glaube, es eine aktuelle Parusieverzögerung. Das wird alles noch ein bisschen dauern ...

Beelzebub(R)

24.06.2009, 22:17
(editiert von Beelzebub, 24.06.2009, 22:32)

@ Mus Lim

Etwas, das jeder lesen kann, der lesen kann

 

»
» Was wollen Sie damit sagen?
» 1. Wenn es ein so ehrenwertes Ziel ist, warum benennen Gender-Strategen
» und Regierung dann die Ziele nicht offen?
» 2. Ich China und Indien wächst die Bevölkerung ja trotzdem.
» 3. Auch in Deutschland geht die Bevölkerung nicht zurück, nur die deutsche
» Kernbevölkerung, die Kinderarmut wird durch "Zuwanderung" ausgeglichen.
» So, was wollen Sie mit der obigen Aussagen wirklich sagen?

Lesen, einfach nur lesen vor dem Drauflosschwadronieren. Es war in dem von mir kommentierten Beitrag von Reduzierung der Weltbevölkerung die Rede.

Für die Schlichten im Geiste: mit "Weltbevölkerung" ist für gewöhnlich die gesamte Bevölkerung des Planeten Erde gemeint. Inklusive China (das eine unschöne aber leider bitter notwendige Bevölkerungspolitik betreibt) und Indien.
»
» » Und was ist gegen mehr vergnüglichen Sex zu sagen?
»
» Eine Suggestivfrage!
»
» Ich behaupte, dass der Sex seit 1968 nicht vergnüglicher geworden ist.

So redet für gewöhnlich jemand, der zu dieser schauerlichen Zeit mit Kuppeleiparagraf, Sittenpolizei und verdruckster schmieriger Doppelmoral entweder im Tal der Ahnungslosen oder noch gar nicht gelebt hat.

» Prostitution ist ein ehrenwerter Beruf geworden,

Nicht mehr und nicht weniger als ein Dienstleistungsberuf wie andere auch. So soll es sein, auch wenn's Tante Alice und anderen selbsternannten SittenwächterInnen nicht passt.

Und ehrenwerter als zahlreiche andere Berufe (z.B. KriegswaffenproduzentIn, PolitikerIn, GenderwissenschaftlerIn) ist er allemal.

» während
» ehelicher Beischlaf unter Strafandrohung gestellt wurde (Vergewaltigung in
» der Ehe).

Ich erfreue mich seit vielen Jahren eines ehelichen Sexuallebens - und bin ebensowenig angezeigt worden, wie die zahlreichen anderen Ehemänner, die ich so kenne.

Und Vergewaltigung in der Ehe war seit jeher strafbar - als Körperverletzung. Die Ausweitung des Tatbestandes der Vergewaltigung auch auf die Ehe hatte übrigens haufenweise Befürworter im bürgerlich-konservativen Lager. "Die Ehefrau soll nicht schlechter geschützt werden als die Geliebte" hieß es dort.

»
» Es ist damit nur deutlich geworden, dass der Mann für Sex bezahlen muss.
» Was daran vergnüglich sein soll, erschließt sich mir nicht.
»
» Also, was wollen Sie mit der Suggestivfrage sagen?
»

Dass mehr vergnüglicher Sex schöner ist als weniger vergnüglicher Sex.


» » Damit müßte sich zumindest die schwachsinnige Quote aushebeln lassen.
»
» Warum?
»
» Haben Sie etwa schon einmal als Frauenbeauftragte kandidiert mit dem
» Argument, sie fühlten sich als Frau?
»

Steht die erste Silbe deines Nicks eigentlich für "Mustopf"?

Falls es bislang an dir vorbeigegangen sein sollte: die Quotenregelung gilt nicht nur für den Job von Frauenbeauftragten und sonstigen Berufsfeministinnen.

Schon mal eine Stellenanzeige gesehen (etwa für gutdotierte Posten im öffentlichern Dienst) in der es hieß: "Da uns die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen ein wichtiges Anliegen ist, sind Bewerbungen von Frauen ganz besonders erwünscht."?


»
» » » 2.Abschaffung der Vollzeitmütter.
» »
» » In der "guten alten Zeit" … Die Kinderaufzucht lief nebenher mit.
»
» Aber warum sagt man das den Frauen dann nicht ehrlich und offen:
» Auch ihr Frauen müsst schaffen gehen wie die Männer und die Kinder
» nebenher großkriegen?

Das tut man ..äh frau doch und fordert lauthals "Vereinbarkeit von Kind und Karriere."

» Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn Frauen arbeiten müssen. Das
» Problem ist ja nur die Verlogenheit der Gender-Agenda.
»
» » Kein Jugendlicher wird am Kauf von Kondomen gehindert - und
» » das ist auch gut so.
»
» Sind Sie Wowereit?

Muss man Wowereit sein, um etwas gut finden zu dürfen?

» Und, was hilft einem Mann das Kondom?

Siehstewoll, dazu ist der Sexualkundeunterricht in der Schule gut. Damit nicht später erwachsene Männer so dumme Fragen stellen müssen.

» Wenn die Frau schwanger werden will,
» dann wird sie schwanger, da hilft auch kein Kondom.

Klar, frau schickt dann eine Bestellung an den Klapperstorch.

» Das Kondom-Argument ist auch verlogen, weil es junge Männer in falscher
» Sicherheit wiegt.

Dann gehe ich wohl recht in der Annahme, dass du auch Sicherheitsgurte im Auto und Helme für Motorradfahrer als "falsche Sicherheit" ablehnst. Denn 100%ig schützen auch die nicht.

» » Für den Erhalt der menschlichen Art auf diesem völlig übervölkerten
» » Planeten ist mindestens ebenso elementare Voraussetzung, dass sie mit
» » der Vermehrung aufhört - und zwar sofort.
»
» Ich sehe nur, dass deutsche Kultur sich selbst abschafft und sonst
» nichts.
»

Was ist "deutsche Kultur"? Und wo schafft sie sich ab?

» » Dagegen ist zumindest insoweit nichts zu sagen, als dass jeder Mensch,
» » den eine Laune der Natur so gepolt hat, dass er mit dem eigenen
» » Geschlecht mehr anfangen kann, als mit dem anderen, dies auch tun
» » dürfen soll, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.
»
» Wenn das eine Frage der Natur wäre, dann wäre die aktive Förderung der
» Homosexualität überflüssig.
» So langsam gewinne ich den Eindruck, Sie verteidigen die Gender-Agenda.

Ich gehe mal davon aus, dass "Förderung homosexuellen Verhaltens" nichts weiter ist, als die Ermutigung zu seiner vorhandenen Homosexualität zu stehen.

Und sollte damit tatsächlich der Versuch gemeint sein, Heteros zur Homosexualität umzupolen, wär's auch nicht so schlimm. Denn ein derart schwachsinniges Vorhaben wäre ohnehin ebenso zum Scheitern verurteilt, wie der Versuch, Homosexuelle zu "heilen".

Sollen unsere Femis ihre Energien getrost für derlei sinnlos-blödsinnige Unterfangen einsetzen. Solange sie damit beschäftigt sind, können sie wenigstens nichts ernsthaft Übles anstellen.

»
» » » 6.Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zum sexuellen
» » » Experimentieren ermutigt;
» »
» » Warum denn nicht?
»
» Generist, raus! Sie zu, dass Sie Land gewinnen!
» Wenn Sie meine Kinder zu sexuellen Experimenten ermutigen, kriegen Sie von
» mir gepflegt einen in die Fresse!!!
»

Und wenn die lieben Kleinen von selber auf die Idee kommen, wie schon ungezählte Kinder in ungezählten Generationen zuvor (Stichwort: Doktorspiele), haust du dann den Kindern in die Fresse?

Übrigens: Verbieten ist auch eine Art der Ermutigung. Wahrscheinlich die unwiderstehlichste, die es gibt.

Und was um alles der Welt ist ein Generist?

» » Welche Rechte [der Eltern] genau sollen abgeschafft werden?
»
» Welche Rechte haben Eltern denn noch?

Guck im BGB nach.

» OK, die Frau hat das Recht vom Mann Unterhalt zu erpressen und
» der Mann hat das Recht diesen Unterhalt herbeizuschaffen.
»
» Wie wäre es mit dem Elternrecht, ihre Kinder vor staatlich verordneten
» sexuellen Experimenten zu schützen. Nur mal so als Beispiel?
»

Wo werden an welchen Kindern staatlich verordnete sexuelle Experimente gemacht?

Der Doc Frankenstein, der das verbrecherische Experiment an David Reimer gemacht hat, hat das jedenfalls nicht von Staats wegen getan.

» » » 8.Alle Frauen müssen möglichst zu allen Zeiten einer Erwerbstätigkeit
» » » nachgehen. (Müssen! Das ist dann nicht mehr freiwillig, ob frau das
» » » will oder nicht.)
» »
» » Wunderbar!
»
» Das ist doch alles verlogen!

Und ich sage es nochmals, nochmals und immer wieder: nichts schmeckt den Femis schlechter, als ihre eigene Medizin. Kann man sich einen erfreulicheren Anblick vorstellen, als die sauren Gesichter der Femis, wenn die ihre Behauptung, Frauen könnten alles, was Männer könnten, nur besser, tatsächlich in der Praxis beweisen müßten?

» Würde man diese Agenda offenlegen, wäre es mit der Unterstützung der
» Frauen vorbei. Also ist es Betrug am Bürger, bzw. Bürgerin!

Du redest in Rätseln. Welche Agenda muss offengelegt werden, damit welche Frauen nicht mehr unterstützt werden.
»
» » » 9.Religionen, die diese Ideen nicht mittragen, müssen der
» » » Lächerlichkeit preisgegeben werden.
» »
» » Meinungsfreiheit gilt auch gegenüber Religionen.
»
» Heuchler!
» Gilt diese Meinungsfreiheit auf für mich Muslim gegenüber Homosexuellen?
» Antwort!?!!

Selbstverständlich.

Sag getrost, dass Homosexuelle Allah ein Greuel sind. Sag, sie seien gottlose verworfene Menschen. Sag, dass sie alle in die Hölle kommen. Sag über Homos, was immer du willst. Meinen Segen hast du.

Meine Toleranz endet allerdings dort, wo Volksverhetzung anfängt. Und natürlich dann, wenn es nicht bei Worten bleibt und physische Gewalt angewendet wird.

»
» Die Realität ist doch die, dass es keine Meinungsfreiheit gibt sondern
» eine PC und Wortpolizei.
»
» Wenn jemand meine Religion lächerlich macht, wird das als
» "Meinungsfreiheit" gewertet,
» mache ich das als Muslim gegenüber Homosexualität, dann wird die
» Anti-Diskriminierungskeule geschwungen.

Die Wahrnehmung des Grundrechts auf Meinungsfreiheit erfordert nun mal ein gewisses Maß an Zivilcourage. Wer sich aus Angst, von ein paar lächerlichen GutmenschInnen schief angeguckt zu werden, nicht traut, seine Meinung offen zu sagen, der ist des Rechts auf Meinungsfreiheit eh nicht wert.


Autobahnabriss

Beelzebub

---
"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)

Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)

Mus Lim

24.06.2009, 22:40

@ Beelzebub

Wie wäre es mit denken?

 

» Lesen, einfach nur lesen vor dem Drauflosschwadronieren. Es war in dem von
» mir kommentierten Beitrag von Reduzierung der Weltbevölkerung die
» Rede.

Denken soll vor dem Schreiben oft gute Dienste leisten.

Ich habe schon richtig gelesen und Ihrem Wunschdenken sowohl die Realität des Wachsens der Weltbevölkerung als auch die Realität des Schrumpfens der deutschen Kernbevölkerung hingewiesen.

Der Rest ist Lila-Pudel-Geschwurbel,
deshalb "no further comment".

Holger(R)

24.06.2009, 23:08

@ Helen

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

» Ach ja, es geht um Bali. Gibts da katholische Anlaufstellen? Ich glaube,
» es eine aktuelle Parusieverzögerung. Das wird alles noch ein bisschen
» dauern ...

Der Antichrist als Moralapostel! Brüll!! Heute schon abgetrieben?

Helen

24.06.2009, 23:14

@ Holger

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

»
» Der Antichrist als Moralapostel! Brüll!! Heute schon abgetrieben?

Keinen Sinn für Humor der Mann. Dabei brüllt er die ganze Zeit. Kopfkratz.

Holger(R)

24.06.2009, 23:14

@ Holger

Nachtrag

 

»
»
» Der Antichrist als Moralapostel! Brüll!! Heute schon abgetrieben?

Oder gar postpartale Spätabtreibung vielleicht?

Holger(R)

25.06.2009, 00:39

@ Helen

Transzendenz und Orakel von Delphi

 

» »
» » Der Antichrist als Moralapostel! Brüll!! Heute schon abgetrieben?
»
» Keinen Sinn für Humor der Mann. Dabei brüllt er die ganze Zeit. Kopfkratz.

Oh Frau! Jetzt erst kapier ich's! Das war alles humoristisch gemeint mit dem Genderismus, dem lieben Gott und so und der Menschheit an und für sich. Ich Dödel! Wie blöd war ich!

Hello Darling! Dann bist Du ja genau die Richtige für einen Jizz- shot in mouth und einen deep throat oder was? Darf ich mein Beißholz mitbringen?

Nihilator(R)

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Bayern,
25.06.2009, 02:59

@ Mus Lim

Wie wäre es mit denken?

 

» » Lesen, einfach nur lesen vor dem Drauflosschwadronieren. Es war in dem
» von
» » mir kommentierten Beitrag von Reduzierung der Weltbevölkerung
» die
» » Rede.
»
» Denken soll vor dem Schreiben oft gute Dienste leisten.
»
» Ich habe schon richtig gelesen und Ihrem Wunschdenken sowohl die Realität
» des Wachsens der Weltbevölkerung als auch die Realität des Schrumpfens der
» deutschen Kernbevölkerung hingewiesen.
»
» Der Rest ist Lila-Pudel-Geschwurbel,
» deshalb "no further comment".

Die können nicht mehr denken. Wer so weit ist wie Beelze, dem geht das völlig ab. Aus deren Sicht positiv und kein Problem, das ist klar.

---
CETERUM CENSEO FEMINISMUM ESSE DELENDUM.

MÖSE=BÖSE

Fast ein Jahr lang suchte sie Hilfe bei Psychiatern, dann wandte sie sich Allah zu.


[image]

Rosi(R)

27.06.2009, 19:54
(editiert von Rosi, 27.06.2009, 20:05)

@ Mus Lim

Was will uns Beelzebub damit sagen?

 

»
»
» » » 6.Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zum sexuellen
» » » Experimentieren ermutigt;
» »
» » Warum denn nicht?
»
» Generist, raus! Sie zu, dass Sie Land gewinnen!
» Wenn Sie meine Kinder zu sexuellen Experimenten ermutigen, kriegen Sie von
» mir gepflegt einen in die Fresse!!!

Die Menschen sollen wohl alle sexsüchtig werden, damit sie keine Zeit mehr für Revolutionen haben?!

Beelzebub(R)

28.06.2009, 02:14

@ Mus Lim

Und noch so ein Keulenschwinger

 

» » Lesen, einfach nur lesen vor dem Drauflosschwadronieren. Es war in dem
» von
» » mir kommentierten Beitrag von Reduzierung der Weltbevölkerung
» die
» » Rede.
»
» Denken soll vor dem Schreiben oft gute Dienste leisten.
»
» Ich habe schon richtig gelesen und Ihrem Wunschdenken sowohl die Realität
» des Wachsens der Weltbevölkerung als auch die Realität des Schrumpfens der
» deutschen Kernbevölkerung hingewiesen.

Na und? Ich vermisse nach wie vor die Antwort auf die Frage, was an dem Ziel, die Weltbevölkerung durch Familienplanung zu reduzieren so verwerflich sein soll. Natürlich läßt sich dieses Ziel gerade in Ländern wie China und Indien nicht ad hoc verwirklichen, aber die spürbare Verlangsamung des Geburtenanstiegs ist immerhin ein Anfang, der hoffen läßt. Wie sagen die Chinesen so zutreffend: auch die längste Reise beginnt mit einem einzigen Schritt.

Und die Frage, was denn so schlimm daran sei, wenn es in ein paar Jahrzehnten statt 80 Mio. Deutsche "nur noch" deren 60 geben sollte, hat mir bislang noch niemand auch nur viertelwegs überzeugend beantworten können.

BTW, was soll eigentlich die deutsche "Kernbevölkerung" sein? Die Bevölkerung der inneren "Kernländer" Hessen, Sachsen-Anhalt & Thüringen?
»
» Der Rest ist Lila-Pudel-Geschwurbel,
» deshalb "no further comment".

Hat dich schon jemand im Club der Keulenschwinger willkommen geheißen? Gutmenschen, die nicht mehr weiter wissen, pflegen zur Nazikeule zu greifen, die Herrschaften des rechten Lagers zur Stalinismuskeule - und bei dir ist es halt die lila-Pudel-Keule.

Also fühl dich wohl im Kreise deiner Brüder & Schwestern im Geiste.

Beelzebub

---
"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)

Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)

Beelzebub(R)

28.06.2009, 02:32

@ Rosi

Soooo'n Bart

 

»
» Die Menschen sollen wohl alle sexsüchtig werden, damit sie keine Zeit mehr
» für Revolutionen haben?!

Der Witz ist nicht übel, leider hat er einen Bart von hier bis da drüben.

Ich erinnere mich noch ganz gut, wie meine Cousine & ich uns krank und wieder gesund gelacht haben, als unsere gute alte Tante Louise (die Götter haben sie selig!) so um 1970 an der sonntäglichen großen Familienkaffeetafel zum Besten gab, die "Sexwelle" in den Kinos sei vom Osten gesteuert (und Oswalt Kolle ein Ostagent), um den Westen durch Unzucht, Sittenverfall und Dekadenz aufzuweichen und zu unterminieren, auf dass die Rote Armee beim alsbald bevorstehenden Einmarsch leichtes Spiel habe.

Irgendwie haben die Kosakenhorden und ihre westlichen Helfershelfer ihr Ziel dann aber wohl doch ein wenig verfehlt.

Wie wär's, du ließest dir einen neuen Witz zum Thema einfallen?

Greets

Beelzebub

---
"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)

Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)

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