Die Verfassung in der Praxis

Lange Zeiten der Ruhe begünstigen gewisse optische Täuschungen. Zu ihnen gehört die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung gründe, durch sie gesichert sei. In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.”

Ernst Jünger: Der Waldgang, 1951

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Über das Phänomen der sinnlosen Berufe

On the Phenomenon of Bullshit Jobs – (übersetzt von Verano im Forum)

Hatten Sie je das Gefühl, dass Ihr Beruf nur ein Hirngespinst ist? Dass die Welt sich einfach weiter drehen wird, auch wenn Sie nicht mehr das tun, was Sie derzeit in Vollzeit tun?

Der Anthropologe und Erfolgsautor David Graeber hat für unsere aktuelle Sommerausgabe das Phänomen der sinnlosen Berufe untersucht – jeder Angestellte sollte dies gründlich lesen …

Von David Graeber

Im Jahr 1930 sagte John Maynard Kaynes voraus, bis zum Ende des Jahrhunderts werde die Technik so weit fortgeschritten sein, dass es in Ländern wie Großbritannien und den USA die 15-Stunden-Arbeitswoche geben werde. Es besteht Grund zu der Annahme, dass er Recht hatte: In technischer Hinsicht wären wir hierzu durchaus in der Lage, aber es wurde nicht umgesetzt. Stattdessen wurde die Technik, wenn überhaupt, dazu genutzt, uns mehr Arbeit aufzuhalsen. Dazu mussten Berufe geschaffen werden, die praktisch nutzlos sind: Riesige Menschenschwaden, vor allem in Europa und Nordamerika, verbringen ihr ganzes Arbeitsleben mit Aufgaben, von denen sie insgeheim glauben, dass diese eigentlich nicht nötig sind. Aus dieser Situation erwächst ein tiefgründiger geistig-moralischer Flurschaden; eine Narbe auf der Seele unserer Gesellschaft. Und trotzdem spricht kaum jemand darüber.

Warum wurde Keynes‘ versprochene Utopie – die noch in den Sechzigerjahren ungeduldig erwartet wurde – nicht verwirklicht? Die heutzutage übliche Erklärung lautet, er habe das gewaltige Konsumwachstum nicht bedacht: Bei der Wahl zwischen weniger Arbeitsstunden und mehr Spielzeugen und Vergnügungen hätten wir uns für letztere entschieden. Man braucht nur kurz über diese nette moralische Fabel nachzudenken, dann stellt man fest: Das kann so nicht stimmen. Seit den Zwanzigerjahren erleben wir zwar die Entstehung einer schier endlosen Vielzahl neuer Berufe und Geschäftszweige; aber nur wenige davon haben irgendetwas damit zu tun, dass Sushi, iPhones und modische Sportschuhe hergestellt und an den Mann gebracht werden. weiterlesen…»

„Mann verletzt Menschen“ – Sexismus in den Nachrichten

Da Menschen wegen political correctness keine Eigenschaften haben dürfen wie Herkunft, Rasse oder Hautfarbe, darf ab sofort nur noch das Geschlecht genannt werden. Dies führt zu absurden Stilblüten.

Aus der normalen Nachricht „Nordafrikaner messert Deutschen“ wird also „Mann messert Menschen“. Somit hat man also identifiziert, der Mann ist das Böse.

Das ist natürlich Sexismus, wenn alle anderen Eigenschaften weggelassen werden, z.B. ist die Nachricht

„Verwirrter Mann messert 10 Menschen“

sexistisch, da nur das Geschlecht des Täters angegeben wird und nicht das Geschlecht der Opfer (auch meistens Männer). Außerdem werden alle anderen entscheidenden Eigenschaften weggelassen und dass der Täter „Allahu Akbar“ gerufen hat, was zum Verständnis des Falls beitragen könnte.

Deswegen muss das Geschlecht bei Nachrichten künftig auch weggelassen werden, ebenso die Spezies (wg. Speziesismus). Es ist extrem wichtig darauf zu bestehen, dass die alleinige Angabe des Geschlechts sexistisch und damit Diskriminierung ist! Es verstößt ebenso gegen die Political Correctness. Shitstorm für solche Dummnachrichten!

Die Nachricht muss also heißen:

München: „Lebewesen tötet andere Lebewesen.“

 

Quelle: http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=70193

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Kalkutta retten

Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern er wird selbst Kalkutta

Peter Scholl-Latour

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Feministischer Schuss nach hinten

Es sollte geklärt werden, ob ein Interviewer sich vom Geschlecht des Befragten beeinflussen lässt. Mit einem Stimmenmodulator wurde das Geschlecht des Befragten geändert. Der Stimmenmodulator kann aus Frauenstimmen Männerstimmen machen und umgekehrt.

 Aus dem Ergebnis kann man erkennen, dass Personen mit Männerstimmen schlechter bewertet wurden, unabhängig davon was der Interviewer glaubte, welches Geschlecht er vor sich hat. Männer mit weibliche Stimmen wurden sogar etwas bevorzugt.

Man fand genau das Gegenteil von dem, was uns Lügenpresse und Lügenfersehen einreden will.  

Das war natürlich schockierend und es wurde nach Ursachen gesucht.

Das ganze ist leider nur auf englisch verfügbar:
http://blog.interviewing.io/we-built-voice-modulation-to-mask-gender-in-technical-interviews-heres-what-happened/

Google Übersetzer:
https://translate.google.com/translate?sl=en&tl=de&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=http%3A%2F%2Fblog.interviewing.io%2Fwe-built-voice-modulation-to-mask-gender-in-technical-interviews-heres-what-happened%2F&edit-text=

Hadmut Danisch zum Thema:
http://www.danisch.de/blog/2016/07/01/als-das-feministische-experiment-nach-hinten-losging/

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Frau und Lötkolben

Frau-mit-Loetkolben

Rechtsbankrott

Zitiat aus: Juristisches Wörterbuch, für Studium und Ausbildung, von Prof. Dr. Gerhard Köbler, das Werk ist Teil der Reihe: Vahlen Studienreihe Jura:

„Rechtsbankrott ist das Unvermögen einer Rechtsordnung, den
Rechtsunterworfenen Recht zu verschaffen. Eine Rechtseinrichtung
offenbart beispielsweise R., wenn sie Lügner an die Spitze gelangen
lässt, Schmierer zu Schriftführern macht, Betrüger zu Kassieren,
Fälscher zu Protokollanten, Hochstapler zu Beisitzern und Erpresser
zur Rechtsaufsicht. Eine Besserung verspricht unter solchen
Umständen allein die vollständige Rückkehr zu allgemein
anerkannten Werten (z. B. Wahrheit, Freiheit) und Rechtsgrundsätzen
(z. B. pacta sunt servanda, Willkürverbot, Wettbewerb usw.).“

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POLIZEI DORTMUND – Eine Diebesgeschichte in vielen Kapiteln

Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 0195 09.02.2016 – 11:05

Ein diebisches Pärchen hielt in den vergangen zwei Tagen die Polizei auf Trab.

Kapitel I Die Geschichte beginnt am letzten Sonntag (7.2.). Zivile Beamte beobachteten gegen 15.45 Uhr ein einschlägig bekanntes Pärchen auf der Hohen Straße. Sie schauten verdächtig in verschiedene abgestellte Fahrzeuge hinein. Beute war dort wohl nicht zu finden, also ging es in die Beurhausstraße und dort in das Krankenhaus. Sie verschwanden auf einer Station, um kurz darauf mit einer fremden Handtasche wiederzukommen. Im Aufzug griffen die Beamten zu und nahmen die beiden fest. Bei der Durchsuchung kam eine weitere Geldbörse ans Licht, die vermutlich ebenfalls aus einem Diebstahl stammte. Der 34-Jährige (wohnhaft in Gelsenkirchen) und seine 23-jährige Begleiterin (wohnhaft in Unna) haben sich durch zig gleichgelagerte Delikte bei der Polizei einen Namen „erarbeitet“. Die Beamten brachten beide in das Polizeigewahrsam.

Kapitel II Am nächsten Tag (8.2.) musste das Pärchen nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen gegen 10 Uhr wieder entlassen werden. Diesmal ging es jedoch nicht in ein Krankenhaus, sondern in einen Supermarkt. Dort machten sie jedoch die Rechnung ohne den dortigen Detektiv. Der alarmierte gegen 12.30 Uhr die Polizei, nachdem das Duo wiederum ihren Gewohnheiten nachgegangen war. Sie hatten Zigaretten gestohlen.

Kapitel III Der Höhepunkt. Nachdem der Detektiv die Polizei alarmiert hatte, brachte er die beiden zur Sachverhaltsaufnahme in sein Büro. Als hätte man in den letzten Tagen nicht schon genug gestohlen, versuchte die 23-Jährige dort das Handy aus der Jacke einer Angestellten zu entwenden. Unterbunden wurde dies abermals vom aufmerksamen Ladendetektiv.

Kapitel IV Die Beamten brachten die beiden jetzt also wieder in das Polizeigewahrsam. Erneut konnte sich die Polizei mit dem Wunsch der Untersuchungshaft nicht durchsetzen. Auch die Bewährung (beide verbüßen derzeit eine mehrmonatige Haftstrafe auf Bewährung) wurde nicht widerrufen. Beide wurden im Laufe des Tages entlassen.

Das nächste Kapitel folgt!

Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund
Gunnar Wortmann
Telefon: 0231/132-1028
http://www.polizei.nrw.de/dortmund/

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3246901

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So hell strahlt die Heuchelei in Deutschland

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Zerebralphimose

Sensation! Genialer Sozialforscher entdeckt und beschreibt neues Krankheitsbild von höchster Brisanz und Aktualität, nämlich den:

MORBUS ERDINGER!

Nein, es ist keine Biervergiftung, keine Weißbierhyperhydrose und auch keine anderweitige humulus-lupulus -oder sonstwie cannabaceaeassoziierte Entität, vielmehr handelt es sich um:

DIE ZEREBRALPHIMOSE

Die Zerebralphimose ist eine Erkrankung des Gehirns (zerebral), die ihre Bezeichnung von der Vorhautverengung am Penis hat (Phimose). Sie hindert den Patienten daran, seinen Verstand voll auszufahren. Der angeschwollene Verstand drückt dann auf das Gehirn. Denken verursacht erhebliche Schmerzen. Besonders Grüne sind überdurchschnittlich häufig an Zerebralphimose erkrankt. Wenn der Grüne nichts denkt, hat er keine Schmerzen. Dann freut er sich und lacht. weiterlesen…»

Demokratie

Rechte sind das, was du erobert hast und in der Lage bist, mit der Waffe in der Hand zu verteidigen, gegen die, welche dir deine Rechte streitig machen wollen. In der Demokratie gibt es kein einziges Recht, welches du mit Aussicht auf Erfolg gegen den übermächtigen Staat verteidigen könntest. Demokratie bedeutet absolute Rechtlosigkeit der Bürger. Gleichzeitig ist der demokratische Staat durch eine ausufernde Gesetzgebungs- und Vorschriftenmanie bestrebt, die verbliebenen Freiräume immer mehr einzuengen und zu reglementieren (Freiräume sind keine Rechte, sondern Zonen, die der Staat bisher noch nicht besetzt hat).

Das Prinzip jeder Demokratie ist, das Volk machtlos zu halten und damit aller Rechte zu berauben. Verfechter der Demokratie oder auch der „direkten Demokratie“ haben nur einen einzigen Wunsch, nämlich den, niemals erwachsen werden zu müssen.

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Frauen bei der Feuerwehr

Die Feuerwehrmänner loben das von Feuerwehrfrauen zubereitete "Alarmessen"

Die Feuerwehrmänner loben das von Feuerwehrfrauen zubereitete „Alarmessen“

Die Frauenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr spielt eine wichtige Rolle bei längeren Einsätzen.

Die Feuerwehrfrauen sorgen bei diesen für die notwendige Essen­versorgung.

Die Frauenabteilung FFW Salo hatte am Samstag eine Alarm­übungs­schulung, die reibungslos vonstatten ging. In der Übung bekam die Alarm­abteilung der FFW Salo, das Essen direkt zum vereinbarten Zeitpunkt von der Frauenabteilung.

Die Frauen-Abteilung der FFW Salo kam in diesem Jahr viermal zum Einsatz. Letztes Jahr wurde das Alarmessen zehn Mal benötigt.

http://www.sss.fi/2015/11/palokuntanaiset-toimittavat-tarvittaessa-ruokaa-palopaikalle/comment-page-1/

Demokratisierte Staaten

Das ganze politische Wahl- und Parteigeschäft ist in wirklich demokratisierten Staaten untrennbar verbunden mit den Erscheinungen der „politischen Massenhypnotiseure, politischer Marktschreier und politischer Schreckfabrikanten“ mit einem Heer von „besoldeten politischen Sensationsmachern und gedungenen Volksverführern“, mit der Verwandlung der Tagespresse in ein Pandämonium zeternder, fürchterlich lügender, verleumdender, frech übertreibender politischer Humbugmacher, denen Ehre, Wahrheit und das Gemeinwohl gegen das Interesse, die Wahl gewisser Kandidaten durchzusetzen, tatsächlich garnichts bedeuten“, mit der Tatsache endlich, dass „auch diese modernen politischen Medizinmänner und Auguren teilweise hilflose Opfer der von ihnen ertrommelten politischen Massensuggestion“ werden.

Diese Schilderung der notwendigen Resultate der „Psychologie des Demokratismus“ ist nicht etwa das Schreckbild, das ein politischer Revolutionär entworfen hat, sondern sie entstammt der Feder des schwedischen Sozialdemokraten Gustav F. Steffen, der die Demokratie in England und den Vereinigten Staaten von Amerika charakterisieren will.“

Quelle: Bismarcks Erbe in der Reichsverfassung, Dr. Erich Kaufmann, Professor der Rechte an der Universität Berlin, Julius Springer Verlag 1917

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Staatsterrorismus

In einem Interview zwischen dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt und Giovanni di Lorenzo sagte: Schmidt: „Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.“ Auf die Frage di Lorenzos: „Ist das ihr Ernst? Wen meinen Sie?“ antwortete Schmidt: „Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.
Interview mit Helmut Schmidt: Ich bin in Schuld verstrickt, in: Die Zeit, Nr. 36/2007

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Frauen in der Politik (2)

Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt im ARD-Morgenmagazin vom 19.10. 2015…

“Dresden – das ist vor allem die Frauenkirche – die ist wieder aufgebaut worden, nachdem die Nazis sie zerstört haben.”

(ab 00:30)

Christiane Meier, ARD Berlin, stellt den von Katrin Göring-Eckardt behaupteten Unsinn über die Frauenkirche nicht richtig – warum nicht?

Hier ist wieder deutlich zu sehen was mit der Quote angerichtet wird. Als Frau keine Ahnung, aber davon genug.

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