Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Über Bäuche und Samen

Dalai, Saturday, 26.03.2011, 23:28 (vor 5411 Tagen)

Wenn´s um unsere Nachkommenschaft geht, dann haben wir Männer recht wenig zu melden. Wollen wir Kinder? Wollen wir keine? Who cares? Die Sache ist leider recht kompliziert. Kinder kriegen ist nunmal Frauensache.
Fatal ist nur, daß wir Männer jeden diesbezüglichen, weiblichen Entschluß akzeptieren und die Konsequenzen mittragen sollen. Das ist wirklich nicht einzusehen.

Höchst ärgerlich ist außerdem die weibliche Argumentation in dieser Frage. Einerseits gilt "Mein Bauch gehört mir", andererseits wird der private Frauenbauch recht schnell öffentlich, z.B. dann, wenn er dazu dienen soll, die weibliche Absenz bei der Ableistung gesellschaftlicher Zwangsdienste zu begründen.

Recht bedenklich finde ich auch den Hang, beiden Geschlechtern gleichermaßen die Verantwortung für die Verhütung aufzuladen, denn: Wenn Kinderkriegen Frauensache ist (und das ist von jeder gesellschaftlichen Willensbildung unabhängig), warum ist es dann nicht selbstverständlich, daß auch Verhütung a priori Frauensache ist? De facto ist es wohl meistens so, dennoch: Die "emanzipierte" Frau stellt auch hier anderslautende Forderungen auf. Emanze findet es seltsamerweise angebracht, daß Männer sich um eine Verhütung kümmern sollen, die sie vor einer Schwangerschaft schützt.

Es ist beim Thema Kinder eben so, wie in den meisten anderen Bereichen des täglichen Lebens auch: Frau muß nichts, darf aber alles. Mann darf nichts, muß aber dann alles, wenn Frau will, daß er soll.

Wenn Mann keine Kinder will, Frau aber von diesem Mann unbedingt eins haben möchte, dann kommt es u.U. zum "Samenraub". Der Bestohlene muß dem Dieb in diesem Fall zu seinem Samen auch noch einen Haufen Geld mitgeben. Prominentes Diebstahlsopfer: Boris Becker.

Recht interessant war da vor einiger Zeit die Meinung einer wohlbekannten Internet-Emanze und drittklassigen Psychologin, die allen Ernstes behauptete, Boris Becker hätte eben besser über die Verwendung seines Samens aufpassen sollen, schließlich sei es ja seiner. Hätte Boris das getan und dem Blasmaul befohlen: "Schluck, du Luder!", dann wäre er allerdings in den Augen besagter Internet-Emanze ein "übles, patriarchal deformiertes Chauvischwein" gewesen.
Merke: Orale Dienste von Frauen dürfen von denselben einseitig und unter Bruch von Treu und Glauben vaginal verwertet werden, um sich am Vermögen eines reichen Mannes zu vergreifen. Hätte er eben auf seinen Samen aufgepassen sollen, der Depp.
Die oben erwähnte, drittklassige Psychologin wurde ominösen Quellen zufolge übrigens dabei erwischt, wie sie im Vorbeigehen an einem Obststand einen Apfel mitgehen ließ. Es half ihr nichts, daß sie zu bedenken gab: "Der dumme Obsthändler soll halt auf seine Äpfel aufpassen..." Auch hat sie vom Obsthändler nicht obendrein noch Hunderttausende von Euros bekommen, sondern sie mußte Strafe bezahlen. Sie, nicht er.

Wir fassen nun die Eigentumsverhältnisse von Bäuchen und Samen wie folgt zusammen:
1. Der weibliche Bauch gehört immer seiner Besitzerin. In Ausnahmefällen gehört er auch dem Staat und zwar dann, wenn sich durch die Inbesitznahme des weiblichen Bauches durch den Staat ein vorteilhafter Handel für die eigentliche Besitzerin begründen läßt. Niemals jedoch gehört ein weiblicher Bauch einem Mann, noch nicht mal zu einem eventuell noch näher zu definierenden Prozentsatz.
2. Der männliche Samen gehört nur bedingt seinem Besitzer. Sowie der Samenbesitzer sein Eigentum unbeaufsichtigt läßt, wird es Gegenstand weiblicher Verfügungsgewalt. Diese Verfügungsgewalt beinhaltet auch das weibliche Recht, den eigentlichen Besitzer für alles Schindluder, das infolge seiner Unachtsamkeit mit dem von ihm hinterlassenen Samen getrieben worden ist, haftbar zu machen.

Das wird in Zukunft beachtliche Konsequenzen haben. So wird ein Mann, dem von einer Frau der Wagen gestohlen worden ist, dieser Frau auch noch das Taxi nachhause bezahlen müssen, wenn der Wagen liegenbleibt, weil er nicht ausreichend betankt gewesen ist. Schließlich war es sein Wagen, der ihm gestohlen wurde.

Über das Thema Kinder kriegen oder nicht kommt man schnell in allgemeineres Fahrwasser hinsichtlich der Frage nach intergeschlechtlicher Gerechtigkeit. Dabei findet man dann heraus, daß Gerechtigkeit bei weitem nicht das ist, wofür man sie bislang gehalten hätte.

meint
der Dalai


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