Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Auch die Jugend ist schon artig durchgegendert

Kurti, Wien, Sunday, 05.09.2010, 15:04 (vor 5609 Tagen)

Gestern auf der Leserbriefseite der österreichischen "Kronenzeitung" gefunden. Verfasst von einem weiblichen Führungsmitglied der in Wien ansässigen "Aktion kritischer Schüler(innen)". Die Betonung liegt auf "Schüler(innen)".

"Die neue Studie von Schneeweis und Zweimüller vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der JKU Linz beweist eine Tatsache, die schon länger bekannt ist: Die Förderung von Mädchen in naturwissenschaftlichen Fächern in der Schule lässt zu wünschen übrig. Seit geraumer Zeit weiß man, dass Mädchen weniger Aufmerksamkeit im Unterricht seitens der Lehrpersonen geschenkt wird. In den naturwissenschaftlichen Fächern kommen die traditionellen Rollenbilder noch deutlicher zum Vorschein; was die Schulwahl und spätere Berufswahl von Frauen entscheidend beeinflusst. Um diese Rollenbilder aufzubrechen, ist das gezielte Entgegensteuern die einzige Möglichkeit. Insofern ist punktuell getrennter Unterricht in naturwissenschaftlichen Fächern zu begrüßen, was natürlich nicht heißt, das Prinzip der Koedukation, die ja bekanntlich einen entscheidenden Erfolg der Frauenbewegung darstellt, aufzugeben."

Jedes Mal, wenn ich so etwas lese, dann sinkt mein Optimismus sehr, was das baldige Ende des Feminismus betrifft, welches von einigen hier im Forum ja schon ein paar Mal ausgerufen wurde.

Gruß, Kurti


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