Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

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@KlausZ

Randy, Samstag, 13.05.2006, 01:47 (vor 4637 Tagen)

Ich weiß warum Du hier bist. Du findest den ganzen Femiwahn zum Kotzen. Gleichstellung ist Quatsch und wider die Natur, so lautet eine Deiner Kernaussagen. Ich glaube, da können die meisten unterschreiben. Gleichstellung ist tatsächlich eine Riesen, Riesen, Riesendummheit, denn es bedeutet im Endeffekt Resultate gleichsetzen = gleichmachen. Damit werden Menschen qua Geschlecht in Bereiche gedrängt, für die sie sich vielleicht gar nicht hingezogen fühlen. Gleichberechtigung wären gleiche Zugangschancen = setzt viel früher an und berücksichtigt individuelle Neigungen/Fähigkeiten.
Diese Differenzierung hast Du schon mal erkannt. Gut.

Die Sache mit den 500.000 Jahren ist aber Quatsch. Mal abgesehen davon ob das historisch zutreffend ist oder nicht: Wir leben in einer sich veränderenden Welt, wo das was gestern funktioniert hat heute schon nicht mehr funktionieren kann (wegen geänderten Rahmenbedingungen). Ich z.B. würde es begrüssen Frauen zu treffen, die nicht nur einen Diamenten am Finger tragen, sondern auch in einer Diamantenmine geschuftet haben. Aber richtig malochen. So wie es abertausende Männer schon gemacht haben und weiter machen. Wirst sehen wie der Wahn dann schwindet...Es ist blödsinnig, sich auf eine Rollenverteilung von vergangenen Jahrhunderten zu berufen. Das kommt nicht an und bringt uns nicht weiter. Ich empfehle Dir dringend, von diesem Argument Abstand zu nehmen bzw. es ordentlich zu modifizieren.

Gruss - Randy

Nicht technische Neuerungen mit gesellschaftlicher Änderung verwechseln!

Klausz, Samstag, 13.05.2006, 10:48 (vor 4637 Tagen) @ Randy

Als Antwort auf: @KlausZ von Randy am 12. Mai 2006 22:47:

Ich weiß warum Du hier bist. Du findest den ganzen Femiwahn zum Kotzen. Gleichstellung ist Quatsch und wider die Natur, so lautet eine Deiner Kernaussagen. Ich glaube, da können die meisten unterschreiben. Gleichstellung ist tatsächlich eine Riesen, Riesen, Riesendummheit, denn es bedeutet im Endeffekt Resultate gleichsetzen = gleichmachen. Damit werden Menschen qua Geschlecht in Bereiche gedrängt, für die sie sich vielleicht gar nicht hingezogen fühlen. Gleichberechtigung wären gleiche Zugangschancen = setzt viel früher an und berücksichtigt individuelle Neigungen/Fähigkeiten.

Soweit kann ich zustimmen.
Was sich heute "Gleichberechtigung" nennt ist ja nur ein Kampf gegen alles männliche und die Männer. Die fRau soll künstlich aufgewertet werden.

Diese Differenzierung hast Du schon mal erkannt. Gut.
Die Sache mit den 500.000 Jahren ist aber Quatsch. Mal abgesehen davon ob das historisch zutreffend ist oder nicht: Wir leben in einer sich veränderenden Welt, wo das was gestern funktioniert hat heute schon nicht mehr funktionieren kann (wegen geänderten Rahmenbedingungen). Ich z.B. würde es begrüssen Frauen zu treffen, die nicht nur einen Diamenten am Finger tragen, sondern auch in einer Diamantenmine geschuftet haben. Aber richtig malochen. So wie es abertausende Männer schon gemacht haben und weiter machen. Wirst sehen wie der Wahn dann schwindet...Es ist blödsinnig, sich auf eine Rollenverteilung von vergangenen Jahrhunderten zu berufen. Das kommt nicht an und bringt uns nicht weiter. Ich empfehle Dir dringend, von diesem Argument Abstand zu nehmen bzw. es ordentlich zu modifizieren.
Gruss - Randy

Dem kann ich so nicht zustimmen.

Du verwechselst technische Neuerungen (wo es tatsächlich einen sehr schnellen wandel gegeben hat) mit gesellschaftlichen Änderungen.
Technische Änderungen können von heute auf morgen erfolgen - viel langsamer ist jedoch eine menschlich/gesellschaftliche/kulturelle Entwicklung - diese vollzieht sich unabhängig von der Technik allenfalls in Jahrtausenden.

Nur weil wir heute Computer und Telefon haben heißt das nicht, daß sich der Mensch an sich geändert hätte. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind heute noch genauso groß wie vor 100.000 Jahren!

Gruß

Nicht Geschlechter-Differenz mit Geschlechter-Rollen verwechseln !

Bonaventura, Samstag, 13.05.2006, 11:56 (vor 4637 Tagen) @ Klausz

Als Antwort auf: Nicht technische Neuerungen mit gesellschaftlicher Änderung verwechseln! von Klausz am 13. Mai 2006 07:48:


Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind heute noch genauso groß wie vor 100.000 Jahren!
[quote]Gruß
[/quote]

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Wahrscheinlich sind sie sogar noch älter. Es sind nämlich Wesens-Unterschiede.

Halten wir fest:

1. Technische Veränderungen vollziehen sich sozusagen von heut auf morgen.

2. Gesellschaftliche Veränderungen brauchen Jahre bis Jahrzehnte.

3. Angleichung von Hautfarben (um das Wort "Rassen" zu vermeiden) braucht Generationen, oder Jahrhunderte.

4. Veränderungen im Wesen der Geschlechter gibt es nicht - und wenn, dann nur in Richtung einer inneren Desintegration, "Degeneration", die uns mit katastrophalen, überlebensrelevanten Umwälzungen konfrontiert. Aber soweit ist es gegenwärtig nicht. Ob Homosexualität, SM usw. heute öfter vorkommt als früher, und nicht nur auf staatlich verordnete "neue Lebensformen" (Homoehe etc.) beruht, kann diskutiert werden.

Das Problem ist also nicht die Wandlung von Kulturen oder deren Leugnung, sondern die Leugnung der Geschlechter-Differenz überhaupt.

Im Feminismus gibt es bekanntlich zwei entgegengesetzte Tendenzen: den Differenz-Feminismus - er überzeichnet die Geschlechterdifferenz -, und sein Gegenstück, der Gleichheitsfeminismus.

Ob jeweils die eine oder andere Richtung vertreten wird, folgt dann rein strategischen Gesichtspunkten. Soll die Frau sich "befreien", dann ist sie dem Mann gleich. Taucht das Problem der Finanzierung des Feminismus auf, dann ist plötzlich der Mann als Versorger gefragt, und die Frau muß zuhause bleiben und Unterhalt kassieren.

Historisch gesehen, hat die Gleichstellerei, wie Klausz richtig sagt, vor allem mit der Frankfurter Schule zu tun. Die wirkt nach in vielen Männern, die hier schreiben. Da sind (gar nicht mal so) alte Denkgewohnheiten im Spiel.

Was alte bzw. "reaktionäre" Vorstellungen sind, ist somit eine Frage des historischen Standpunktes. Für mich aus heutiger Sicht sind "die Frankfurter" reaktionär.

Re: Wir haben nur ein Problem in Deutschalnd....

Christian, Samstag, 13.05.2006, 17:09 (vor 4636 Tagen) @ Randy

Als Antwort auf: @KlausZ von Randy am 12. Mai 2006 22:47:

nämlich das die Frauen die totale Narrenfreiheit besitzen und dagegen Männer in ihre alten Rollenbilder gezwungen werden! Das Bild in Deutschland sieht so aus, sämtliche Rechte und Bevorzugungen nur für Frauen und das ohne Pflichten ausüben zu müssen und dagegen Männer sämtliche Pflichten ohne Rechte auferlegt werden und Männer per Zwang in die alten Rollenbilder gedrängt bzw. gezwungen werden -> siehe die Scheidungen und die nur gesetzlichen Diskriminierungen und Benachteiligungen von Männer in Deutschland!

Re: Wir haben nur ein Problem in Deutschalnd....

Freches Biest, Sonntag, 14.05.2006, 04:55 (vor 4636 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Wir haben nur ein Problem in Deutschalnd.... von Christian am 13. Mai 2006 14:09:

nämlich das die Frauen die totale Narrenfreiheit besitzen und dagegen >Männer in ihre alten Rollenbilder gezwungen werden!

*grinstfrech*

sollen wir wirklich Männer "lieben" lernen, die sich das gefallen lassen?
Rollenbiler? Huch: du jagst den Eber und ich mache das Sahne/Rotwein-sößchen?

Ich bin übrigens "leider" eine Frau, die den "kuscheligen" MACHO liebt"!

------ps: jammer weiter ;-) --------

soooo kriegst du eh nie eine wirkliche Partnerin - sorry

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