Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Antichrist

Chato, Monday, 20.12.2010, 20:21 (vor 5505 Tagen) @ DvB

Was Chato eigentlich gegen Dich hat, ist mir nicht klar. Du bist also der Antichrist. Hmhm.

Um von mir eine Antwort auf deine Frage zu erhalten, was ich gegen ihn habe, müßtest du erst in Vorleistung treten und mir zum Beispiel das oder das (ich könnte 100 weitere Beispiele aus der Vergangenheit nehmen) so vorlesen, daß ich danach keinen Grund hätte, mich schwer beleidigt zu fühlen. Wenn dir das gelingt, kriegst du eine Antwort. Wenn nicht, nicht - weil sie sich dann nämlich erübrigt.

Das geht hier so seit sechs Jahren, und es hat nicht eine einzige, leise Andeutung gegeben, daß er womöglich doch einmal anderen Sinnes werden könnte. Ich habe ihm anfangs geduldig Rabatt gegeben, und danach sogar Kredit, aber das alles ist ohne jedes Ergebnis verlaufen. Er inszeniert monomanisch sein exaltiertes Ego als den Mittelpunkt der Welt aller anderen, denen irgendwann einfach nichts anderes übrigbleibt, als ihn, sofern sie gerne ihr eigenes Leben an ein eigenes Ende bringen möchten, als unrettbaren Fall seinem selbstgewählten, traurigen Schicksal zu überlassen.

Der Klepper, auf dem er durch die Gegend reitet, ist schon längst gestorben, verwest und entbeint, und wenn er damit irgendwo aufkreuzt und wiedermal auf das seit Jahren ausgeblichene Gerippe eindrischt: "Schneller! Weiter! Höher!", bin ich halt wieder irritiert, so wie immer, und meide seine "Person" inzwischen, soweit das rein technisch gesehen in einem Diskussionsforum möglich ist.

Er macht ja gar nicht, was er macht, sondern alle anderen machen das mit ihm, und er ist deren Opfer. Er ist wirklich der "unabsichtlichste" Mensch, den ich kenne! Ich habe jede "Kommunikation" mit ihm rundweg und für immer eingestellt. Ich bin schließlich nicht die Mickey Mouse in seinem Walt Disney Film. Worüber sollte ich mit ihm denn bitte "reden"? Über Onkel Dagoberts 5728ste Erkenntnis über Walt Disney, die aber eh immer ein und dieselbe ist und für den übrigen Schleim um den Onkel herum nur hochmütige Herablassung übrighat? Ich rede doch auch nicht mit Radioapparaten oder mit DVD-Playern, wenn sie ständig denselben Film abnudeln, und die Frage danach, warum sie das eigentlich machen, in alle Ewigkeit ohne Antwort bleibt. Den Grund dafür kenne ich natürlich, im einen, wie im anderen Fall.

"Der Antichrist"? Dafür ist er viel zu banal und sowieso ein Massenphänomen dieser letzten Tage. Selbstverliebte Egomanie ist nun einmal der Inbegriff des Anti-Christlichen schlechthin, und sie füllt sein armes Wesen bis in die kleinsten Ritzen aus. Es gibt schlicht nichts anderes mehr. "Dient einander!", sagt Jesus Christus, der eine dem andern, demütig, wechselseitig und in Liebe. Das sei das "Reich Gottes", sagt er. Und das stimmt!

Dagegen immerzu hochmütig zu verstoßen, nenne ich kotig, aulig und widerwärtig ohne Ende, denn das vernutzt einen lebendigen Menschen für die monotone Drehbewegung eines selbstverliebten Roboters. Wenn er darin verharrt, und dazu ist er wohl fest entschlossen, dann ist und bleibt seine traurige Lage so hoffnungslos wie die des Narziß, der sich unsterblich in sein Spiegelbild verliebt hat. Fehlgeleiter geht es gar nicht! Aber sag ihm das mal als ganz normaler Untermensch... :-)

Ein Narzißt ist ja kein "Opfer seines Narzißmus", denn das schließt sich logischerweise aus, sondern er tut, was er tut, und treibt frivolsten Schabernack mit jedem, den er dabei irgendwie zu greifen kriegt. Er hat eine absolut autodestruktive Entscheidung getroffen, in die er nun gerne jeden andern mit hineinzöge. Das ist ein Schwarzes Loch, dessen Ereignishorizont tunlichst kein anderer Mensch überqueren sollte, denn das wäre eine Reise ohne Wiederkehr. Leider hält er sich selbst für Jesus Christus und ist fest davon überzeugt, daß ein größeres Glück keinem andern widerfahren könnte, als ihm begegnet zu sein. Daran glaube ich natürlich nicht und setze meine irdische Pilgerschaft deshalb gelassen auf anderen Wegen fort: Der ewigen Heimat zu! :-))

Der Lentze sagt durchaus richtige Dinge - aber auch viel Grundverkehrtes, und Banales ohne Ende sowieso. Vom Wichtigsten aber schließt er sich selbst rachsüchtig aus: Erster Korinther, 13. Kapitel.

"Sólo Dios basta!" Schepperndes Blech hingegen braucht niemand.
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Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.


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